• Müller
  • anonym
  • 16.09.2020
  • Deutsch
  • 5
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Wortart Nomen

Wörter, die Dinge benennen, nennt man Nomen.

Diese Dinge können Lebewesen (z.B. Katze, Floh, Rose) oder Gegenstände (z.B. Hammer, Wand, Stuhl) sein, also etwas, das man sehen oder sogar anfassen kann. Diese Nomen nennt man Konkreta.

Aber auch Gefühle  (z.B. Wut, Freude, Glück) oder Gedachtes (z.B. Idee, Information) werden durch Nomen benannt. Dies sind Dinge, die man nicht sehen oder anfassen kann, sondern nur vorstellbar sind. Man nennt sie Abstrakta.

Nomen schreibt man immer groß.

Man kann Nomen gut erkennen.

a) Häufig haben sie eine bestimmte Endung (Suffix):

-heit: Gesundheit, Krankheit, Trägheit

-keit: Tapferkeit, Haltbarkeit, Aufmerksamkeit

-nis: Gefängnis, Bedrängnis, Geheimnis

-ung: Rettung, Bildung, Lüftung

-tum: Reichtum, Judentum, Christentum

-schaft: Freundschaft, Feindschaft, Gemeinschaft

b) Man kann einen Artikel (der, die, das / ein, eine) als Begleiter davorsetzen:

der Mut, die Tasche, das Fenster

der Plan, die Idee, das Frühstück

der, die, das sind bestimmte Artikel

ein Junge, eine Aufgabe, ein Problem

ein, eine sind unbestimmte Artikel

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Sortiere die folgenden Nomen mit Hilfe der zugehörigen Artikel in die Tabelle:
Giraffe, Stachelschwein, Gnu, Elefant, Blauwal, Ziege, Kaninchen, Kuh, Tiger, Erdmännchen, Löwe, Antilope

der

die

das

Nomen und ihre Artikel

Genus des Nomen

Die Nomen unterscheiden sich durch ihren Artikel. Der jeweilige bestimmte Artikel gibt das grammatische Geschlecht (Genus) des Nomens an:

der ist maskulin(um), die ist feminin(um) und das ist neutrum

Das grammatische Geschlecht ist nicht vergleichbar mit dem biologischen, natürlichen oder gesellschaftlichen Geschlecht (o.ä.)

AH S. 34  Nr. 1 und

S. 37 Nr. 4, 5,6

Numerus des Nomen

Die meisten Nomen können in der Einzahl (Singular) und der Mehrzahl (Plural) stehen bzw. man kann von ihnen den Singular und Plural bilden:

Singular

Plural

der Elefant

die Elefanten

das Kind

die Kinder

die Schublade

die Schubladen

Das Genus bestimmt man beim Nomen im Singular.

Es gibt Ausnahmen, also Nomen, die nur im Singular oder nur im Plural vorkommen:

- nur im Singular: der Regen, das Wetter, der Mut, der Fleiß, die Butter, der Quatsch, das Glück, die Liebe, die Kälte, ...

- nur im Plural: die Eltern, die Kosten, die Geschwister, die Leute, die Ferien,...

Um hierbei Plural oder Singular zu bilden, weicht man auf andere Konstruktionen aus, z.B.:

der Regen (Singular) und die Regenschauer (Plural durch Umschreibung/Zusammensetzung)

oder

die Eltern (Plural) und der Elternteil (Singular durch Umschreibung/Zusammensetzung)

AH S. 34  Nr. 2 und S. 37 Nr. 3, 7

Kasus des Nomen

Ein Nomen kann man deklinieren (beugen). Das bedeutet, dass man es in unterschiedliche Fälle (Kasus) setzen kann. Damit wird die Beziehung des Nomens zu anderen Wörtern verdeutlicht.

Im Deutschen gibt es vier Kasus: Nominativ, Genitiv, Dativ und Akkusativ.

Zur Bildung dieser Fälle antwortet man mit dem Nomen auf verschiedene Fragen/Fragewörter:

Nominativ: Wer? Was?

Genitiv: Wessen?

Dativ: Wem?

Akkusativ: Wen? Was?

Nominativ

der Hund

die Katze

das Huhn

Genitiv

des Hundes

der Katze

des Huhnes

Dativ

dem Hund

der Katze

dem Huhn

Akkusativ

den Hund

die Katze

das Huhn

Das Genus bestimmt man beim Nomen im Nominativ Singular.

im Plural geht das natürlich weiter...

AH S. 38 Nr. 1