• Weihnachten in der Frühen Neuzeit
  • Benedikt
  • 07.01.2024
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Be­deu­tung

Weih­nach­ten be­zeich­net den Vor­abend des Fes­tes der „Ge­burt des Herrn“. Das Fest wird seit 354 nach Chris­tus tra­di­ti­o­nell am 25.12 ge­fei­ert. Dabei wird vor allem Dank für die Ge­burt Jesu Chris­ti und die damit ver­bun­de­ne Hoff­nung nach Er­lö­sung ge­fei­ert.

Der Volks­brauch

Seit dem spä­ten Mit­tel­al­ter rück­te der Fokus auf das Christ­kind und somit auf den Hei­lig­abend. Ge­ra­de beim Got­tes­dienst wurde das er­sicht­lich durch Krip­pen, wel­che auf­ge­stellt wor­den. Vor dem Hei­lig­abend ging die Fa­mi­lie zum spe­zi­el­len Got­tes­dienst für die Ge­burt Jesu Chris­tis.

Ge­ne­rell zähl­te Weih­nach­ten als ein Fest der Fa­mi­lie in der Frü­hen Neu­zeit. In die­ser Zeit kamen alle Be­woh­ner eines Hau­ses in der guten Stube zu­sam­men. Dort wurde fa­mi­li­är ge­ges­sen und ge­trun­ken. Schon in der Frü­hen Neu­zeit gab es ty­pi­sche Weih­nachts­ge­bä­cke wie Leb­ku­chen oder Plätz­chen die ver­speist wur­den.

Weihnachts-​Krippe mit der Hei­li­gen Fa­mi­lie

Im spä­ten Mit­tel­al­ter be­schenk­te der Hei­li­ge Ni­ko­laus die Kin­der. In der Frü­hen Neu­zeit tat dies das Christ­kind. Da­mals stell­ten die Fa­mi­li­en noch kei­nen Weih­nachts­baum auf, son­dern häng­ten Tann­zwei­ge auf. Die Tann­zwei­ge wur­den schon frü­her be­schmückt durch Zisch­gold und Zu­cker.

In den Städ­ten gab es Weih­nachts­märk­te, wel­che Weih­nachts­wa­ren ver­kauf­ten. Diese Märk­te wur­den auch wie heute stark be­sucht und gal­ten als ein zen­tra­ler Ver­samm­lungs­ort.

Ge­ne­rell zähl­te Weih­nach­ten als die Zeit der in­ne­ren Ein­kehr und Re­fle­xi­on.

Frohe Weih­nach­ten

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