Name:
Oxidation von Metallen
Im Sommer wird gerne mit Holzkohle gegrillt. Von selbst entzündet sich diese aber nicht - man muss sie anheizen und braucht viel Luft, damit sie glüht. Übrig bleibt am Ende Asche, die sich allerdings nicht mehr entzünden lässt. Warum ist das so?
Wenn die Kohle glüht, lässt sich Kohlenstoffdioxid nachweisen. Vergleicht man dessen Eigenschaften mit den Eigenschaften der Holzkohle vor dem Entzünden, stellt man fest, dass die Stoffeigenschaften nicht mehr überein stimmen. Durch eine chemische Reaktion ist also ein neuer Stoff entstanden.
In der Chemie konzentriert man sich bei der Angabe einer solchen Reaktion auf Ausgangs- und Endstoffe und bringt den Vorgang mit einem Reaktionspfeil zum Ausdruck.

Holzkohle besteht fast ausschließlich aus Kohlenstoff. Bei der Entzündung reagiert es mit der Umgebungsluft. Wir haben bereits nachgewiesen, dass nach dem Anzünden Kohlenstoffdioxid nachgewiesen werden kann. Aufgrund des Namens Kohlenstoffdioxid können wir also genauer sagen, dass Kohlenstoff aus der Holzkohle mit dem Sauerstoffanteil in der Luft reagiert. Sauerstoff ist also der Reaktionspartner. Deshalb lautet das Reaktionsschema für diese chemische Reaktion:
Kohlenstoff + Sauerstoff —> Kohlenstoffdioxid
Das Pluszeichen wird als „und“ gelesen, der Pfeil als „reagieren zu“. Man liest also: Kohlenstoff und Sauerstoff reagieren zu Kohlenstoffdioxid.
Kohlenstoff ist ein Reinstoff, der sich weder durch Trennverfahren noch durch weitere chemische Reaktionen zerlegen lässt. Diese Stoffe nennt man Elemente, sie bestehen aus nur einer Teilchenart.
Bei der chemischen Reaktion der Elemente Kohlenstoff und Sauerstoff entsteht die Verbindung Kohlenstoffdioxid. Diese lässt sich durch geeignete Maßnahmen wieder in ihre ursprünglichen Elemente zerlegen.
Von den heute mehr als 100 bekannten Elementen sind nur 20% Nichtmetalle. Die restlichen 80% sind Metalle z.B. Eisen oder Magnesium. Sie sind bei Zimmertemperatur fest mit der Ausnahme von Quecksilber, was flüssig ist.
Reagiert ein Metall mit Sauerstoff, so entsteht ein Oxid. Diese Reaktion bezeichnet man als Oxidation. Oxide unterscheiden sich in ihren Eigenschaften von den Metallen, aus denen sie entstanden sind. Es sind spröde Stoffe mit hohen Schmelztemperaturen.
Diese chemischen Reaktionen laufen nicht von selbst ab. Man muss Energie in Form von Wärme zuführen, damit sie ablaufen. Diese Energie nennt man Aktivierungsenergie. Bei den meisten Oxidationen wird Energie in Form von Licht und Wärme an die Umgebung abgegeben. Solche Reaktionen nennt man exotherm.
Sie nutzen einen Browser mit dem tutory.de nicht einwandfrei funktioniert. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser.
Sie verwenden eine ältere Version Ihres Browsers. Es ist möglich, dass tutory.de mit dieser Version nicht einwandfrei funktioniert. Um tutory.de optimal nutzen zu können, aktualisieren Sie bitte Ihren Browser oder installieren Sie einen dieser kostenlosen Browser: