Name:
Merkmale eines Märchens


Mache einen Haken, wenn du alle Aufgaben eines Lernpakets gelöst hast und lasse dir von deiner Fachlehrerin oder deinem Fachlehrer mit einem Stempel bestätigen, dass alles erledigt ist.
Den Inhalt eines Märchens verstehen
Ich kenne den Inhalt des Märchens Stachelsöhnchen
und habe ihn verstanden.
Märchenmerkmale wiederholen und anwenden.
Ich wiederhole die Märchenmerkmale, die ich gelernt habe und wende sie auf eine neues Märchen an.

Stachelsöhnchen aufmerksam durch. Du kannst es dir auch anhören. Scanne dafür den QR-Code.
Stachelsöhnchen
Es waren einmal ein Bauer und seine Frau. Zum ganz großen Glück fehlte beiden nur noch ein Kind. Jeden Morgen, wenn die Bäuerin erwachte, war ihr erster Gedanke: Ach hätte ich doch nur ein Kind. Jeden Abend schlief sie mit dem gleichen Wunsch wieder ein.
Als sie eines Tages im Gras vor ihrem Haus einen Igel sah, dachte sie: „Ach, hätte ich doch ein Kindchen und wäre es nur ein Igel.“
Nicht lange danach bekam die Bäuerin ein Kind, das so ganz anders aussah als alle Kinder. Es war über und über mit Stacheln versehen und hatte ein schwarzes Schnäuzchen. Nach einem Jahr konnte Stachelsöhnchen schon sprechen wie ein Erwachsener und half der Mutter im Haushalt, brachte dem Vater Essen aufs Feld. Am liebsten aber hütete er die Schweine im Wald, er legte sich unter einen Baum und hörte den Vögeln zu.
Einmal geschah es, daß sich ein König im Wald verirrte und dann auf Stachelsöhnchen und die Schweine traf.
„Was suchst Du, König?“, fragte der Igel.
„Ich habe mich verlaufen“, antwortete der König, „kannst du mir nicht den Weg aus dem Wald zeigen?“
„Das kann ich. Du mußt mir aber eine deine Töchter zur Frau geben.“
Der König sah den Igel an und dachte: „Der wird ohnehin nie in mein Schloß kommen.“
„Wenn das dein Wunsch ist“, antwortete also der König, „will ich ihn dir gerne erfüllen.“
Kaum hatte Stachelsöhnchen den König aus dem Wald geführt, vergaß dieser sein Versprechen.
Wieder zu Hause bat Stachelsöhnchen am nächsten Morgen seinen Vater, ihm den Hahn zu satteln, damit er in die Welt ziehen und sein Glück suchen kann.
Stachelsöhnchen ritt schnurstracks zum Schloß des Königs. Dieser speiste gerade mit seinen sieben Töchtern und war sehr erschrocken als er den Igel sah. Stachelsöhnchen stieg aus dem Sattel, verbeugte sich artig und sagte zum König: „Ich bin gekommen, mir das zu holen, was du mir versprochen hast!“ Der König gestand die Wahrheit ein und seine Töchter fingen an zu lachen und den Igel zu verspotten. Nur die siebente Tochter schaute den Igel nachdenklich an und meinte: „Vater, ein Versprechen ist ein Versprechen, auch wenn man es nur einem Igel gegeben hat. Er hat dir dein Leben gerettet. Ich will ihn zum Manne nehmen.“
Als die Königstochter den Igel nach dessen dritten Bitten endlich küßte, stand nicht mehr ein Igel, sondern ein schöner junger Mann vor ihr. Den Schwestern verging das Lachen, gab es doch weit und breit keinen so schönen Mann wie ihn.
Stachelsöhnchen und die Königstochter bekamen viele Kinder und besuchten jeden Tag die Bäuerin und den Bauern. Und niemand war glücklicher als die beiden.
Quelle:
(Unbekannt -polnisches Märchen)
Abschnitt 1
Zeile 1-
Der größte Wunsch der Bäuerin ist es, ein Kind zu bekommen...
Abschnitt 2
Zeile
Abschnitt 3
Zeile
Abschnitt 4
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Abschnitt 5
Zeile
Bild aus: Mit eigenen Worten, Arbeitsheft (Westermann), Braunschweig, 2016, S. 11

Bild 1
Bild 2
Bild 3
Bild 4
richtig
falsch
Stachelsöhnchens Aufgabe ist es, die Schweine seiner Eltern zu hüten.
x
Stachelsöhnchen ist intelligenter als andere Kinder in seinem Alter.
x
Mit einem Hund macht sich Stachelsöhnchen auf dem Weg zum König.
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Der König verspricht Stachelsöhnchen eine Menge Geld als Belohnung wenn dieser ihm den Weg aus dem Wald zeigt.
x
Alle Königstöchter machen sich über Stachelsöhnchen lustig.
x
Stachelsöhnchen verwandelt sich nach dem Kuss von einer Königstochter in einen schönen jungen Mann.
x
Stachelsöhnchen um ein Märchen handelt. Lest euch das Merkmal in der Tabelle durch und markiert es im Text. Tragt anschließend die Zeilenangaben in die rechte Spalte ein.
1
Natürliches vermischt sich mit Fantastischem (Erfundenem).
Z. 6-7
2
Märchen beginnen meist mit Es war einmal ...
.
Z. 1
3
Märchen enden oft mit Und wenn sie nicht gestorben sind, dann lebnen sie noch heute.
kommt nicht vor
4
Es gibt keine genauen Ort- und Zeitangaben.
Z.6,10
5
Oftmals kommen sprechende Tiere oder wundersame Wesen vor.
Z. 10-24
6
Die Hauptfigur muss eine Aufgabe lösen oder eine Prüfung bestehen.
Z. 12-16
7
Die Hauptpersonen haben oft keine Namen.
Z. 7
8
Die Hauptfiguren haben meist gegensätzliche Eigenschaften (gut und böse).
Z. 19-24
9
In vielen Märchen kommen formelhafte Sprüche vor.
Z. 1, Z. 29
10
Magische Zahlen (3,6,7,12) spielen im Märchen eine Rolle.
Z. 25
11
Zauberhafte Gegenstände sind im Märchen oft zu finden.
kommt nicht vor
12
Die Guten werden belohnt, die Bösen bestraft.
Z. 25-29
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Drei Wünsche,
Zwölf gute Feen- Mit welchem Adjektiv bschreibt man diese Zahlen?
Spieglein, Spieglein an der WandDas Besondere an solchen Märchensprüchen ist, dass sie sich oft ....... .
Und wenn sie nicht ....... sind
Es war .......
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