Sachtextanalyse(B-Kurs)
Social Media und Mental Health: Dauer-Online: Suchtverhalten bei Jugendlichen
Immer mehr Jugendliche zeigen Suchtverhalten bei der Nutzung von Social Media, mit teilweise schweren psychischen Folgen. Wann wird die Nutzung krankhaft?
Instagram und Co verzerren die Sicht
Social Media-Plattformen wie Whats App, Instagram, TikTok, Youtube, Snapchat, Pinterest und Co . finden sich mittlerweile auf fast jedem Smartphone eines Jugendlichen. Viele Jugendliche kleben hunderte Stunden vor dem Bildschirm und es fällt ihnen schwer sich zu lösen. Gerade Jugendliche sind jedoch besonders empfänglich für Reize und Inhalte, die sie über Social Media erreichen. Das beobachtet auch Kinder- und Jugendpsychotherapeut Dr. Ulrich Müller: „Grundsätzlich ist die Pubertät verbunden mit der Suche nach Anerkennung außerhalb der Familie. An der Stelle spielen die sozialen Medien eine wichtige Rolle, weil sie für die Identitätsbildung immer bedeutsamer werden.“.
Die Pubertät ist geprägt von körperlichen Veränderungen, die Jugendlichen Angst machen können. In dieser Phase suchen sie vermehrt nach Orientierung, die sie in sozialen Netzwerken finden - in ihren Peergroups und bei angesagten Influencern.
Die Fotos und Videos der Influencer auf den Social Media Plattformen sind jedoch oft durch Filter oder Bildbearbeitungsprogramme so bearbeitet, dass die Person wie ein anderer Mensch aussieht. Dies führt teils zu Irritationen beim Verständnis des eigenen Körpers bei Jugendlichen NutzerInnen und hat fatale Folgen für das Selbstbild.
Soziale Medien sind ohnehin häufig so konzipiert, dass sie NutzerInnen abhängig machen: Hirnforscher haben in Studien herausgefunden, dass ein ‘Social Media‘-Like
das Belohnungszentrum im Gehirn aktiviert. Dabei wird Dopamin ausgeschüttet, Glücksgefühle werden ausgelöst. Das sorgt dafür, dass NutzerInnen immer wieder Inhalte teilen, um Zustimmung und Anerkennung zu erhalten.
Die Folgen und Hilfsmöglichkeiten eines krankhaften Social Media
-Konsums
Der ärztliche Leiter am Deutschen Zentrum für Suchtfragen des Kinder- und Jugendalters am UKE Hamburg, Rainer Thomasius, warnt vor den
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Auswirkungen durch die Vernachlässigung von Aktivitäten, Familie, Freunden, realen sozialen Kontakten und eines verschobenen Tag-Nacht-Rhythmus.
Da persönliche, familiäre und schulische Ziele in den Hintergrund treten, werden alterstypische Entwicklungsaufgaben nicht angemessen gelöst. Ein Stillstand in der psychosozialen Reifung ist die Folge
, sagt Thomasius.
Die Gemeinsame Suchtkommission kinder- und jugendpsychiatrischer Fachverbände empfiehlt daher, dass Kinder bis zum Schulbeginn nur analog lernen und spielen sollten und nicht mit Hilfe digitaler Medien. Ein eigenes Smartphone sollte vor der fünften Klasse tabu sein und die Nutzung danach sollten Eltern steuern und beaufsichtigen.
Experten fordern zudem eine Art Frühwarnsystem: Eine Möglichkeit könnte sein, eine zusätzliche ärztliche Früherkennung für Kinder im besonders gefährdeten Alter einzuführen.
(von Julia Ludolf Datum: 30.11.2022 Quelle: zdf heute online)
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1. Stilmittel:
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Teil 2: Sachtextanalyse verfassen
- Nutze im Hauptteil bei deiner sprachlichen Analyse zwei sprachlichen Mittel aus Aufgabe 4 und finde ein Weiteres.
- Gehe auch auf Mittel zur äußeren Strukturierung sowie auf sprachliche Besonderheiten ein.

Viel Erfolg!
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