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  • anonym
  • 18.10.2020
  • Deutsch
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    Bildquelle: kapiert.de
    Lies zuerst den Text Das eingefrorene Posthorn im JÖ Extra auf S. 11!
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    1
    Münchhausen war einmal mit der Postkutsche unterwegs. Er wollte, dass der Kutscher ihn ankündigte, aber aus dem Horn kam kein Ton heraus. Später blies das Horn die Töne von selber.
    2
    Einmal begab sich Münchhausen auf die Reise in seine Heimatstadt. Er legte die Strecke in der Postkutsche zurück und es war sehr kalt. Als der Kutscher ins Posthorn blies um die Ankunft anzukündigen, kam kein Ton heraus. Als sie im warmen Gasthaus bei einem Mittagessen saßen, taute das Posthorn auf. Da begann es alles, was der Kutscher vorher hineingeblasen hatte, von selbst zu spielen.
    3
    Münchhausen war einmal mit der Postkutsche unterwegs in seine Heimatstadt. Je weiter sie nach Norden kamen, desto kälter wurde es. So geschah es, dass der Kutscher keinen Ton aus seinem Horn herausbrachte, als Münchhausen ihn bat, die Ankunft anzukündigen. Macht nichts, dachte Münchhausen und sie gingen zum Mittagessen ins Gasthaus. Dort hängte der Kutscher das Horn in die Nähe des Feuers. Das Horn taute auf, posaunte los und spielte alles, was der Kutscher vorher hineingeblasen hatte.
    4
    Wenn Münchhausen eine weite Strecke zurücklegen musste, nahm er meistens nicht sein Pferd sondern eine Postkutsche, weil die viel bequemer war. Eines Tages packte ihn die Sehnsucht und er machte sich auf die lange Reise nach Deutschland. Je weiter er nach Norden fuhr, desto kälter wurde es. Als er schon in der Nähe seiner Heimatstadt war, bat er den Kutscher die Ankunft mit dem Horn anzukündigen. Obwohl der Kutscher sehr kräftig in das Horn blies, kam kein einziger Ton heraus. Dann eben nicht, dachte Münchhausen und lud den Kutscher im warmen Gasthaus auf eine warme Mahlzeit ein. Der Kutscher hängte seinen Mantel und sein Horn in der Nähe des Küchenfeuers auf. Plötzlich posaunte das Horn los. Es war in der Wärme aufgetaut und spielte nun alles, was der Kutscher vorher hineingeblasen hatte.
    5
    Als Münchhausen einmal mit der Postkutsche auf dem Weg in seine Heimatstadt war, wurde es immer kälter. Kurz vor der Stadt bat er den Kutscher, seine Ankunft anzukündigen. Dieser blies in das Horn, aber es war so kalt, dass kein Ton herauskam. Münchhausen war nicht böse, sondern lud den Kutscher auf ein Mittagessen im Gasthaus ein. Der Kutscher nahm das Posthorn mit hinein und es taute auf. Da posaunte es plötzlich los und spielte alles, was der Kutscher vorher hineingeblasen hatte.

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