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Cyber-​Mobbing

Mit den aus dem Eng­li­schen kom­men­den Be­grif­fen Cyber-​Mobbing, auch Internet-​Mobbing, Cyber-​Bullying sowie Cyber-​Stalking wer­den ver­schie­de­ne For­men der Dif­fa­mie­rung, Be­läs­ti­gung, Be­drän­gung und Nö­ti­gung an­de­rer Men­schen oder Fir­men mit Hilfe elek­tro­ni­scher Kom­mu­ni­ka­ti­ons­mit­tel über das In­ter­net, in Chat­rooms, beim In­stant Mess­a­ging und/oder auch mit­tels Mo­bil­te­le­fo­nen be­zeich­net. Dazu ge­hört auch der Dieb­stahl von (vir­tu­el­len) Iden­ti­tä­ten, um in frem­den Namen Be­lei­di­gun­gen aus­zu­sto­ßen oder Ge­schäf­te zu tä­ti­gen usw.

Eine re­prä­sen­ta­ti­ve Stu­die der Uni­ver­si­tät Müns­ter kam 2015 zu dem Er­geb­nis, dass immer mehr Ju­gend­li­che nicht nur Opfer von Cy­ber­mob­bing wer­den (etwa ein Drit­tel ist be­trof­fen), son­dern selbst zu Tä­tern wer­den - das be­trifft wie­der­um etwa ein Drit­tel der von Mob­bing be­trof­fe­nen Ju­gend­li­chen.

Opfer wer­den durch Bloß­stel­lung im In­ter­net, per­ma­nen­te Be­läs­ti­gung oder durch Ver­brei­tung fal­scher Be­haup­tun­gen ge­mobbt. Die Täter wer­den in die­sem Zu­sam­men­hang auch als Bul­lies be­zeich­net.

Die Mo­ti­ve sind sehr viel­schich­tig: Au­ßen­sei­ter wer­den bei­spiels­wei­se in Chat­rooms schi­ka­niert; man ver­sucht, Kon­kur­renz klein zu hal­ten oder Freun­den zu im­po­nie­ren; unter Um­stän­den wer­den Mob­bing­op­fer zu Tä­tern: Sie weh­ren oder rä­chen sich.

Zu­nächst ge­wann das Phä­no­men vor allem im Zu­sam­men­hang mit Schü­lern, die Vi­de­os oder Bil­der von Leh­rern be­ar­bei­te­ten und an­schlie­ßend ins In­ter­net ge­stellt haben, an Be­deu­tung.

Kin­der, die im vir­tu­el­len Me­di­um ge­mobbt wer­den, waren oft be­reits vor­her im wirk­li­chen Leben ein An­griffs­ziel von Mob­bing. Be­son­de­re An­griffs­flä­chen bie­ten dabei Kin­der und Ju­gend­li­che, die be­reits wegen ihres Aus­se­hens (zu dick - zu dünn etc.) stig­ma­ti­siert wer­den.

Täter sind mit einem etwa glei­chen An­teil Jun­gen und Mäd­chen. Nach einer Be­fra­gung unter den Tä­tern gaben 40 % von ihnen an, dies wie einen Streich zu emp­fin­den.

Text­quel­le:

CC-​BY-SA: Wi­ki­pe­dia - https://de.wikipedia.org/wiki/Cyber-Mobbing

Unter dem Be­griff Cyber-​Mobbing ver­steht man ver­schie­de­ne For­men der Be­läs­ti­gung und das Nö­ti­gen von Men­schen und Fir­men im In­ter­net.
Dies er­folgt zum Bei­spiel in Chat­rooms, über In­stant Mess­a­ging oder über Mo­bil­te­le­fo­ne.
Eine Stu­die der Uni­ver­si­tät Mün­chen ergab, dass mitt­ler­wei­le etwa ein Drit­tel der Ju­gend­li­chen und jun­gen Er­wach­se­nen von Cy­ber­mob­bing be­trof­fen sind.
Er­schre­ckend auch, dass die Stu­die her­aus­fand, dass wie­der­um ein Drit­tel der Be­trof­fe­nen selbst als Täter aktiv sind.
Die Täter, die zur per­ma­nen­ten Be­läs­ti­gung und Ver­brei­tung fal­scher Be­haup­tun­gen ihre Opfer mob­ben, wer­den auch als Bul­lies be­zeich­net.
Die Grün­de für das Cy­ber­mob­bing sind viel­schich­tig. Au­ßen­sei­ter wer­den schi­ka­niert, man will Freun­den im­po­nie­ren.
Die Mob­bing­op­fer wer­den dann immer zu Tä­tern. Sie weh­ren oder rä­chen sich.
Der Text über Cyber-​Mobbing hat ins­ge­samt 6 Ab­sät­ze.
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e-​Learning

Unter e-​Learning (eng­lisch elec­tro­nic lear­ning =elek­tro­nisch un­ter­stütz­tes Ler­nen) wer­den alle For­men von Ler­nen ver­stan­den, bei denen elek­tro­ni­sche oder di­gi­ta­le Me­di­en für die Prä­sen­ta­ti­on und Ver­tei­lung von Lern­ma­te­ri­a­li­en zum Ein­satz kom­men.

Die wahr­schein­lich erste Lern­ma­schi­ne wurde 1588 vom ita­li­e­ni­schen In­ge­nieur Agos­ti­no Ra­mel­li ent­wi­ckelt, der für den König von Frank­reich ein Le­se­rad er­fand. Durch die­ses Le­se­rad wurde das Zu­rück­grei­fen auf ver­schie­de­ne Li­te­ra­tur­quel­len ohne Hin- und Her­lau­fen er­mög­licht.

1866 mel­de­te der New Yor­ker Web­stuhl­ent­wick­ler Hal­cyon Skin­ner ein ers­tes US-​Patent auf eine Ma­schi­ne an, mit der sich Recht­schrei­bung üben ließ. Bis 1936 wur­den 700 wei­te­re Pa­tent­an­trä­ge für ver­gleich­ba­re Übungs­ma­schi­nen be­stä­tigt.

1938 ent­wi­ckel­ten B. F. Skin­ner und James G. Hol­land ein spe­zi­el­les Lern­pro­gramm, bei dem den Ler­nen­den der Lehr­stoff in klei­nen Schrit­ten prä­sen­tiert wird, je­weils ge­folgt von Fra­gen.

1959 er­fand Nor­man Crow­der die ver­zweig­ten Lern­pro­gram­me, bei denen eine feh­ler­ab­hän­gi­ge Dar­bie­tung des Lehr­in­hal­tes er­mög­licht wurde. Da­durch konn­te der Lern-​Prozess in­di­vi­du­a­li­siert wer­den.

An­fang der 1970er Jahre gab es eine Reihe von Forschungs-​ und Ent­wick­lungs­pro­jek­ten zum com­pu­ter­ge­stütz­ten Un­ter­richt. Neben dem Ein­satz an Schu­len ent­wi­ckel­te sich ein wei­te­rer Schwer­punkt: die be­trieb­li­che Aus- und Wei­ter­bil­dung. So wur­den bei­spiels­wei­se in­ter­ak­ti­ve Vi­de­os zum Ver­hal­tens­trai­ning für Ver­triebs­mit­ar­bei­ter ein­ge­setzt. 1978 ent­wi­ckel­te die Agen­tur M.I.T. zu­sam­men mit ihrem Kun­den Her­tie eines der ers­ten Com­pu­ter Based Trai­nings (CBT).

Seit Ende der 1990er Jahre er­fuhr das E-​Learning durch die Ver­brei­tung des In­ter­nets einen star­ken Auf­schwung. Der Be­griff E-​Learning hat sich seit Mitte der 1990er Jahre eta­bliert.

Text­quel­le:

CC-​BY-SA: Wi­ki­pe­dia - https://de.wikipedia.org/wiki/E-Learning

eLear­ning funk­ti­o­niert nur mit Hilfe eines PC oder eines MAC. Au­ßer­dem be­nö­tigt man einen In­ter­net­an­schluss.
Die ver­mut­lich erste Lern­ma­schi­ne wurde im 16. Jahr­hun­dert ent­wi­ckelt.
Sie stammt von einem fran­zö­si­schen In­ge­nieur, der sie für den König von Frank­reich baute.
Schon 1866 wurde in Eng­land eine Ma­schi­ne ge­baut, mit der man die Recht­schrei­bung üben konn­te.
Nor­man Crow­der ent­wi­ckel­te ein Lern­pro­gramm, mit dem man den Lern-​Prozess in­di­vi­du­a­li­sie­ren konn­te.
An­fang der 1970er Jahre wurde das com­pu­ter­ge­stütz­te Ler­nen für die Aus- und Wei­ter­bil­dung in Be­trie­ben ge­nützt.
An Schu­len kam diese Art des Ler­nens zu die­ser Zeit noch nicht in Frage.
1978 ent­wi­ckel­te eine Agen­tur erst­mals ein Com­pu­ter Based Trai­ning (CBT) für ihren Kun­den Aldi.
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