Name:
D 6 - 2. Lernpaket zum Textverständnis
LP 2


Mache einen Haken, wenn du alle Aufgaben eines Lernpakets gelöst hast und lasse dir von deiner Fachlehrerin oder deinem Fachlehrer mit einem Stempel bestätigen, dass alles erledigt ist.
Lesen von unterschiedliche, kürzere Texten
Ich kann verschiedene Texte aufmerksam und konzentriert lesen.
Aufgaben zum Textverständnis bearbeiten
In verschiedenen Aufgaben setze ich mich mit Inhalt des Textes auseinander.
Aufgabe
Trage ein, wie lange die Aufgabe dauern könnte.
Wie schwer war die Aufgabe? 1= leicht bis 6=schwer
Korrigiert?
Gezeichnet
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Peter Härtling: Oma von deiner Lehrkraft. Lies ihn dir aufmerksam durch.
Bearbeite nacheinander die Aufgaben auf den folgenden Seiten. Lies im Zweifelsfall noch einmal an den entsprechenden Stellen der Ausschnitte nach.
Von den folgenden drei Sätzen ist jeweils nur ein Satz richtig. Die beiden anderen sind falsch. Wenn du den richtigen Satz herausfinden willst, musst du den Text immer wieder „überfliegen" oder bestimmte Textstellen noch einmal lesen.


Bei dieser Aufgabe geht es darum, herauszubekommen, in welchen Zeilen des Textes bestimmte Informationen über Kalle zu finden sind.
Wenn du diese Fragen beantworten möchtest, musst du wahrscheinlich einzelne Textteile mehrmals lesen oder sogar den ganzen Text immer wieder „überfliegen".
Man kann auch die passenden Stellen im Text markieren.
Aufgepasst: Die Reihenfolge der Fragen entspricht nicht dem Textverlauf!
Ähnlich wie der Vogel Strauß konnten sie nicht fliegen, aber schnell laufen, hieß es.

CorinnasStundenplan
von deiner Lehrkraft. Lies ihn dir aufmerksam durch.



Eine Fahrradtour zum Waldsee aufmerksam durch.
Heimfahrt mit Hindernissen
In den Sommerferien machen Rebecca, Aileen, Marlon und Norman eine Fahrradtour zum
Waldsee. Sie kennen den Weg dorthin gut. Erst geht es durch die Stadt auf Radwegen, dann auf Wirtschaftswegen durch die Feldmark und das letzte Stück Weg führt durch den Wald. Das Baden im grün schimmernden See ist ein ganz besonderes Erlebnis.
Am späten Nachmittag brechen die Kinder auf. Hinter ihnen liegt ein schöner Tag. Vor ihnen liegt aber auch noch eine lange Heimfahrt. Auf dem holprigen Waldweg geht es zunächst durch den lichten Buchenwald. Schräg fallen die Sonnenstrahlen durch die Baumkronen auf den Waldboden, auf Moos und Farnkraut. Schaut mal, ein Eichhörnchen! - Aileen ist ganz aufgeregt. Alle halten an, um das possierliche Tierchen zu bewundern. Aus schwarzen Knopfaugen guckt es Baumstamm hoch und ruck, zuck ist es verschwunden. Die Kinder schwingen sich auf ihre Räder und treten kräftig in die Pedale. So ein Mist
, ruft Marlon plötzlich, ich glaube, mein Hinterrad verliert Luft. Und wirklich, der Reifen ist ganz platt.
Norman kramt schon in seiner Satteltasche. Doch es dauert, bis der Schaden repariert ist und sie endlich weiterfahren können. „Mensch, schon Viertel nach sechs
„Wie gut, dass ich Flickzeug dabei habe., sagt Rebecca mit einem Blick auf ihre Uhr, „wie gut, dass es im Sommer so lange hell ist.
Am Stadtrand macht die Gruppe am Kiosk Halt, um sich mit Limo und Pommes Frites zu stärken.
Dann wird es aber höchste Zeit, nach Hause zu fahren.
Heimfahrt mit Hindernissen
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Behauptung
Richtig
Buchstabe
Die Wasseroberfläche des Waldsees schimmert grün.
X
S
Die Gruppe besteht aus zwei Jungen und drei Mädchen.
H
Die Kinder fahren durch einen lichten Eichenwald.
A
Marlons Hinterrad hat einen Platten.
X
U
Norman entdeckt ein Eichhörnchen.
L
Norman hat Flickzeug in seiner Satteltasche.
X
P
Die Kinder fahren auf Wirtschaftswegen und Landstraßen zum Waldsee.
L
Die Kinder fahren auf Radwegen und Wirtschaftswegen zum Waldsee.
X
E
Am Kiosk kaufen sich die Kinder Pizza und Limo.
O
Am Kiosk kaufen sich die Kinder Pommes Frites und Limo.
X
R
Das Baden im See war super, da waren ganz kleine Fische drin. Auf der Rückfahrt habe ich im Wald ein Eichhörnchen entdeckt. Das war süß! Am Stadtrand haben wir noch am Kiosk Halt gemacht, denn wir waren ganz schön hungrig. Rebecca und ich haben uns eine Portion Pommes geteilt.
Aileen
Wir sind um die Wette geschwommen. Norman und Aileen haben einen tollen Endspurt hingelegt. Auf dem Rückweg hatte ich einen Platten. Zum Glück hatte Norman Flickzeug dabei, sonst hätte ich schieben müssen. Doch der Reifen verliert immer noch Luft. Vielleicht muss ich mir einen neuen kaufen.
Marlon
Im Waldsee kann man super schwimmen. Ich habe alle abgehängt und war als Erster an der Badeinsel. Auf dem Rückweg hatte Marlon eine Reifenpanne. Alle haben bei der Reparatur geholfen. Am Kiosk haben wir dann alle noch Pommes gegessen. Rebecca hat sich mit Ketchup bekleckert. Sie musste sich die Hände waschen.
Norman
, sagt die Mutter. Doch dann fragt sie mit einem Blick auf den hellen Streifen an Rebeccas linkem Handgelenk, wo ihre Uhr ist. Rebecca erschrickt. Doch ihr Vater lächelt: „Mach dir mal keine Sorgen. Ich glaube, jetzt machen deine Mutter und ich noch schnell eine kleine Radtour und holen deine Uhr.

Bestimmt habt ihr schon einmal von Moby Dick gehört, dem weißen Wal, der von Kapitän Ahab gejagt wird.
Ahab ist ein finsterer Kapitän, der mit Moby Dick noch eine alte Rechnung zu begleichen hat. Bei einer früheren Fangfahrt hat der weiße Wal dem Kapitän nämlich ein Bein abgerissen. Seitdem ist Ahab nur noch von einem Gedanken besessen: Er will sich an Moby Dick rächen und den Wal töten....
Den Roman Moby Dick hat übrigens der amerikanische Schriftsteller Hermann Melville 1851 veröffentlicht. In seinem Buch lässt er den jungen Matrosen Ismael die Geschichte von Moby Dick und Kapitän Ahab erzählen. Ismael ist also der Ich-Erzähler" in Melvilles Buch.
Hermann Melville: Moby Dickvon deiner Lehrkraft. Lies ihn dir aufmerksam durch.
achtern
Achtern bedeutet hinten.
Bug
Der Bug ist der vordere, in Fahrtrichtung zeigende Teil.
Achterdeck
Als Achterdeck wird in der Schifffahrt der hintere Teil eines Schiffes beschrieben
In welchen Zeilen steht, dass Kapitän Ahab aufrecht steht und geradeaus über den Bug in die Ferne blickt?
Zeilen 22-23
Wo erfährst du, welches Bein Kapitän Ahab fehlt?
Zeile 18
Wo steht etwas über Ahabs Haarfarbe?
Zeile 10
Wo hast du gelesen, wie Kapitän Ahab auf dem schwankenden Schiff Halt findet?
Zeilen 20-21
In welchem Textteil steht, aus welchem Material Ahabs Beinprothese hergestellt worden ist?
Zeilen 18-19
Wo erhältst du präzise Informationen über Ahabs Gesichtsnarbe?
Zeilen 10-12
In welchen Zeilen steht der Satz, der mit den folgenden Worten beginnt: Aus seinem Blick sprach ...?
Zeilen 23-24

Wer war Moby Dick ? „Moby Dick war ein weißer Wal!", wirst du antworten. Das ist natürlich richtig. Aber... weißt du auch, zu welcher Walart Moby Dick gehörte? Damit du mehr über Wale erfährst, kommt jetzt ein Sachtext auf dich zu.
Sachtext: Wer war Moby Dick?von deiner Lehrkraft. Lies ihn dir aufmerksam durch.

Zahnwale
Bartenwale
gemeinsame Merkmale
ein Spritzloch
zwei Spritzlöcher
Spritzloch
fressen Fische
Hornplatten im Maul
Warmblüter
Pottwale
fressen Krill
atmen durch die Lunge
Schwertwale
Blauwal
bringe lebende Jungtiere zur Welt
Moby Dick
Finnwal
Säugetiere
bis zu 1 kg schwere Zähne
Grönlandwal
waagrechte Schwanzflosse
In unserem bycs-Deutschkurs findest du die Lösungen.
Peter Härtling: Oma
Peter Härtling ist ein bekannter Jugendbuchautor, der für sein Buch Oma
sogar den Deutschen Jugendbuchpreis bekommen hat.
Hier sind zwei kleine Textauszüge aus Härtlings Buch: Ausschnitt 1 handelt von Oma, Ausschnitt 2 von Kalle. Kalle ist Omas Enkel und lebt bei ihr.
Ausschnitt 1
Mit siebenundsechzig Jahren ist man als, behaupten die Leute. Oma bestreitet das. Sie sagt immer - und das sagen eine Menge alter Leute - man ist so jung, wie man sich fühlt. Oma fühlte sich ziemlich jung. Sie sagte auch, ich bin außen ein altes Weib und innen drin ein Mädchen. Wer sie gut kannte, glaubte ihr das. Oma hatte nicht viel Geld, schimpfte manchmal über die kleine Rente und über ihren verstorbenen Mann, der auch keine Größe gewesen war, doch sie lachte lieber, als dass sie schimpfte. Und sie verstand, sich einzurichten. Ihre Wohnung in München war klein und fast so alt wie sie. Die Couch war schon ein paar Mal unter zu schweren Gästen zusammengekracht. Der Ölofen war der einzige neue Gegenstand und mit ihm kam sie nicht zurecht. Sie fürchtete, eines Tages mit ihm in die Luft zu fliegen. Wenn er anfing zu blubbern, redete sie auf ihn ein, als wäre er ein störrischer Esel. Sie redete überhaupt gern mit sich und mit den Sachen, die um sie herum waren. Daran mussten sich Leute, die sie nicht gut kannten, erste gewöhnen. (...) Oma wurde Oma gerufen, auch von den Nachbarn im Haus, von dem Bäcker an der Ecke, auch von den jungen im Hof, die sie manchmal hänselten, aber im Grunde gern hatten. (...) Frau Erna Bittel
stand in Zierschrift auf dem Schild an der Wohnungstür. (...)
Ausschnitt 2
Kalle wuchs in einer kleinen Stadt in der Nähe von Düsseldorf auf. Sein Vater arbeitete im Büro einer Fabrik. Er rechnet immer zusammen, was die anderen dann in die Lohntüte kriegen - so erklärte Kalle den Beruf seines Vaters. Manchmal ging Kalles Vater in die Kneipe, meistens am Freitagabend, und dann kam er betrunken nach Hause und beweinte die Welt. Kalles Mutter schimpfte: Immer am Wochenende das heulende
Elend! Kalle konnte diese Ausbrüche nicht verstehen, denn eigentlich war sein Vater ein fröhlicher Mensch. Er kam gut mit ihm aus. Besser als mit der Mutter, die immerfort über den Dreck klagte, den die beiden Männer ihr hinterließen und den sie wegputzen musste. So putzte sie den ganzen Tag. Ganz normal ist das nicht, fand Kalles Vater.
Kalles Eltern kamen bei einem Autounfall um, als Kalle fünf Jahre alt war. Sie hatten gar kein eigenes Auto, sondern waren mit Bekannten fort gewesen, hatten Kalle zu der Nachbarin gebracht.
Dorthin kam auch der Polizist, der der Frau sagte: Beide sind tot. Kalle begriff das erst gar nicht.
Er konnte sich nicht vorstellen, lange nicht, dass er die Eltern nicht wiedersehen würde. Dass sie für immer weg sein sollten. Das geht gar nicht, sagte er oft (...)
Peter Härtling: Oma
Peter Härtling ist ein bekannter Jugendbuchautor, der für sein Buch Oma
sogar den Deutschen Jugendbuchpreis bekommen hat.
Hier sind zwei kleine Textauszüge aus Härtlings Buch: Ausschnitt 1 handelt von Oma, Ausschnitt 2 von Kalle. Kalle ist Omas Enkel und lebt bei ihr.
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Corinnas Stundenplan
Corinna hat für die Nachmittage der nächsten Woche einen ziemlich vollen „Stundenplan. Sie geht zum Voltigieren, treibt Sport, nimmt Ballettstunden und ist Mitglied einer Theatergruppe. Von nächster Woche an singt sie auch noch im Kinderchor der Kirche, und zwar mittwochs um sechs Uhr. Das hat sie aber noch nicht eingetragen. Und am Freitag hat sich ihr Patenonkel Rudi angemeldet. Den muss sie mit Mutter um drei Uhr vom Bahnhof abholen, und dann wollen sie gemeinsam Kaffee trinken.
„Ja, ja
Eines Tages ruft ihre Freundin Friederike an. Corinnas Mutter ist am Telefon, weil Corinna gerade beim Ballett ist. „Ich möchte mit Corinna nächste Woche an einem Nachmittag gern eine Radtour um den Baggersee machen. Aber die hat ja nie Zeit!, stöhnt die Mutter, „Corinna hat viel zu viel um die Ohren!
„Wir brauchen ungefähr zwei Stunden dazu, sagt Friederike. „Na, da will ich mal in ihren Plan gucken.
Die Mutter sieht sich Corinnas Plan durch und sagt:
„Ja, das könnte gehen. Aber ich muss Corinna erst fragen! Ich schlage jedenfalls vor, du kommst am nächsten ...
Corinnas Stundenplan
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In dem folgenden Textauszug könnt ihr Kapitän Ahab etwas näher kennen lernen.
Seit unserer Ausfahrt waren schon mehrere Tage verstrichen und noch immer war Kapitän Ahab nicht auf Deck erschienen. (...) Jedes Mal, wenn ich (...) auf Deck kam, spähte ich nach achtern, ob dort nicht ein fremdes Gesicht zu entdecken sei. Das Unbehagen, das ich von Anfang an empfand, wenn ich an den geheimnisvollen Kapitän dachte, steigerte sich jetzt in der Abgeschiedenheit auf hoher See zu einer tiefen Unruhe. (...) Eines Morgens, es war noch immer grau und diesig, das Schiff schoss vor dem Wind dahin, da geschah es. (...) Ich erbebte: Kapitän Ahab stand auf dem Achterdeck. Von körperlichem Leiden war keine Spur an ihm zu entdecken, er sah auch nicht so aus, als hätte er eben eine Krankheit hinter sich gebracht. Seine hohe, breite Gestalt war wie aus Bronze gegossen. Unter seinem grauen Haar hervor kam eine fahle Narbe, die quer über sein ganzes Gesicht und über den Hals verlief, bis sie unter dem Hemdkragen verschwand - wie von einem Hieb mit einer schlanken Gerte. So stand Ahab wie ein Gezeichneter vor uns: Ob er mit dieser Narbe geboren war oder ob sie von einer furchtbaren Wunde stammte, das wusste niemand bestimmt zu sagen. (...) Ich war von der ganzen unheimlichen Gestalt Ahabs, den die leichenblasse Narbe zeichnete, zunächst so tief ergriffen, dass ich im ersten Augenblick gar nicht bemerkte, wie sehr das furchtbare weiße Bein, auf dem er stand, den düsteren Eindruck der Erscheinung noch verstärkte. Ich hatte schon früher erfahren, dass sein rechtes Bein für ihn auf hoher See aus dem glatt polierten Kieferknochen eines Pottwals gedrechselt worden war. (...) Ich war wie gebannt von der Haltung, die er einnahm. Auf beiden Seiten des Achterdecks befand sich jeweils ein Loch, das in die Planken gebohrt war. Hier fand sein Knochenbein Halt, während er sich mit einem Arm an einem Tau festhielt. So stand Kapitän Ahab aufrecht und blickte geradeaus über den unaufhörlich stampfenden Bug hinweg in die Ferne. Aus seinem Blick sprach ein Übermaß an Starrsinn und unbeugsamem Willen. Er sprach kein Wort und keiner seiner Steuerleute richtete das Wort an ihn. (...) Bald nach seinem ersten Auftauchen auf Deck zog er sich wieder in seine Kajüte zurück.
In dem folgenden Textauszug könnt ihr Kapitän Ahab etwas näher kennen lernen.
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Sachtext Wer war Moby Dick?
Obwohl man auch heute noch von Walfischen spricht, sind Wale keine Fische, sondern Säugetiere. Wale zählen nämlich zu den Warmblütern; sie atmen durch Lungen und gebären lebende Junge, die sie unter Wasser säugen. Alle Wale haben zwei Kennzeichen gemeinsam: Ihre Schwanzflosse ist im Gegensatz zu den Fischen waagerecht angeordnet und auf dem Scheitel ihres Kopfes haben Wale Spritzlöcher, durch die sie atmen. Während die Zahnwale nur über ein Spritzloch verfügen, haben die Bartenwale zwei. Bei Walen unterscheidet man zwei große Unter-ordnungen: die Barten- und die Zahnwale. Die Bartenwale sind am Oberkiefer mit Barten statt mit Zähnen ausgestattet. Barten sind senkrecht in die Mundhöhle herabhängende Hornplatten, die innen mit feinen Fasern versehen sind. Mit Hilfe dieser Barten filtert der Wal seine Nahrung aus dem Meerwasser. Bartenwale ernähren sich nämlich fast nur von kleinen garnelenähnlichen Tierchen, dem sogenannten Krill. Zu den Bartenwalen gehören der Blauwal, der Finnwal und der Grönlandwal. Wie der Name schon verrät, besitzen Zahnwale keine Barten, sondern Zähne. Und diese Zähne brauchen sie auch, denn Zahnwale fressen -je nach Art- Fische, Tintenfische oder sogar Robben. Zu den bekanntesten Zahnwalen zählen Pottwale und Schwertwale. Der Unterkiefer des Pottwals ist mit über 55 cm langen Elfenbeinzähnen bestückt. Ein einziger Zahn kann bis zu einem Kilogramm wiegen. Der berühmteste Pottwal ist wohl Moby Dick, den Hermann Melville in seinem gleichnamigen Roman beschrieben hat. Moby Dick soll ein weißer Pottwal gewesen sein. Da Pottwale normalerweise grau sind, muss es sich um einen Albino gehandelt haben. Der einzige Pottwal-Albino, der jemals gesichtet wurde, war 16 Meter lang und wurde 1951 erlegt. Pottwale können bis zu 16 Meter lang werden und sie fallen besonders durch ihren großen kastenförmigen Schädel mit einem weit zurückreichenden Unterkiefer auf. Statt einer Rückenflosse besitzen sie nur eine Reihe von Buckeln. Pottwale sind Herdentiere, die meist in Gruppen von 15 bis 20 Tieren leben.
Sachtext Wer war Moby Dick?
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