• Taupunktdiagramm
  • anonym
  • 29.11.2020
  • Chemie
  • 3. Ausbildungsjahr
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Bei der Lufttrocknung wird die aus dem Trocknungsgut getriebene Flüssigkeit von der Trocknungsluft in Form von Dampf aufgenommen. Die Trocknungsluft ist jedoch nur in der Lage eine begrenzte Menge an Flüssigkeitsdampf, z.B. Wasserdampf, aufzunehmen. Die maximale,aufnehmbare Dampfmenge pro 1 m3 nennt man Sättigungsdampfmenge und kann im Taupunktdiagramm abgelesen werden. Sie zeigt eine Abhängigkeit von der Temperatur und wird größer, wenn die Temperatur steigt. Übersteigt die Dampfmenge in der Trocknungsluft die Sättigungsdampfmenge, ist die Luft nicht mehr in der Lage den Dampf [[aufzunehmen]. Als Folge dessen bilden sich Nebeltröpfchen. Ist die Dampfmenge allerdings unterhalb der Sättigungsdampfmenge kann die Luft weitere Feuchtigkeit in Form von Dampf aufnehmen und so das Trocknungsgut trocknen. Da die Sättigungsdampfmenge eine wichtige Größe der Trocknungsluft ist, werden Angaben über den Feuchtegrad gerne auf diese Größe bezogen. Als Maß für die Feuchtigkeit der Luft führt man deshalb die relative Luftfeuchte phi ein. Sie berechnet sich aus dem Quotienten der Dampfmenge in der Luft und der Sättigungsdampfmenge bei einer bestimmten Temperatur. Die relative Luftfeuchte kann Werte von 0 % bis 100 % annehmen.