Merkzettel Wahrscheinlichkeiten

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Zu­falls­expe­ri­ment

Ein Zu­falls­expe­ri­ment hat meh­re­re mög­li­che  . Wel­ches   am Ende her­aus­kommt kön­nen wir nicht genau vor­her­sa­gen. Wir kön­nen das Zu­falls­expe­ri­ment je­doch immer wie­der durch­füh­ren und die ge­mes­se­ne An­zahl der Er­geb­nis­se auf­schrei­ben. Wenn wir die An­zahl eines be­stimm­ten ge­mes­se­nen Er­geb­nis­ses durch die An­zahl der durch­ge­führ­ten Zu­falls­expe­ri­men­te tei­len, dann er­hal­ten wir die  . Die   gibt uns die   eines Zu­falls­expe­ri­ments an.



Unser Bei­spiel aus dem Un­ter­richt

Zu­falls­expe­ri­ment:

Ein Er­geb­nis:

Re­la­ti­ve Häu­fig­keit des Er­geb­nis­ses:

Er­war­te­te Wahr­schein­lich­keit des Er­geb­nis­ses:

Wahr­schein­lich­kei­ten schät­zen

Manch­mal kön­nen wir bei   Wahr­schein­lich­kei­ten schät­zen. Wenn wir auf diese Weise un­se­re er­war­te­ten   an­pas­sen, dann müs­sen wir das immer  .



In un­se­rem Bei­spiel haben wir ge­schätzt, dass die Er­eig­nis­se   und   gleich wahr­schein­lich sind.

Be­grün­dung:

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Er­eig­nis, Ge­gen­er­eig­nis und Sum­men­re­gel

Jedes mög­li­che   aus einem Zu­falls­expe­ri­ment kann auch ein Er­eig­nis sein. Ein Er­eig­nis kann aber auch meh­re­re Er­geb­nis­se be­schrei­ben. Falls mehre Er­geb­nis­se ge­meint sind, dann ist die Wahr­schein­lich­keit des Er­eig­nis­ses gleich der   der Er­geb­nis­se.



Ein Zu­falls­expe­ri­ment als Bei­spiel

Die Er­geb­nis­se, die wir als Er­eig­nis zu­sam­men­fas­sen wol­len:

Das Er­eig­nis A = „ “

Be­rech­nung der Wahr­schein­lich­keit von Er­eig­nis A:

P(A) =

Das Ge­gen­er­eig­nis  = „ “

Be­rech­nung der Wahr­schein­lich­keit von Er­eig­nis :

P() = 1 -   =

Laplace-​Experiment

Der Name die­ses Ex­pe­ri­ments kommt von dem fran­zö­si­schen Ma­the­ma­ti­ker Pierre-​Simon  . Hin­ter die­sem Namen ver­ste­cken sich Zu­falls­expe­ri­men­te, bei denen alle   die glei­che   haben.

Ein Bei­spiel für ein Laplace-​Experiment:

Das Bei­spiel ist ein Laplace-​Experiment, weil:

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Baum­dia­gramm, Pfade und die Pfad­re­gel.

Zu­falls­expe­ri­men­te, bei denen sich die Wahr­schein­lich­keit nach jedem Er­geb­nis än­dert, nen­nen wir   Zu­falls­dia­gram­me. Die Wahr­schein­lich­kei­ten von die­sen Zu­falls­expe­ri­men­ten stel­len wir als   dar. In jeder Stufe eines voll­stän­di­gen Baum­dia­gramms müs­sen alle mög­li­chen   des Zu­falls­expe­ri­men­tes dar­ge­stellt wer­den.

Hier ist ein zwei­stu­fi­ges Baum­dia­gramm für das zie­hen von Ku­geln aus einer Urne mit 6 Ku­geln:

Er­eig­nis­se: B = „Blaue Kugel wird ge­zo­gen“, G = „Grüne Kugel wird ge­zo­gen“, R = „Rote Kugel wird ge­zo­gen.“

Ein Pfad in einem Baum­dia­gramm ist eine An­ein­an­der­rei­hung meh­re­rer   in einer fest­ge­leg­ten Rei­hen­fol­ge. Wenn wir eine Wahr­schein­lich­keit von einem be­stimmt Pfad wis­sen wol­len, dann müs­sen wir die Wahr­schein­lich­kei­ten von jedem Er­eig­nis auf dem Pfad mul­ti­pli­zie­ren.

Ein Bei­spiel für einen Pfad aus der Urne von oben

E = „Erst wird eine   Kugel und dann ein   Kugel ge­zo­gen.“

Der Pfad:

Die Wahr­schein­lich­keit des Pfa­des: P(E) =

Ein Bei­spiel für ein wei­te­res Er­eig­nis Z

Z = „Es wird eine rote und eine blaue Kugel ge­zo­gen.“

Die Pfade:



Die Wahr­schein­lich­keit des Er­eig­nis­ses: P(Z) =



Merkzettel Wahrscheinlichkeiten

von Meurer

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