D 6 - 2. Lernpaket zum Textverständnis

Name:
D 6 - 2. Lernpaket zum Textverständnis
LP 2

Wir be­rei­ten uns auf die drit­te Schul­auf­ga­be vor

Lern­pa­ket zum Text­ver­ständ­nis:
Ver­schie­de­ne Übun­gen zu un­ter­schied­li­chen Tex­ten be­ar­bei­ten

Hin­weis

Mache einen Haken, wenn du alle Auf­ga­ben eines Lern­pa­kets ge­löst hast und lasse dir von dei­ner Fach­leh­re­rin oder dei­nem Fach­leh­rer mit einem Stem­pel be­stä­ti­gen, dass alles er­le­digt ist.

Teil­zie­le: Los geht's!

Lesen von un­ter­schied­li­che, kür­ze­re Tex­ten

Ich kann ver­schie­de­ne Texte auf­merk­sam und kon­zen­triert lesen.

Auf­ga­ben zum Text­ver­ständ­nis be­ar­bei­ten

In ver­schie­de­nen Auf­ga­ben setze ich mich mit In­halt des Tex­tes aus­ein­an­der.

Meine Pla­nung

Auf­ga­be

Trage ein, wie lange die Auf­ga­be dau­ern könn­te.

Wie schwer war die Auf­ga­be? 1= leicht bis 6=schwer

Kor­ri­giert?

Ge­zeich­net

1-2







3-8





9-15



16-18



19-21



22-25

26-30

Name:
D 6 - 2. Lernpaket zum Textverständnis

Un­ter­schied­li­che Auf­ga­ben­stel­lun­gen zu Tex­ten ken­nen ler­nen und üben

1
Hole dir den Text M1 Peter Härt­ling: Oma von dei­ner Lehr­kraft. Lies ihn dir auf­merk­sam durch.

Be­ar­bei­te nach­ein­an­der die Auf­ga­ben auf den fol­gen­den Sei­ten. Lies im Zwei­fels­fall noch ein­mal an den ent­spre­chen­den Stel­len der Aus­schnit­te nach.

2
Kreu­ze die rich­ti­ge Aus­sa­ge an.

Wenn du die rich­ti­gen Sätze an­ge­kreuzt hast, er­ge­ben die Buch­sta­ben ein Lö­sungs­wort, das mit Omas Namen zu tun hat.

Lö­sung: __ __ __ __
Hin­weis zur Auf­ga­be / Hil­fen

Von den fol­gen­den drei Sät­zen ist je­weils nur ein Satz rich­tig. Die bei­den an­de­ren sind falsch. Wenn du den rich­ti­gen Satz her­aus­fin­den willst, musst du den Text immer wie­der „über­flie­gen" oder be­stimm­te Text­stel­len noch ein­mal lesen.

Omas Alter:
Omas Ge­sprä­che:
Omas Name:
Omas Couch und ihr Ofen:
Name:
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3
Trage die rich­ti­ge Zei­len­an­ga­ben zu dem pas­sen­den Aus­sa­gen ein.

a) Wo steht, in wel­cher Stadt Kalle auf­ge­wach­sen ist?
Zeile(n) ______

b) Wo er­fährst du, wie Kal­les El­tern ums Leben ge­kom­men sind?
Zeile(n) ______

c) Wo fin­dest du An­ga­ben dar­über, was Kal­les Vater am Frei­tag­abend mach­te?
Zeile(n) ______

d) Wo be­schreibt Peter Härt­ling, wor­über sich Kal­les Mut­ter oft be­klag­te?
Zeile(n) ______

e) In wel­chen Zei­len steht, dass Kal­les Vater ei­gent­lich ein fröh­li­cher Mensch war?
Zeile(n) ______

f) In wel­chen Zei­len fin­dest du In­for­ma­ti­o­nen Zeile(n) - dar­über, wo Kal­les Vater ar­bei­te­te?
Zeile(n) ______
Hin­weis zur Auf­ga­be / Hil­fen

Bei die­ser Auf­ga­be geht es darum, her­aus­zu­be­kom­men, in wel­chen Zei­len des Tex­tes be­stimm­te In­for­ma­ti­o­nen über Kalle zu fin­den sind.



Wenn du diese Fra­gen be­ant­wor­ten möch­test, musst du wahr­schein­lich ein­zel­ne Text­tei­le mehr­mals lesen oder sogar den gan­zen Text immer wie­der „über­flie­gen".

Man kann auch die pas­sen­den Stel­len im Text mar­kie­ren.



Auf­ge­passt: Die Rei­hen­fol­ge der Fra­gen ent­spricht nicht dem Text­ver­lauf!

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Lies den Ab­schnitt A des fol­gen­den Tex­tes auf­merk­sam und no­tie­re unter dem Text kurz, worum es geht.

____________________________________________________________________________
Ab­schnitt A
Mit­ten in Aus­tra­li­en in der Nähe von Alice Springs wurde ein sen­sa­ti­o­nel­ler Fund ge­macht. For­scher haben dort ver­stei­ner­te Kno­chen einer bis zu 500 Ki­lo­gramm schwe­ren Ur­zeit­gans ent­deckt. Das Alter der Fos­si­li­en wird auf etwa acht Mil­li­o­nen Jahre ge­schätzt. Die Wis­sen­schaft­ler sind sich noch nicht einig, ob die Rie­sen­gän­se Fleisch- oder Pflan­zen­fres­ser waren. Ähn­lich wie der Vogel Strauß konn­ten sie nicht flie­gen, aber schnell lau­fen, hieß es.
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Lies nun den Ab­schnitt B.

Ab­schnitt B
For­scher haben ver­stei­ner­te Über­res­te einer bis zu 500 Ki­lo­gramm schwe­ren Ur­zeit­gans ent­deckt. Man ist sich noch nicht dar­über einig, ob es sich bei den Rie­sen­gän­sen um Fleisch- oder Pflan­zen­fres­ser ge­han­delt habe, sagte der Wis­sen­schaft­ler Peter Mur­ray. Die Rie­sen­vö­gel konn­ten zwar nicht flie­gen, waren aber ähn­lich wie der Vogel Strauß sehr schnel­le Läu­fer. Wehr­los seien sie ver­mut­lich nicht ge­we­sen. Al­lein ihre Größe und ihr Ge­wicht hät­ten sie vor Fein­den ge­schützt. Mög­li­cher­wei­se habe die Rie­sen­gans schon vor 55 Mil­li­o­nen Jah­ren in Aus­tra­li­en ge­lebt. Sie soll vor rund 50 000 Jah­ren aus­ge­stor­ben sein.
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Wel­che In­for­ma­ti­o­nen aus Ab­schnitt A ste­hen ge­nau­so oder ähn­lich auch im Ab­schnitt B? Un­ter­strei­che mit Li­ne­al.
7
Wel­cher Text gibt Ant­wort auf die fol­gen­den Fra­gen?
Kreu­ze an: In wel­chem Text steht, ...
... um wel­che Tiere es sich han­delt.
... wie ein aus­tra­li­scher Wis­sen­schaft­ler heißt.
... wo der Fund ge­macht wurde.
... wie sich die Gänse vor Fein­den ge­schützt haben.
... wie alt die Fos­si­li­en ver­mut­lich sind.
... wann die Gänse aus­ge­stor­ben sind.
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Wel­che der fol­gen­den Über­schrif­ten ge­fällt dir am bes­ten? Schrei­be sie auf die freie Linie über Ab­schnitt A.
- Gi­gan­ti­sche Gänse aus der Ur­zeit ent­deckt
- Aus­tra­li­sche For­scher ent­de­cken Über­res­te von Rie­sen­gän­sen
- Ver­stei­ner­te Gänse so groß wie Gi­raf­fen
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Be­grün­de, warum du die Über­schrift als Titel für den Ab­schnitt A aus der Auf­ga­be 8 ge­wählt hast.
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Lies die fol­gen­den Ab­schnit­te in Ruhe durch.

Ab­schnitt C
Dr. Peter Mur­ray be­rich­tet, dass die ge­fun­de­nen Vögel bis zu einer hal­ben Tonne ge­wo­gen haben und so groß waren wie Gi­raf­fen. Sie konn­ten nicht mehr flie­gen. Ihre Flü­gel waren auf we­ni­ger als 20 cm Länge ge­schrumpft. Man dach­te zu­nächst, , dass sie mit den Emus ( ) ver­wandt sind. Tat­säch­lich aber sind sie mit Enten und Gän­sen ver­wandt. Sie haben prak­tisch die­sel­be Ana­to­mie ( ). Dr. Mur­ray er­klär­te: „Wahr­schein­lich haben sie ge­schnat­tert wie Gänse. Ganz ge­wiss haben sie auch so ähn­lich aus­ge­se­hen."

Ab­schnitt D
Über Ar­beit am Fund­ort der Fos­si­li­en ( ) be­rich­tet Dr. Mur­ray: „Dort drau­ßen ist alles durch­ein­an­der, wie ein Puz­zle ( ) aus Kno­chen­stü­cken. Das Team ( ) sich­tet die Stück­chen und setzt die 3 000 Ske­let­te ( ) Stück für Stück zu­sam­men. Diese Ar­beit ist sehr zeit­rau­bend."

Ab­schnitt E

Als die Seen aus­trock­ne­ten, sam­mel­ten sich die Gänse rund um die rest­li­chen Was­ser­lö­cher. Nach­dem sie dort die Ve­ge­ta­ti­on ( ) ab­ge­fres­sen hat­ten, muss­ten sie immer wei­te­re Wege zu­rück­le­gen, um Fut­ter zu fin­den. Viele mögen auf dem Rück­weg zum Was­ser­loch ver­durs­tet sein. Ver­mut­lich ist der Rest dann am Bil­la­bong ( ) ge­blie­ben und dort ver­hun­gert. Viel­leicht sind sie so alle zu­sam­men ge­stor­ben.
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Ordne den fett­ge­druck­ten Wör­tern im Text Wort­er­klä­run­gen aus der fol­gen­den Liste zu. Schrei­be die Zif­fern in die Klam­mer hin­ter die Wör­ter im Text.

1 ver­stei­ner­te Über­res­te von Tie­ren und Pflan­zen
2 aus­tra­li­sches Wort für Was­ser­loch
3 Pflan­zen­welt
4 Ko­chen­ge­rüst
5 Kör­per­bau
6 Le­ge­spiel, Rät­sel
7 aus­tra­li­scher Lauf­vo­gel
8 Ar­beits­grup­pe, Mann­schaft
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Rich­tig oder falsch? Kreu­ze an.

O a) In Ab­schnitt C geht es darum, dass es sich bei den Fun­den um Gänse han­delt.
O b) In Ab­schnitt C geht es darum, wie die Vögel ver­mut­lich ge­stor­ben sind.

O c) In Ab­schnitt D geht es um die zeit­auf­wän­di­ge Ar­beit an der Fund­stel­le.
O d) In Ab­schnitt D geht es darum, dass es sich bei den Fun­den um Gänse han­delt.

O e) In Ab­schnitt E geht es um die zeit­auf­wän­di­ge Ar­beit an der Fund­stel­le.
O f) In Ab­schnitt E geht es darum, wie die Vögel ver­mut­lich ge­stor­ben sind.
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Hole dir jetzt den Text 4 Co­rin­nas Stun­den­plan von dei­ner Lehr­kraft. Lies ihn dir auf­merk­sam durch.
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Um die fol­gen­de Frage zu be­ant­wor­ten, musst du den Text und den Stun­den­plan ver­glei­chen und er­gän­zen. Was hat die Mut­ter Frie­de­ri­ke wohl vor­ge­schla­gen?

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Wann hat Fre­de­ri­ke mit Co­rin­nas Mut­ter am Te­le­fon ge­spro­chen?
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Lies dir den fol­gen­den Text erst ein­mal rasch durch.

Der Spatz oder Haus­sper­ling ist in wei­ten Tei­len un­se­rer Städ­te kaum noch an­zu­tref­fen. Des­we­gen ist der Haus­sper­ling zum „Vogel des Jah­res" 2002 ge­wählt wor­den.

Mit einer sol­chen Wahl möch­ten Tier­schüt­zer auf Vögel auf­merk­sam ma­chen, die vom Aus­ster­ben be­droht sind. Ex­per­ten sind sich einig, dass die Zahl der Spat­zen stän­dig ab­nimmt. Grün­de dafür sind vor allem der Man­gel an Nah­rung und Nist­plät­zen.

Der Vogel fin­det an re­no­vier­ten Häu­sern keine Schlupf­lö­cher mehr für den Nest­bau. Auch die für ihn wich­ti­gen Matsch- und Sand­lö­cher, in denen die Vögel Bäder neh­men kön­nen, wer­den immer sel­te­ner.

Der Spatz ist zwar von Natur aus ein Ve­ge­ta­ri­er. Zur Auf­zucht sei­ner Jun­gen be­nö­tigt er je­doch Wür­mer und In­sek­ten. Die aber wer­den in den Städ­ten immer sel­te­ner, da heute zu viele In­sek­ten­ver­til­gungs­mit­tel ein­ge­setzt wer­den.

Dort al­ler­dings, wo das Grün im Herbst nicht mehr ge­mäht wird, kann man immer noch Schwär­me von Spat­zen be­ob­ach­ten. Als Über­le­bens­hil­fe kann den Spat­zen in stren­gen Win­tern ein klei­nes Brett mit aus­ge­streu­tem Kör­ner­fut­ter die­nen. Durch Schlupf­lö­cher in der Dach­ver­klei­dung und Lö­cher mit etwas Staub zum Baden könn­ten wir ihm bei uns wie­der an­ge­neh­me­re Le­bens­ver­hält­nis­se bie­ten.
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Kreu­ze an, warum man den Spat­zen zum Vogel des Jah­res ge­macht hat.
a) Der Spatz ist ein Ve­ge­ta­ri­er.
b) Das Tier ist vom Aus­ster­ben be­droht.
c) Der Spatz sieht nett aus.
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Jeder Ab­satz kann mit einer Un­ter­über­schrift ver­se­hen wer­den. Schrei­be die pas­sen­den Zahl in die vor­ge­se­he­nen frei­en Stel­len.

a) Wie man den Spat­zen hel­fen kann
b) Keine Nah­rung für die Jun­gen
c) Kein Zu­hau­se in der mo­der­nen Um­welt
d) Der Sper­ling zum Vogel des Jah­res ge­wählt
e) Mat­sch­lö­cher ge­hö­ren ab­ge­schafft!
f) Die Zahl der Spat­zen nimmt stän­dig ab
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Über­flie­ge den Text und sieh dir die Karte an. No­tie­re kurz, worum es ei­gent­lich geht.

Der Stor­chen­som­mer geht Ende Au­gust zu Ende. Die Jung­stör­che sam­meln sich in gro­ßen Grup­pen und bre­chen noch vor den Alt­stör­chen auf. Sie brau­chen keine Füh­rung, denn die Zug­rich­tung ist ihnen an­ge­bo­ren. Auf dem Zug legen Weiß­stör­che täg­lich 150 bis 300 Ki­lo­me­ter zu­rück. Sie flie­gen wie ein Se­gel­flug­zeug und las­sen sich von war­men Auf­win­den in große Höhen tra­gen. Ohne Flü­gel­schlag kön­nen sie im Se­gel­flug weite Stre­cken glei­ten. So scho­nen sie ihre Kräf­te. Das Mit­tel­meer kön­nen die Stör­che nicht über­flie­gen. Denn für ihren Se­gel­flug brau­chen sie Auf­win­de, die es über dem Meer nicht gibt. Des­halb um­flie­gen sie das Mit­tel­meer im Wes­ten oder im Osten.
Die Stör­che auf der öst­li­chen Route wer­den Ost­stör­che ge­nannt. Bei uns brü­ten Ost­stör­che in Nord­deutsch­land. Auf ihrem süd­li­chen Weg nach Afri­ka kom­men immer mehr Stör­che dazu. In Ägyp­ten fol­gen sie dem Nil. Im Sudan legen sie eine mehr­wö­chi­ge Rast ein. Dort fres­sen sie sich Fett­re­ser­ven für den Wei­ter­flug an. Ihre Reise von Eu­ro­pa nach Süd­afri­ka dau­ert bis zu 15 Wo­chen. Die Stör­che aus Süd­west­deutsch­land ge­hö­ren zu den West­stör­chen. Auf der West­rou­te flie­gen sie nach Spa­ni­en und dann wei­ter nach Afri­ka. Zu­sam­men mit den Stör­chen aus Ma­rok­ko zie­hen sie dann wei­ter über die Sa­ha­ra nach Süden. Mitt­ler­wei­le blei­ben viele spa­ni­sche Stör­che das ganze Jahr über in Spa­ni­en. Sie haben ihren an­ge­bo­re­nen Zug­trieb ver­lo­ren. Ihre Nah­rung fin­den sie auf den rie­si­gen Müll­hal­den in der Nähe der spa­ni­schen Groß­städ­te.
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Lies nun genau. Be­ant­wor­te die Fra­gen, indem du Ant­wor­ten im Text far­big mar­kierst.

a Wieso ken­nen die jun­gen Stör­che den Weg nach Afri­ka?
b Wie weit flie­gen die Stör­che jeden Tag?
c Warum kön­nen die Stör­che das Mit­tel­meer nicht über­flie­gen?
d Wel­chem Fluss fol­gen die Ost­stör­che in Afri­ka nach Süden?
e Warum blei­ben viele spa­ni­sche Stör­che zu Hause?
1
Lö­sung 21
21
Rich­tig oder falsch? Schau auch auf der Karte nach.
stimmt
stimmt nicht
nicht im Text
Die Sa­ha­ra über­que­ren die West­stör­che.
Stör­che er­näh­ren sich über­wie­gend von Am­phi­bi­en, Fi­schen und klei­nen Wir­bel­tie­ren.
Stör­che bauen große, hoch ge­leg­te Nes­ter aus Zwei­gen.
Die West­stör­che ras­ten im Sudan.
In Nord­deutsch­land brü­ten Ost­stör­che.
Die West­stör­che flie­gen bis Süd­afri­ka.
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Lies dir den Text Eine Fahr­rad­tour zum Wald­see auf­merk­sam durch.


M1

Heim­fahrt mit Hin­der­nis­sen



In den Som­mer­fe­ri­en ma­chen Re­bec­ca, Ai­leen, Mar­lon und Nor­man eine Fahr­rad­tour zum

Wald­see. Sie ken­nen den Weg dort­hin gut. Erst geht es durch die Stadt auf Rad­we­gen, dann auf Wirt­schafts­we­gen durch die Feld­mark und das letz­te Stück Weg führt durch den Wald. Das Baden im grün schim­mern­den See ist ein ganz be­son­de­res Er­leb­nis.

Am spä­ten Nach­mit­tag bre­chen die Kin­der auf. Hin­ter ihnen liegt ein schö­ner Tag. Vor ihnen liegt aber auch noch eine lange Heim­fahrt. Auf dem holp­ri­gen Wald­weg geht es zu­nächst durch den lich­ten Bu­chen­wald. Schräg fal­len die Son­nen­strah­len durch die Baum­kro­nen auf den Wald­bo­den, auf Moos und Farn­kraut. Schaut mal, ein Eich­hörn­chen! - Ai­leen ist ganz auf­ge­regt. Alle hal­ten an, um das pos­sier­li­che Tier­chen zu be­wun­dern. Aus schwar­zen Knopf­au­gen guckt es Baum­stamm hoch und ruck, zuck ist es ver­schwun­den. Die Kin­der schwin­gen sich auf ihre Räder und tre­ten kräf­tig in die Pe­da­le. So ein Mist, ruft Mar­lon plötz­lich, ich glau­be, mein Hin­ter­rad ver­liert Luft. Und wirk­lich, der Rei­fen ist ganz platt.
„Wie gut, dass ich Flick­zeug dabei habe.
Nor­man kramt schon in sei­ner Sat­tel­ta­sche. Doch es dau­ert, bis der Scha­den re­pa­riert ist und sie end­lich wei­ter­fah­ren kön­nen. „Mensch, schon Vier­tel nach sechs, sagt Re­bec­ca mit einem Blick auf ihre Uhr, „wie gut, dass es im Som­mer so lange hell ist. Am Stadt­rand macht die Grup­pe am Kiosk Halt, um sich mit Limo und Pom­mes Fri­tes zu stär­ken.

Dann wird es aber höchs­te Zeit, nach Hause zu fah­ren.

M1

Heim­fahrt mit Hin­der­nis­sen



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Rich­tig oder falsch? Kreu­ze den rich­ti­gen an.

Be­haup­tung

Rich­tig

Buch­sta­be

Die Was­ser­ober­flä­che des Wald­sees schim­mert grün.

X

S

Die Grup­pe be­steht aus zwei Jun­gen und drei Mäd­chen.



H

Die Kin­der fah­ren durch einen lich­ten Ei­chen­wald.

A

Mar­lons Hin­ter­rad hat einen Plat­ten.

X

U

Nor­man ent­deckt ein Eich­hörn­chen.

L

Nor­man hat Flick­zeug in sei­ner Sat­tel­ta­sche.

X

P

Die Kin­der fah­ren auf Wirt­schafts­we­gen und Land­stra­ßen zum Wald­see.

L

Die Kin­der fah­ren auf Rad­we­gen und Wirt­schafts­we­gen zum Wald­see.

X

E

Am Kiosk kau­fen sich die Kin­der Pizza und Limo.

O

Am Kiosk kau­fen sich die Kin­der Pom­mes Fri­tes und Limo.

X

R

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Lies nun, was die Kin­der zu Hause von den Er­leb­nis­sen des Tages er­zählt haben. Weißt du, wer was ge­sagt hat? Schrei­be den Namen hin­ter die Er­zäh­lung.

Das Baden im See war super, da waren ganz klei­ne Fi­sche drin. Auf der Rück­fahrt habe ich im Wald ein Eich­hörn­chen ent­deckt. Das war süß! Am Stadt­rand haben wir noch am Kiosk Halt ge­macht, denn wir waren ganz schön hung­rig. Re­bec­ca und ich haben uns eine Por­ti­on Pom­mes ge­teilt.

Ai­leen

Wir sind um die Wette ge­schwom­men. Nor­man und Ai­leen haben einen tol­len End­spurt hin­ge­legt. Auf dem Rück­weg hatte ich einen Plat­ten. Zum Glück hatte Nor­man Flick­zeug dabei, sonst hätte ich schie­ben müs­sen. Doch der Rei­fen ver­liert immer noch Luft. Viel­leicht muss ich mir einen neuen kau­fen.

Mar­lon

Im Wald­see kann man super schwim­men. Ich habe alle ab­ge­hängt und war als Ers­ter an der Ba­de­insel. Auf dem Rück­weg hatte Mar­lon eine Rei­fen­pan­ne. Alle haben bei der Re­pa­ra­tur ge­hol­fen. Am Kiosk haben wir dann alle noch Pom­mes ge­ges­sen. Re­bec­ca hat sich mit Ket­chup be­kle­ckert. Sie muss­te sich die Hände wa­schen.

Nor­man

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Beim Abend­brot er­zählt auch Re­bec­ca müde, aber sehr zu­frie­den aus­führ­lich von den Er­leb­nis­sen des Tages. „Was für ein ge­lun­ge­ner Tag für euch!, sagt die Mut­ter. Doch dann fragt sie mit einem Blick auf den hel­len Strei­fen an Re­bec­cas lin­kem Hand­ge­lenk, wo ihre Uhr ist. Re­bec­ca er­schrickt. Doch ihr Vater lä­chelt: „Mach dir mal keine Sor­gen. Ich glau­be, jetzt ma­chen deine Mut­ter und ich noch schnell eine klei­ne Rad­tour und holen deine Uhr.
Weißt du auch, wo Re­bec­ca ihre Uhr ver­lo­ren hat?

Er­gän­ze den Satz: Re­bec­ca hat ihre Uhr ...., weil ... .
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Be­stimmt habt ihr schon ein­mal von Moby Dick ge­hört, dem wei­ßen Wal, der von Ka­pi­tän Ahab ge­jagt wird.



Ahab ist ein fins­te­rer Ka­pi­tän, der mit Moby Dick noch eine alte Rech­nung zu be­glei­chen hat. Bei einer frü­he­ren Fang­fahrt hat der weiße Wal dem Ka­pi­tän näm­lich ein Bein ab­ge­ris­sen. Seit­dem ist Ahab nur noch von einem Ge­dan­ken be­ses­sen: Er will sich an Moby Dick rä­chen und den Wal töten....



Den Roman Moby Dick hat üb­ri­gens der ame­ri­ka­ni­sche Schrift­stel­ler Her­mann Mel­ville 1851 ver­öf­fent­licht. In sei­nem Buch lässt er den jun­gen Ma­tro­sen Is­ma­el die Ge­schich­te von Moby Dick und Ka­pi­tän Ahab er­zäh­len. Is­ma­el ist also der Ich-​Erzähler" in Mel­vil­les Buch.



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Hole dir jetzt den Text M4 Her­mann Mel­ville: Moby Dick von dei­ner Lehr­kraft. Lies ihn dir auf­merk­sam durch.
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Der Text ent­hält drei Fach­be­grif­fe aus der See­fahrt. Kläre mit Hilfe eines di­gi­ta­len Le­xi­kons, was die Be­grif­fe ach­tern, Bug und Ach­ter­deck be­deu­ten.

ach­tern

Ach­tern be­deu­tet hin­ten.

Bug

Der Bug ist der vor­de­re, in Fahrt­rich­tung zei­gen­de Teil.

Ach­ter­deck

Als Ach­ter­deck wird in der Schiff­fahrt der hin­te­re Teil eines Schif­fes be­schrie­ben

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Aber manch­mal muss man auch wis­sen, wo be­stimm­te In­for­ma­ti­o­nen in einem Text zu fin­den sind. No­tie­re die ent­spre­chen­den Zei­len.

In wel­chen Zei­len steht, dass Ka­pi­tän Ahab auf­recht steht und ge­ra­de­aus über den Bug in die Ferne blickt?

Zei­len 22-23

Wo er­fährst du, wel­ches Bein Ka­pi­tän Ahab fehlt?

Zeile 18

Wo steht etwas über Ahabs Haar­far­be?

Zeile 10

Wo hast du ge­le­sen, wie Ka­pi­tän Ahab auf dem schwan­ken­den Schiff Halt fin­det?



Zei­len 20-21

In wel­chem Text­teil steht, aus wel­chem Ma­te­ri­al Ahabs Bein­pro­the­se her­ge­stellt wor­den ist?

Zei­len 18-19

Wo er­hältst du prä­zi­se In­for­ma­ti­o­nen über Ahabs Ge­sichts­nar­be?

Zei­len 10-12

In wel­chen Zei­len steht der Satz, der mit den fol­gen­den Wor­ten be­ginnt: Aus sei­nem Blick sprach ...?

Zei­len 23-24

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Ab­bil­dun­gen

Wer war Moby Dick ? „Moby Dick war ein wei­ßer Wal!", wirst du ant­wor­ten. Das ist na­tür­lich rich­tig. Aber... weißt du auch, zu wel­cher Wal­art Moby Dick ge­hör­te? Damit du mehr über Wale er­fährst, kommt jetzt ein Sach­text auf dich zu.

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Hole dir jetzt den Text M5 Sach­text: Wer war Moby Dick? von dei­ner Lehr­kraft. Lies ihn dir auf­merk­sam durch.
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Ordne in die fol­gen­de Ta­bel­le die Wör­ter aus dem Wal von der letz­ten Seite ein. Nutze dazu den Sach­text und die Bil­der.

Zahn­wa­le

Bar­ten­wa­le

ge­mein­sa­me Merk­ma­le

ein Spritz­loch

zwei Spritz­lö­cher

Spritz­loch

fres­sen Fi­sche

Horn­plat­ten im Maul

Warm­blü­ter

Pott­wa­le

fres­sen Krill

atmen durch die Lunge

Schwert­wa­le

Blau­wal

brin­ge le­ben­de Jung­tie­re zur Welt

Moby Dick

Finn­wal

Säu­ge­tie­re

bis zu 1 kg schwe­re Zähne

Grön­land­wal

waag­rech­te Schwanz­flos­se

Du willst deine Ant­wor­ten kon­trol­lie­ren?

In un­se­rem bycs-​Deutschkurs fin­dest du die Lö­sun­gen.

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M2

Peter Härt­ling: Oma



Peter Härt­ling ist ein be­kann­ter Ju­gend­buch­au­tor, der für sein Buch Oma sogar den Deut­schen Ju­gend­buch­preis be­kom­men hat.

Hier sind zwei klei­ne Text­aus­zü­ge aus Härt­lings Buch: Aus­schnitt 1 han­delt von Oma, Aus­schnitt 2 von Kalle. Kalle ist Omas Enkel und lebt bei ihr.



Aus­schnitt 1

Mit sie­ben­und­sech­zig Jah­ren ist man als, be­haup­ten die Leute. Oma be­strei­tet das. Sie sagt immer - und das sagen eine Menge alter Leute - man ist so jung, wie man sich fühlt. Oma fühl­te sich ziem­lich jung. Sie sagte auch, ich bin außen ein altes Weib und innen drin ein Mäd­chen. Wer sie gut kann­te, glaub­te ihr das. Oma hatte nicht viel Geld, schimpf­te manch­mal über die klei­ne Rente und über ihren ver­stor­be­nen Mann, der auch keine Größe ge­we­sen war, doch sie lach­te lie­ber, als dass sie schimpf­te. Und sie ver­stand, sich ein­zu­rich­ten. Ihre Woh­nung in Mün­chen war klein und fast so alt wie sie. Die Couch war schon ein paar Mal unter zu schwe­ren Gäs­ten zu­sam­men­ge­kracht. Der Öl­ofen war der ein­zi­ge neue Ge­gen­stand und mit ihm kam sie nicht zu­recht. Sie fürch­te­te, eines Tages mit ihm in die Luft zu flie­gen. Wenn er an­fing zu blub­bern, re­de­te sie auf ihn ein, als wäre er ein stör­ri­scher Esel. Sie re­de­te über­haupt gern mit sich und mit den Sa­chen, die um sie herum waren. Daran muss­ten sich Leute, die sie nicht gut kann­ten, erste ge­wöh­nen. (...) Oma wurde Oma ge­ru­fen, auch von den Nach­barn im Haus, von dem Bä­cker an der Ecke, auch von den jun­gen im Hof, die sie manch­mal hän­sel­ten, aber im Grun­de gern hat­ten. (...) Frau Erna Bit­tel stand in Zier­schrift auf dem Schild an der Woh­nungs­tür. (...)





Aus­schnitt 2

Kalle wuchs in einer klei­nen Stadt in der Nähe von Düs­sel­dorf auf. Sein Vater ar­bei­te­te im Büro einer Fa­brik. Er rech­net immer zu­sam­men, was die an­de­ren dann in die Lohn­tü­te krie­gen - so er­klär­te Kalle den Beruf sei­nes Va­ters. Manch­mal ging Kal­les Vater in die Knei­pe, meis­tens am Frei­tag­abend, und dann kam er be­trun­ken nach Hause und be­wein­te die Welt. Kal­les Mut­ter schimpf­te: Immer am Wo­chen­en­de das heu­len­de

Elend! Kalle konn­te diese Aus­brü­che nicht ver­ste­hen, denn ei­gent­lich war sein Vater ein fröh­li­cher Mensch. Er kam gut mit ihm aus. Bes­ser als mit der Mut­ter, die im­mer­fort über den Dreck klag­te, den die bei­den Män­ner ihr hin­ter­lie­ßen und den sie weg­put­zen muss­te. So putz­te sie den gan­zen Tag. Ganz nor­mal ist das nicht, fand Kal­les Vater.

Kal­les El­tern kamen bei einem Au­to­un­fall um, als Kalle fünf Jahre alt war. Sie hat­ten gar kein ei­ge­nes Auto, son­dern waren mit Be­kann­ten fort ge­we­sen, hat­ten Kalle zu der Nach­ba­rin ge­bracht.

Dort­hin kam auch der Po­li­zist, der der Frau sagte: Beide sind tot. Kalle be­griff das erst gar nicht.

Er konn­te sich nicht vor­stel­len, lange nicht, dass er die El­tern nicht wie­der­se­hen würde. Dass sie für immer weg sein soll­ten. Das geht gar nicht, sagte er oft (...)

Texte lesen - Texte ver­ste­hen 6, Hrg. W. Men­zel, Wes­ter­mann, S20-21
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Peter Härt­ling: Oma



Peter Härt­ling ist ein be­kann­ter Ju­gend­buch­au­tor, der für sein Buch Oma sogar den Deut­schen Ju­gend­buch­preis be­kom­men hat.

Hier sind zwei klei­ne Text­aus­zü­ge aus Härt­lings Buch: Aus­schnitt 1 han­delt von Oma, Aus­schnitt 2 von Kalle. Kalle ist Omas Enkel und lebt bei ihr.



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Texte lesen - Texte ver­ste­hen 6, Hrg. W. Men­zel, Wes­ter­mann, S20-21
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Co­rin­nas Stun­den­plan

Co­rin­na hat für die Nach­mit­ta­ge der nächs­ten Woche einen ziem­lich vol­len „Stun­den­plan. Sie geht zum Vol­ti­gie­ren, treibt Sport, nimmt Bal­lett­stun­den und ist Mit­glied einer The­a­ter­grup­pe. Von nächs­ter Woche an singt sie auch noch im Kin­der­chor der Kir­che, und zwar mitt­wochs um sechs Uhr. Das hat sie aber noch nicht ein­ge­tra­gen. Und am Frei­tag hat sich ihr Pa­ten­on­kel Rudi an­ge­mel­det. Den muss sie mit Mut­ter um drei Uhr vom Bahn­hof ab­ho­len, und dann wol­len sie ge­mein­sam Kaf­fee trin­ken.
Eines Tages ruft ihre Freun­din Frie­de­ri­ke an. Co­rin­nas Mut­ter ist am Te­le­fon, weil Co­rin­na ge­ra­de beim Bal­lett ist. „Ich möch­te mit Co­rin­na nächs­te Woche an einem Nach­mit­tag gern eine Rad­tour um den Bag­ger­see ma­chen. Aber die hat ja nie Zeit!
 „Ja, ja, stöhnt die Mut­ter, „Co­rin­na hat viel zu viel um die Ohren! „Wir brau­chen un­ge­fähr zwei Stun­den dazu, sagt Frie­de­ri­ke. „Na, da will ich mal in ihren Plan gu­cken. Die Mut­ter sieht sich Co­rin­nas Plan durch und sagt:

„Ja, das könn­te gehen. Aber ich muss Co­rin­na erst fra­gen! Ich schla­ge je­den­falls vor, du kommst am nächs­ten ...



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In dem fol­gen­den Text­aus­zug könnt ihr Ka­pi­tän Ahab etwas näher ken­nen ler­nen.



Seit un­se­rer Aus­fahrt waren schon meh­re­re Tage ver­stri­chen und noch immer war Ka­pi­tän Ahab nicht auf Deck er­schie­nen. (...) Jedes Mal, wenn ich (...) auf Deck kam, späh­te ich nach ach­tern, ob dort nicht ein frem­des Ge­sicht zu ent­de­cken sei. Das Un­be­ha­gen, das ich von An­fang an emp­fand, wenn ich an den ge­heim­nis­vol­len Ka­pi­tän dach­te, stei­ger­te sich jetzt in der Ab­ge­schie­den­heit auf hoher See zu einer tie­fen Un­ru­he. (...) Eines Mor­gens, es war noch immer grau und die­sig, das Schiff schoss vor dem Wind dahin, da ge­schah es. (...) Ich er­beb­te: Ka­pi­tän Ahab stand auf dem Ach­ter­deck. Von kör­per­li­chem Lei­den war keine Spur an ihm zu ent­de­cken, er sah auch nicht so aus, als hätte er eben eine Krank­heit hin­ter sich ge­bracht. Seine hohe, brei­te Ge­stalt war wie aus Bron­ze ge­gos­sen. Unter sei­nem grau­en Haar her­vor kam eine fahle Narbe, die quer über sein gan­zes Ge­sicht und über den Hals ver­lief, bis sie unter dem Hemd­kra­gen ver­schwand - wie von einem Hieb mit einer schlan­ken Gerte. So stand Ahab wie ein Ge­zeich­ne­ter vor uns: Ob er mit die­ser Narbe ge­bo­ren war oder ob sie von einer furcht­ba­ren Wunde stamm­te, das wuss­te nie­mand be­stimmt zu sagen. (...) Ich war von der gan­zen un­heim­li­chen Ge­stalt Ahabs, den die lei­chen­blas­se Narbe zeich­ne­te, zu­nächst so tief er­grif­fen, dass ich im ers­ten Au­gen­blick gar nicht be­merk­te, wie sehr das furcht­ba­re weiße Bein, auf dem er stand, den düs­te­ren Ein­druck der Er­schei­nung noch ver­stärk­te. Ich hatte schon frü­her er­fah­ren, dass sein rech­tes Bein für ihn auf hoher See aus dem glatt po­lier­ten Kie­fer­kno­chen eines Pott­wals ge­drech­selt wor­den war. (...) Ich war wie ge­bannt von der Hal­tung, die er ein­nahm. Auf bei­den Sei­ten des Ach­ter­decks be­fand sich je­weils ein Loch, das in die Plan­ken ge­bohrt war. Hier fand sein Kno­chen­bein Halt, wäh­rend er sich mit einem Arm an einem Tau fest­hielt. So stand Ka­pi­tän Ahab auf­recht und blick­te ge­ra­de­aus über den un­auf­hör­lich stamp­fen­den Bug hin­weg in die Ferne. Aus sei­nem Blick sprach ein Über­maß an Starr­sinn und un­beug­sa­mem Wil­len. Er sprach kein Wort und kei­ner sei­ner Steu­er­leu­te rich­te­te das Wort an ihn. (...) Bald nach sei­nem ers­ten Auf­tau­chen auf Deck zog er sich wie­der in seine Ka­jü­te zu­rück.

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In dem fol­gen­den Text­aus­zug könnt ihr Ka­pi­tän Ahab etwas näher ken­nen ler­nen.



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Sach­text Wer war Moby Dick?



Ob­wohl man auch heute noch von Wal­fi­schen spricht, sind Wale keine Fi­sche, son­dern Säu­ge­tie­re. Wale zäh­len näm­lich zu den Warm­blü­tern; sie atmen durch Lun­gen und ge­bä­ren le­ben­de Junge, die sie unter Was­ser säu­gen. Alle Wale haben zwei Kenn­zei­chen ge­mein­sam: Ihre Schwanz­flos­se ist im Ge­gen­satz zu den Fi­schen waa­ge­recht an­ge­ord­net und auf dem Schei­tel ihres Kop­fes haben Wale Spritz­lö­cher, durch die sie atmen. Wäh­rend die Zahn­wa­le nur über ein Spritz­loch ver­fü­gen, haben die Bar­ten­wa­le zwei. Bei Walen un­ter­schei­det man zwei große Unter-​ordnungen: die Bar­ten- und die Zahn­wa­le. Die Bar­ten­wa­le sind am Ober­kie­fer mit Bar­ten statt mit Zäh­nen aus­ge­stat­tet. Bar­ten sind senk­recht in die Mund­höh­le her­ab­hän­gen­de Horn­plat­ten, die innen mit fei­nen Fa­sern ver­se­hen sind. Mit Hilfe die­ser Bar­ten fil­tert der Wal seine Nah­rung aus dem Meer­was­ser. Bar­ten­wa­le er­näh­ren sich näm­lich fast nur von klei­nen gar­ne­len­ähn­li­chen Tier­chen, dem so­ge­nann­ten Krill. Zu den Bar­ten­wa­len ge­hö­ren der Blau­wal, der Finn­wal und der Grön­land­wal. Wie der Name schon ver­rät, be­sit­zen Zahn­wa­le keine Bar­ten, son­dern Zähne. Und diese Zähne brau­chen sie auch, denn Zahn­wa­le fres­sen -je nach Art- Fi­sche, Tin­ten­fi­sche oder sogar Rob­ben. Zu den be­kann­tes­ten Zahn­wa­len zäh­len Pott­wa­le und Schwert­wa­le. Der Un­ter­kie­fer des Pott­wals ist mit über 55 cm lan­gen El­fen­bein­zäh­nen be­stückt. Ein ein­zi­ger Zahn kann bis zu einem Ki­lo­gramm wie­gen. Der be­rühm­tes­te Pott­wal ist wohl Moby Dick, den Her­mann Mel­ville in sei­nem gleich­na­mi­gen Roman be­schrie­ben hat. Moby Dick soll ein wei­ßer Pott­wal ge­we­sen sein. Da Pott­wa­le nor­ma­ler­wei­se grau sind, muss es sich um einen Al­bi­no ge­han­delt haben. Der ein­zi­ge Pottwal-​Albino, der je­mals ge­sich­tet wurde, war 16 Meter lang und wurde 1951 er­legt. Pott­wa­le kön­nen bis zu 16 Meter lang wer­den und sie fal­len be­son­ders durch ihren gro­ßen kas­ten­för­mi­gen Schä­del mit einem weit zu­rück­rei­chen­den Un­ter­kie­fer auf. Statt einer Rü­cken­flos­se be­sit­zen sie nur eine Reihe von Bu­ckeln. Pott­wa­le sind Her­den­tie­re, die meist in Grup­pen von 15 bis 20 Tie­ren leben.

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D 6 - 2. Lernpaket zum Textverständnis

von RSB SEB

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