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  • anonym
  • 26.04.2022
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Regeln für die Wirtschaft

Kompetenzen und Ziele

  • Die Schüler/-innen …
  • lernen grundlegende Zusammenhänge zwischen der Globalisierung der Wirtschaft und Umweltfragen kennen,
  • lernen und erarbeiten grundlegende Begriffe internationaler Handelsabkommen und Standards,
  • schulen ihre Urteilskompetenz durch die Formulierung möglicher Regeln für internationale Abkommen,
  • festigen ihre Argumentations- und Urteilskompetenz durch die Bewertung von Regeln beziehungsweise Standards der Wirtschaftspolitik,
  • vertiefen ihre Medienkompetenz durch die Arbeit mit unterschiedlichen Quellen,
  • schulen ihre Sozialkompetenz durch die Arbeit in Gruppen.
UmsetzungEinstieg

Die Leitfrage der Unterrichtseinheit lautet:

  • Welche Regeln sind wichtig, damit die Sachen und Dinge, die wir kaufen, nicht den Menschen und der Umwelt schaden?

Zu Beginn der Unterrichtseinheit nennt die Lehrkraft verschiedene Aussagen, die sich auf Regeln für Wirtschaft und Handel beziehen und mögliche Auswirkungen auf Menschen und Umwelt beschreiben. Die Aussagen geben zum Teil in einfachen Worten existierende Regelungen wieder, zum Teil sind es falsche Aussagen. Als Aussagen eignen sich zum Beispiel:

  • Jeder Mensch darf nur eine bestimmte Anzahl Fisch fangen!
  • In Europa dürfen Lampen nur wenig Strom verbrauchen!
  • Bei der Herstellung von Kleidung sollen die Arbeiter und Arbeiterinnen mindestens 12 Stunden hintereinander arbeiten.
  • Im Regenwald dürfen alle Bäume gefällt werden!
  • Kinder dürfen nicht in der Fabrik arbeiten!
  • Der Fabrikbesitzer sollte den Arbeitern/Arbeiterinnen nur wenig Lohn bezahlen und ganz viel Geld für sich selbst behalten.

Die Lehrkraft fordert die Schüler/-innen auf, über die Aussagen zu diskutieren. Dabei helfen folgende Punkte:

  • Beschreibt, welche Auswirkungen die Aussagen auf Menschen und die Umwelt haben.
  • Begründet, warum die jeweilige Aussage sinnvoll oder falsch ist.
  • Erörtert, ob die Aussage einer tatsächlich geltenden Regel entsprechen könnte?

Im Unterrichtsgespräch erklärt die Lehrkraft, dass solche Regeln in Deutschland gelten können, aber auch zwischen verschiedenen Ländern abgeschlossen werden. Letzteres ist besonders wichtig, da viele Produkte, die in Deutschland gekauft werden, aus anderen Ländern stammen, zum Beispiel Kakao, Kaffee, exotische Früchte, Textilien, Elektronikgeräte et cetera.

Arbeitsphase

  • In der Arbeitsphase formulieren die Schüler/-innen mithilfe der Arbeitsmaterialien selbst mögliche Regeln für den internationalen Handel. In den Materialien sind Produkte dargestellt, deren Bestandteile meist aus unterschiedlichen Teilen der Welt kommen (T-Shirt, Schokolade, Mobiltelefon).
  • Zunächst schneiden die Schüler/-innen in Einzelarbeit die Bild- und Textelemente aus und ordnen sie einander zu. Anschließend kleben sie die Elemente auf. Im zweiten Schritt erarbeiten sie in Partnerarbeit beziehungsweise in Kleingruppen zwei Regeln, die wichtig sind, um schädliche Auswirkungen auf Menschen und Umwelt zu verringern. Die Ergebnisse werden auf dem Arbeitsblatt notiert.
  • Abschluss
  • Anschließend präsentieren die Schüler/-innen ihre Ergebnisse im Plenum. Gemeinsam werden die Regeln besprochen und darüber abgestimmt, welche Regeln besonders wichtig sind. Diese werden von der Lehrkraft an der Tafel beziehungsweise am Smartboard festgehalten. Abschließend erstellen die Schüler/-innen in Gruppenarbeit Lernplakate mit den aus ihrer Sicht fünf wichtigsten "goldenen Regeln".
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