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Wie jagen Spinnen?
Spinnen sind echte Meisterinnen im Jagen. Doch auch sie haben im Laufe der Zeit verschiedene Techniken entwickelt, um ihre Beute zu fangen. Man unterscheidet dabei vor allem Webspinnen und Raubspinnen.
Webspinnen fangen ihre Beute mit Netzen aus feinen Spinnfäden. Diese Fäden produziert die Spinne mit ihren Spinnwarzen, die sich am Hinterleib befinden. Das Netz ist klebrig, sodass Insekten daran hängen bleiben, wenn sie hindurchfliegen. Die Spinne spürt sofort, wenn sich etwas bewegt — sie erkennt durch die Schwingungen im Netz, wo genau das Tier gefangen ist. Blitzschnell läuft sie dorthin, beißt zu und lähmt das Opfer mit Gift, das sie durch ihre Kieferklauen einspritzt. Danach wickelt sie die Beute oft ein und saugt später den flüssig gewordenen Inhalt auf. Zu den Webspinnen gheören zum Beispiel die Kreuzspinnen und die Wespenspinnen.
Raubspinnen gehören zwar zu den Webspinnen, bauen aber kein Netz, sondern gehen aktiv auf die Jagd. Deshalb werden sie auch Jagdspinnen genannt Sie lauern versteckt auf Blättern, im Gras oder unter Steinen. Manche schleichen sich an ihre Beute an, andere können sogar springen, um ein Insekt zu packen. Auch sie töten ihre Beute mit Gift und saugen danach den weichen Inhalt aus. Zu den Raubspinnen gehören zum Beispiel Springspinnen und Wolfspinnen.
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