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Modul03
18.05.2017
Noch Fragen?
Ich, Volker Peilt, erblickte am 26.10. das Licht der Welt. Genau genommen erblickte ich es nicht, denn ich kam um 23:17 Uhr zur Welt. Ich bin 14 Jahre alt.
Mein Vater, Maximilian Peilt, ist gelernter Schreiner, arbeitet aber zur Zeit als Schichtarbeiter, weil er da mehr verdient. Meine Mutter, Maria Peilt, geborene Pinzger, ist Bürokauffrau. Ich habe noch einen älteren Bruder Viktor, der nächstes Jahr seine Lehre als Stahlbautechniker abschließt, und eine jüngere Schwester Viktoria, die aktuell die zweite Klasse im Gymnasium besucht, weil sie in unserer Familie der Wiffzack ist. Wir wohnen allesamt in Bregenz, und zwar in der Strabonstraße 39, was ich sehr cool finde, denn mein Schulweg ist dadurch sehr kurz und ich kann morgens länger ausschlafen.
Mit sechs Jahren kam ich in die Volksschule Bregenz-Rieden. In der Volksschule war ich ein wirklich guter Schüler, besonders das Basteln lag mir im Blut. Lesen mochte ich nicht so gern, aber es reichte in Deutsch trotzdem für einen guten Dreier. In Rechnen tat ich mir lediglich beim schriftlichen Dividieren etwas schwer, die anderen Grundrechnungsarten klappten aber ganz gut.
Anschließend besuchte ich die Mittelschule Bregenz-Schendlingen. In der Mittelschule ließen meine Leistungen etwas nach. In Mathematik hatte ich im Abschlusszeugnis ein Befriedigend Standard, in Englisch ein Befriedigend AHS-Standard und in Deutsch war es ein Genügend Standard. Aktuell besuche ich die Polytechnische Schule in Bregenz, die ich im Juli abschließen werde. Ich versuche, meine Noten etwas zu verbessern, um bei der Lehrstellensuche bessere Chancen zu haben.
In meiner Freizeit spiele ich hobbymaßig etwas Fußball, ich zocke auch gerne stundenlang am PC oder verbringe Zeit am Handy. Ab und zu treffe ich mich auch mit Freunden zum Chillen.
Da ich viele Online-Spiele spiele, spreche ich ausgezeichnet Englisch und kenne mich am PC super gut aus.
Nach Abschluss meiner Pflichtschulzeit würde ich gerne Glasbautechniker werden. Dann wäre mein Arbeitsweg auch nicht weit und ich könnte weiterhin am Morgen länger schlafen. Tschüss und bis bald.
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geborene Pinzger?
Im Modul 2 hast du erfahren, wie das Bewerbungsschreiben aussehen muss und worauf dabei zu achten ist. Zu einer richtigen Bewerbung gehört aber auch der Lebenslauf, über den du in dieser Lerneinheit das Wichtigste erfahren wirst.

Ein/e zukünftige/r Arbeitgeber/in möchte von dir einige Informationen zu deiner Person, deiner Familie und deiner bisherigen Schullaufbahn erfahren. Er/Sie verlangt deshalb einen Lebenslauf von dir.
Immer mehr Personalverantwortliche in Firmen machen sich auch die Mühe, zukünftige Lehrlinge zuerst im Internet zu „googeln“ oder deren Social Media-Accounts anzusehen.
Wir unterscheiden zwei Arten von Lebensläufen: den Lebenslauf und den Lebenslauf.
Beim ersten schreibst du immer in Sätzen, da deine Sprachfähigkeit als Kriterium [1] herangezogen wird. Beim zweiten reicht es völlig, wenn du in schreibst.
Beide Lebensläufe schreibst du auf ein leeres, Blatt Papier.
Wenn nicht ausdrücklich verlangt, lege deinem Bewerbungsschreiben immer einen Lebenslauf bei.
[1] Kriterium: griech. kriterion, unterscheidendes Merkmal als Bedingung für einen Sachverhalt, ein Urteil, eine Entscheidung
Im Gegensatz zum Bewerbungsschreiben gibt es für das Verfassen eines Lebenslaufes keine strenge Ö-Norm, doch solltest du auch den Lebenslauf übersichtlich gliedern:
Persönliche Angaben und Daten
Schulbildung, Schullaufbahn (zeitlich geordnet)
Besondere Fähigkeiten, Interessen und Hobbys
Die zeitliche Ordnung der Schulbildung kann nach deutschem Muster oder nach amerikanischem Muster erfolgen:
Deutsches Muster | Amerikanisches Muster |
|---|---|
VS - MS - PTS | PTS - MS - VS |
Von der Volksschule bis zum letzten besuchten Schultyp | Vom zuletzt besuchten Schultyp zurück bis zur Volksschule |
Ausführlicher Lebenslauf | Tabellarischer Lebenslauf |
Du findest im Modul 03 auf unserer Lernplattform außerdem je ein „Musterbeispiel“ für den ausführlichen und den tabellarischen Lebenslauf, die dir zusätzlich als Hilfe dienen sollen (Siehe: Merkstoffe und Übungen zum Lebenlauf).
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