• Wiederholung für die Arbeit - Bildergeschichten
  • anonym
  • 08.12.2020
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  • Station 1: Aufbau einer Bildergeschichte
    1
    Wenn du die Erzählung zu einer Bildergeschichte schreibst, musst du eine bestimmte Reihenfolge einhalten. Sortiere.
    (1-4)
    • Hauptteil
    • Überschrift
    • Einleitung
    • Schluss
    2
    Fülle den folgenden Lückentext aus.

    Benutze folgende Wörter: Wann, sagen, letzte (2x), spannend, riechen, Präteritum, Ich-Erzähler, Überschrift, Einleitung, Wo, Ende, hören, fühlen, Was, Wer, denken, schmecken, erste, Präsens, Er-/Sie-Erzähler

    Damit der Leser Lust auf deine Geschichte bekommt, musst du dir zunächst eine spannende ausdenken. Diese sollte aber noch nicht das verraten.
    Die Geschichte beginnt mit einer . In dieser musst du die vier W-Fragen , , und beantworten. Die Einleitung bezieht sich nur auf das Bild. Im Hauptteil beschreibst du dann die restlichen Bilder, außer das . An einer Stelle des Hauptteils wird die Geschichte besonders . Dort musst du ganz genau beschreiben. Du könntest darauf eingehen, was die Figuren in der Geschichte , , , , oder . Denk aber immer daran: Es muss zur Geschichte passen.
    Im Schluss beschreibst du dann nur das Bild.
    In deiner ganzen Geschichte solltest du immer bei einer Zeitform bleiben, entweder im oder im . Außerdem solltest du dich für einen Erzähler entscheiden: oder .

  • Station 2: Überschrift und Einleitung schreiben
    Überschrift

    Eine Überschrift sollte spannend sein, sodass der Leser Lust auf die Geschichte bekommt. Sie sollte aber noch nicht zu viel verraten, vor allem nicht das Ende der Geschichte!

    1
    Schau dir die Bildergeschichte an, die gerade ausgeteilt wurde.
    Lies dir dann die Überschriften durch. Jede der Überschriften ist aus einem bestimmten Grund nicht perfekt. Verbinde.

    Die wiedergefundene Tasche

    Die Zugfahrt

    Das Mädchen, das eine Tasche verliert und verzweifelt ist und die Tasche überall sucht

    Nicht spannend genug

    Viel zu lang

    Verrät das Ende

    2
    Denke dir stattdessen eine bessere Überschrift für die Geschichte aus.
    3
    Schreibe zu der Geschichte eine Einleitung, in der du die vier W-Fragen Wer?, Wann?, Wo? und Was? beantwortest. Die Einleitung sollte nicht länger als drei Sätze ein.
  • 4
    Hier siehst du eine Einleitung, wie man sie zur der Bildergeschichte schreiben könnte. Unterstreiche in der Einleitung die Textteile, die die einzelnen W-Fragen beantworten, in unterschiedlichen Farben.

    Wer? = Rot, Wann? = Grün, Wo? = Blau, Was? = Gelb

    Tina, Lena, Timo und Felix wollen zusammen auf Klassenfahrt fahren. Dazu treffen sie sich an einem Samstag um 11.35 Uhr an Gleis 4 am Bahnhof.

  • Station 3: Die spannendste Stelle beschreiben
    1
    Was meinst du: In welchem Bild wird die Geschichte ganz besonderes spannend?
    2
    Schaue dir das Bild an, das du in Aufgabe 1) ausgewählt als spannendstes ausgewählt hast und beantworte die folgenden Fragen.
    • Was könnte die Person denken?









    • Wie fühlt sich die Person körperlich?








    • Was könnte die Person am Bahnhof hören?








    • Was könnte die Person sehen?
  • Station 4: Wörtliche Rede und innerer Monolog
    1
    Schaue dir die Sätze zur wörtlichen Rede an und setze die fehlenden Zeichen.

    Oh nein Wo ist meine Tasche fragt Clara erschrocken

    Tim ruft ihr noch hinterher Beeil dich Der Zug fährt in zwei Minuten

    Ich hatte die Tasche an Gleis 4 vergessen erklärt die völlig erschöpfte Clara

    2
    Was könnte der Zugschaffner in Bild 5 zu Clara sagen, als sie auf ihn zugerannt kommt? Schreibe zwei Beispiele mit wörtlicher Rede und Redebegleitsatz auf.
  • Innerer Monolog

    Wenn du in einer Geschichte erzählen möchtest, was eine Figur denkt, musst du Redebegleitsätze benutzen und auf die Zeichensetzung achten. Du setzt die Zeichen genauso wie bei einer wörtlichen Rede, lässt aber die Anführungszeichen (Gänsefüßchen) weg.

    3
    Schaue dir nur Bild 1 an und formuliere zu jeder Person einen Satz, den er/sie denken könnte. Schreibe dazu auch Redebegleitsätze.
    4
    Schaue dir nun Bild 4 und 5 an. Woher weißt du, was die Person denkt, obwohl es nirgendwo geschrieben steht?
  • Station 5: Zeitformen und Erzählformen
    Zeitformen

    Die Erzählung einer Geschichte schreibst du entweder im Präsens (Gegenwart) oder Präteritum (Vergangenheit). Du musst dich für eine Zeitform entscheiden und darfst während der Geschichte nicht plötzlich die Zeitform wechseln.

    1
    In der linken Spalte siehst du Wörter im Präsens (Gegenwart) und in der rechten Spalte Wörter im Präteritum (Vergangenheit). Fülle die Tabelle aus, indem du die jeweils andere Zeitform bildest.

    Präsens (Gegenwart)

    Präteritum (Vergangenheit)

    er schaut

    er schaute

    sie lachen

    sie erzählte

    wir springen

    wir wollten

    sie aßen

    1
    Unterstreiche die Sätze, die im Präsens geschrieben sind, rot. Unterstreiche die Sätze, die im Präteritum geschrieben sind, blau.

    An einem Samstag traf ich mich mit meiner besten Freundin zum Eis essen.

    Lena und ihre beste Freudin Lena treffen sich fast jedes Wochenende.

    "Willst du morgen etwas mit mir machen?", fragte er hoffnungsvoll.

    Meine Beine tun weh.

    Ihr Magen knurrt seit der Frühstückspause, denn sie hat ihr Essen vergessen.

  • Erzählformen

    Bei einem Ich-Erzähler erzählt eine einzige Figur aus ihrer persönlichen Sicht. Sie kann deswegen auch nur ihre eigenen Gedanken kennen, aber nicht die der anderen. Den Ich-Erzähler erkennst du häufig an dem "Ich".

    Bei einem Er-/Sie-Erzähler erzählt jemand von "Außen", der alles für alle Figuren in der Geschichte weiß. Er kennt also auch die Gedanken von allen Figuren.

    1
    Unterstreiche die Sätze, die von einem Ich-Erzähler stammen, rot. Unterstreiche die Sätze, die von einem Er-/Sie-Erzähler stammen, blau.

    An einem Samstag traf ich mich mit meiner besten Freundin zum Eis essen.

    Lena und ihre beste Freudin Lena treffen sich fast jedes Wochenende.

    "Willst du morgen etwas mit mir machen?", fragte er hoffnungsvoll.

    Meine Beine tun weh.

    Ihr Magen knurrt seit der Frühstückspause, denn sie hat ihr Essen vergessen.

    2
    In der linken Spalte findest du Sätze eines Ich-Erzählers, in der rechten Spalte Sätze eines Er-/Sie-Erzählers. Formuliere die Sätze so um, dass du die jeweils andere Spalte ausfüllen kannst.

    Ich-Erzähler

    Er-/Sie-Erzähler

    Ich spiele samstags gerne Playstation.

    Timo spielt samstags gerne Playstation.

    Sie steht jeden Tag früh auf, um pünktlich in der Schule zu sein.

    Möchtest du das noch essen?, fragte ich sie.

    Die beiden lieben es, nachmittags zusammen Eis zu essen.


  • Station 6: Eine ganze Erzählung schreiben
    1
    Schreibe zu der Bildergeschichte, die gerade ausgeteilt wurde, die komplette Erzählung in dein Heft (Überschrift, Einleitung, Hauptteil, Schluss).
    • Verwende dafür die Checkliste unten.
    • Ist deine Überschrift spannend und verrät nicht das Ende?
    • Hast du in deiner Einleitung die Namen der Figuren benannt?
    • Hast du in deiner Einleitung beschrieben, wo die Figuren sich im ersten Bild befinden?
    • Hast du in deiner Einleitung erwähnt, wann die Geschichte spielt?
    • Hast du in deiner Einleitung beschrieben, was die Figuren in dem ersten Bild machen?
    • Ist deine Einleitung nicht länger als 3 Sätze?
    • Hast du zu jedem der 6 Bilder etwas aufgeschrieben?
    • Hast du an der spannendsten Stelle der Geschichte (Bild 4) genauer beschrieben, was die Figuren denken, fühlen oder hören?
    • Ist deine gesamte Geschichte (Einleitung, Hauptteil, Schluss) im Präsens (Gegenwart) oder Präteritum (Vergangenheit) geschrieben?
    • Hast du in deiner gesamten Geschichte (Einleitung, Hauptteil, Schluss) den gleichen Erzähler (Er-/Sie-Erzähler oder Ich-Erzähler) benutzt?
    • Hast du wörtliche Rede in deiner Geschichte benutzt?
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    Zähle die Wörter deiner Erzählung.