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Gemeinsam Texte lesen und verstehen

Mache einen Haken, wenn du alle Aufgaben eines Lernpakets gelöst hast und lasse dir von deiner Fachlehrerin oder deinem Fachlehrer mit einem Stempel bestätigen, dass alles erledigt ist.
Methoden zum sinnentnehmenden Lesen kennen
Ich wiederhole die Fünf-Schritt-Lesemethode.
Fragen zu einem Sachtext mit Operatoren richtig und gründliche geantworten.
Ich kann Fragen zu einem Sachtext richtig beantworten und weiß, wie ich dabei die Operatoren richtig beantworte.
Verschiedene Aufgaben zum Textverständnis bearbeiten
In verschiedenen Quizfragen beweise ich, dass ich den Inhalt des Textes gut verstanden habe.
Erarbeite deinen Text nach der 5-Schritt-Lesemethode. Gehe dafür die ersten drei Schritte durch:
a) Überfliege den Text.
Mache die klar, was das Thema des Textes ist.
b) Stelle Fragen an den Text.
Beantworte die wichtigsten W-Fragen zu dem Text (Wer? Was? Wo? Wann? Wie? Warum?)
c) Lies den Text nochmals gründlich.
Kläre unbekannte Begriffe mit dem Internet. Bentze unterschiedliche Faben und markiere wichtige Stellen im Text. Schreibe Schlüsselbegriffe an den Rand.
a) Vergleicht, ob ihr ähnliche Stellen im Text markiert und die selben Schlüsselbegriffe gefunden habt.
b) Ordnet auf der nächsten Seite den Aussagen die richtigen Antworten zu.
c) Überprüft anschließend, ob ihr die Antworten als wichtige Stellen im Text markiert habt.
b) Erstellt zu jedem Text nun ein mind-map oder schreibt euch die wichtigsten Punkte in das Kästchen auf der nächsten Seite.

Mind-map
Operatoren sind Signalwörter in Aufgabenstellungen, die anweisen, was für die Beantwortung der Aufgabe zu tun ist und wie die Antwort aussehen soll. Operatoren sind Verben, die im Imperativ (in der Befehlsform
) formuliert sind. Typische Beispiele sind beschreibe, erkläre oder begründe.

1. Zu welcher Gattung gehören die Orang-Utans?
zur Gattung der Säugetiere
2. Zu welcher Familie gehören die Orang-Utans?
zur Familie der großen Menschenaffen
3. Warum sind die Orang-Utans den Menschen so gleich?
97 % der Erbinformationen sind gleich
4. Was bedeutet der Name Orang-Utan?
Mensch-Dschungel
5. Wie viele Arten von Orang-Utans gibt es?
zwei Arten, den Borneo- und den Sumatra-Orang-Utan
6. Wie groß werden Orang-Utans?
90–140 cm groß
7. Wie schwer werden Orang-Utans?
35–100 kg
8. Wie lang kann die Spannweite der Orang-Utan-Arme sein?
bis zu zwei Meter
9. Welche Körperteile sind typisch für Orang-Utans?
Backenwülste und Kehlsäcke
10. Welche Affenarten gehören noch zu den Menschenaffen?
Bonobos, Schimpansen und Gorillas
11. Sind Orang-Utans Einzelgänger?
ja, sie sind Einzelgänger und leben nur lose in Verbänden zusammen
12. Womit verbringen Orang-Utans die meiste Zeit des Tages?
mit Essen und Schlafen
13. Wo leben Orang-Utans?
im malaischen Regenwald
14. In welchen Teil des Baumes klettern Orang-Utans am liebsten?
in den Baumkronen
15. Wie viele Kilometer legt ein Orang-Utan täglich bei der Nahrungssuche zurück?
ein bis zwei Kilometer
16. Wo schlafen Orang-Utans?
in Schlafnestern aus Ästen und Zweigen
17. Wie verständigen sich Orang-Utans?
durch Rufen und Bellen
18. Wie nennt man die lauten Rufe der Männchen?
Long-Call
20. Woran merkt man, dass Orang-Utans intelligent sind?
sie benutzen Werkzeuge und finden gute
Futterplätze wieder
21. In welcher Entfernung sind die Rufe eines Oran-Utans noch zu hören?
bis zu einem Kilometer Entfernung
22. In welchem Alter werden Orang-Utans geschlechtsreif?
im Alter von 10 – 14 Jahren
23. Wie alt werden Orang-Utans in freier Wildbahn?
35–40 Jahre
24. Wie viele Junge bekommt ein Orang-Utan-Weibchen im Laufe seines Lebens?
durchschnittlich drei Jungtiere
25. Wie viele Orang-Utans gibt es im Moment nur noch?
20–25000
Der Orang-Utan ist ein Säugetier und gehört mit Schimpansen, Bonobos und Gorillas zur Familie der großen Menschenaffen.
Da seine Erbinformationen denen des Menschen zu 97 Prozent gleichen, ist der Orang-Utan einer unserer nächsten Verwandten.
Der Name Orang-Utan kommt aus dem Malaiischen und bedeutet „Mensch“ (Orang) und „Dschungel“ (Utan).
Sein Lebensraum ist der Regenwald in Malaysia. Dort hält er sich am liebsten oben in den dichten Baumkronen auf.
Es gibt zwei unterschiedliche Arten von Orang-Utans. Die eine lebt auf Borneo und die andere auf Sumatra.
Orang-Utans sind 90 – 140 cm groß. Ein ausgewachsenes Männchen kann bis zu 100 kg wiegen. Die Weibchen wiegen zwischen 35 und 55 kg.
Ihre ausgestreckten Arme können bis zu zwei Meter messen. Von allen Affenarten haben sie die längsten Arme.
Orang-Utans haben einen orangeroten langen, zotteligen Pelz, der auf den Armen und Schultern bis zu 50 cm lang sein kann.
Ihr Gesicht, der große Kehlsack sowie die Handflächen und Fußsohlen sind unbehaart.
Anders als andere Affenarten haben Orang-Utans keinen Schwanz. Auffällig sind die großen, aus festem Bindegewebe bestehenden Backenwülste und Kehlsäcke.
Die Orang-Utans klettern am liebsten in den Baumkronen herum. Sprünge von einem Baum zum anderen sind selten. Viel lieber klettern sie erst rückwärts an einem Baum herunter und laufen dann über den Boden zu einem anderen. Am Boden können sie sowohl aufrecht als auch auf allen vieren laufen.
Orang-Utans essen in der Wildnis vor allem Früchte. Aber auch Blätter, Baumrinde, Blüten, Insekten, Honig und Vogeleier stehen auf dem Speiseplan. In Zoos fressen sie auch Fleisch, wenn es ihnen bereitgestellt wird.
Ausgewachsene Orang-Utans leben eher als Einzelgänger oder in losen Familien und verbringen die meiste Zeit mit Essen und Schlafen. Auf der Nahrungssuche wandern sie täglich ein bis zwei Kilometer durch den Regenwald. Abends bauen sie sich innerhalb weniger Minuten Schlafnester aus Ästen und Zweigen, die einen Durchmesser von 60 – 100 cm haben können.
Sie verständigen sich durch lautes Rufen und Bellen. Die Töne, die die Männchen von sich geben, nennt man „Long-Call“. Man kann sie bis zu einem Kilometer weit hören. Gefühle wie Glück, Angst und Wut kennt ein Orang-Utan ebenso wie Aufregung und Trauer.
Orang-Utans sind sehr intelligent und haben ein gutes Gedächtnis. So können sie sich an Orte mit besonders leckeren Früchten erinnern und dorthin zurückfinden.
Um Termiten aus Baumhöhlen zu holen, benutzen sie Zweige als Werkzeuge. Blätter verwenden sie als Trinkbehälter und Regenschutz.
Orang-Utans sind mit etwa 10 bis 14 Jahren geschlechtsreif. Nach 230 bis 260 Tagen wird ein einzelnes Junges geboren. Das Junge bleibt bis zur Geschlechtsreife bei der Mutter und lernt von ihr alles, was es für ein selbstständiges Leben braucht. In Freiheit wird ein Orang-Utan 35 bis 40 Jahre alt.
Ein Orang-Utan-Weibchen bekommt in seinem Leben durchschnittlich drei Junge.
Diese niedrige Geburtenrate, die Zerstörung der Regenwälder und das illegale Fangen der Tiere für private Haushalte haben dazu geführt, dass sie stark vom Aussterben bedroht sind. Heute sind sie zwar geschützt, doch ihr Lebensraum ist durch den Menschen noch immer stark bedroht. Außerdem halten sich Einheimische leider noch immer häufig ein Orang-Utan-Baby als Kindersatz.
Zur Erbeutung der Jungtiere wird häufig die Mutter, wenn nicht gar die ganze Familie getötet. Nach Untersuchungen soll es vermutlich nur noch 20 – 25000 Orang-Utans im Regenwald geben.
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