Proteine

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Pro­te­ine, auch Ei­wei­ße ge­nannt, sind le­bens­wich­ti­ge Nähr­stof­fe für un­se­ren Kör­per. Neben Koh­len­hy­dra­ten und Fet­ten ge­hö­ren sie zu den drei Haupt­nähr­stof­fen in un­se­rer Er­näh­rung. Pro­te­ine be­stehen aus klei­nen Bau­stei­nen, den so­ge­nann­ten Ami­no­säu­ren. Ins­ge­samt gibt es 20 ver­schie­de­ne Ami­no­säu­ren. Ei­ni­ge davon kann der Kör­per selbst her­stel­len, an­de­re müs­sen über die Nah­rung auf­ge­nom­men wer­den. Diese nennt man es­sen­ti­el­le Ami­no­säu­ren.



Ami­no­säu­ren sind die Grund­bau­stei­ne des Le­bens. Sie set­zen sich aus ver­schie­de­nen che­mi­schen Be­stand­tei­len zu­sam­men und un­ter­schei­den sich in ihrer Struk­tur. Da­durch ent­ste­hen un­ter­schied­li­che Ei­gen­schaf­ten und Auf­ga­ben im Kör­per. Von den 20 Ami­no­säu­ren gel­ten 8 bis 9 (je nach Alter) als es­sen­ti­ell, das heißt, sie müs­sen re­gel­mä­ßig mit der Nah­rung zu­ge­führt wer­den. Be­son­ders tie­ri­sche Le­bens­mit­tel ent­hal­ten meist alle es­sen­ti­el­len Ami­no­säu­ren in einer güns­ti­gen Zu­sam­men­set­zung. Pflanz­li­che Ei­weiß­quel­len ent­hal­ten manch­mal nicht alle es­sen­ti­el­len Ami­no­säu­ren in aus­rei­chen­der Menge. Durch ge­schick­te Kom­bi­na­ti­o­nen, zum Bei­spiel Ge­trei­de mit Hül­sen­früch­ten, kann man je­doch eine hohe bio­lo­gi­sche Wer­tig­keit er­rei­chen. Man spricht hier von einer guten Ei­weiß­qua­li­tät.

Pro­te­ine haben viele wich­ti­ge Auf­ga­ben im Kör­per. Sie sind vor allem für den Auf­bau und die Er­neu­e­rung von Zel­len ver­ant­wort­lich. Mus­keln, Haut, Haare und Nägel be­stehen zum gro­ßen Teil aus Ei­weiß. Be­son­ders im Ju­gend­al­ter, wenn der Kör­per noch wächst, ist eine aus­rei­chen­de Ver­sor­gung mit Pro­te­inen sehr wich­tig. Au­ßer­dem wer­den aus Pro­te­inen En­zy­me und Hor­mo­ne ge­bil­det, die wich­ti­ge Pro­zes­se im Kör­per steu­ern. Auch das Im­mun­sys­tem be­nö­tigt Ei­weiß, um Krank­heits­er­re­ger ab­zu­weh­ren.



Pro­te­ine kom­men so­wohl in tie­ri­schen als auch in pflanz­li­chen Le­bens­mit­teln vor. Gute tie­ri­sche Ei­weiß­quel­len sind Fleisch, Fisch, Eier sowie Milch und Milch­pro­duk­te wie Jo­ghurt oder Käse. Pflanz­li­che Pro­te­ine fin­det man vor allem in Hül­sen­früch­ten wie Lin­sen, Boh­nen oder Ki­cher­erb­sen, aber auch in Nüs­sen, Samen und Ge­trei­de­pro­duk­ten. Eine ab­wechs­lungs­rei­che Er­näh­rung mit ver­schie­de­nen Ei­weiß­quel­len ist be­son­ders emp­feh­lens­wert.



Ju­gend­li­che be­nö­ti­gen durch­schnitt­lich etwa 0,9 bis 1 Gramm Pro­te­in pro Ki­lo­gramm Kör­per­ge­wicht pro Tag. Wer zum Bei­spiel 50 Ki­lo­gramm wiegt, braucht un­ge­fähr 45 bis 50 Gramm Ei­weiß täg­lich. Eine dau­er­haf­te Un­ter­ver­sor­gung kann zu Mü­dig­keit, Mus­kel­schwä­che oder Wachs­tums­stö­run­gen füh­ren. Eine über­mä­ßig hohe Ei­weiß­zu­fuhr ist je­doch eben­falls nicht sinn­voll, da sie den Kör­per, ins­be­son­de­re die Nie­ren, be­las­ten kann. Pro­te­ine sind also wich­ti­ge Bau­stei­ne un­se­res Kör­pers und spie­len eine ent­schei­den­de Rolle für Ge­sund­heit, Wachs­tum und Leis­tungs­fä­hig­keit.

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Was sind Ami­no­säu­ren?

Was gilt als ‘gute Ei­weiß­qua­li­tät’?

Was sind die Auf­ga­ben von Pro­te­inen?

In wel­chen Le­bens­mit­teln kom­men Pro­te­ine vor allem vor?

Wie viel soll­ten Ju­gend­li­che zu sich neh­men und was sind Ge­fah­ren bei über­mä­ßi­gem Kon­sum?

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von anonym

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