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Ich kann zuhören

Lies dir zunächst die Aufgaben ab Seite 2 durch. Höre dann aufmerksam der vorgespielten Hörsequenz zu und beantworte die Fragen.
GEOlino: Beruf Tierpfleger
Ihr liebt Tiere? Ihr wollt sie möglichst den ganzen Tag um euch haben, euch um sie kümmern? Ihr möchtet Tierpfleger werden? Dann besucht mit uns die Tierpflegerin Hannah Borger bei ihrer Arbeit im Wildpark Schwarze Berge. Erfahrt, welche Tiere sie betreut, was sie mit ihnen Spannendes erlebt. Und wie ihr selbst Tierpfleger werden könnt.
Der Seeotter hat einen guten Tag. Normalerweise wartet er so lange geschützt in seiner Höhle, bis Hannah ihm das Futter hingestellt hat und wieder aus seinem Revier verschwunden ist. Heute kommt er zu ihr, macht geduldig Männchen und schnappt ihr die Fische und Fleischstücke sogar aus der Hand.
Hannah Borger liebt ihren Beruf. Das merkt man sofort, wenn sie strahlend und auch ein bisschen stolz von ihren Schützlingen berichtet. Die 25-Jährige ist Tierpflegerin im Wildpark Schwarze Berge im Süden von Hamburg und kümmert sich dort um die Europäischen Luchse, die Europäischen Otter, den Fuchs, den Dachs, die Ziegen, Bentheimer Landschafe, Heidschnucken und die Dybowski-Hirsche. Eine ganze Menge Verantwortung, doch Hannah meistert sie leidenschaftlich – schon fast sechs Jahre lang. Nach dem Abitur hat sie für ein Jahr im Tierschutzverein gearbeitet, doch sie sagt: Das war mir alles zu theoretisch.
So hat sie im Wildpark Schwarze Berge ein Praktikum und gleich anschließend die Ausbildung zum Tierpfleger gemacht.
Zu Hannahs Aufgaben gehört die Reinigung der Gehege, denn es soll ja auch immer schön aussehen – nicht nur für die Tiere, sondern auch von außen für den Besucher
. Außerdem kümmert sie sich um die Fütterung und die Futtervorbereitung, für die man übrigens nicht allzu zimperlich sein sollte. Da landet auch schon mal das eine oder andere tote Küken als Seeotter-Leckerbissen im Eimer. Manchmal stehen auch besondere Aufgaben an, wie das Klauenschneiden bei den Ziegen oder den Schafen. Ist ein Tier mal krank, muss es natürlich versorgt werden. Und jetzt im Frühjahr ist es toll, wenn die Geburten anstehen und man zum Beispiel einer kleinen Ziege auf die Welt helfen kann, denn normalerweise gebären die Tiere nachts und im Verborgenen
, erzählt Hannah mit leuchtenden Augen. Das sind für sie die schönsten Momente bei ihrer Arbeit im Wildpark. Hannah liebt es, draußen zu arbeiten und immer zu sehen, was sie am Ende eines harten Tages geschafft hat.
Und natürlich genießt sie die kleinen, schönen Momente mit den Tieren. Aber genauso viel Freude macht es ihr, wenn sie einem interessierten Besucher etwas erklären oder zeigen kann. Die Tierpfleger haben im Wildpark Schwarze Berge viel Kontakt zu den Besuchern – vor allem wenn es im Frühling auf die Hauptsaison zugeht. Denn die Tierpfleger sind immer auch da, wo die Besucher sind – beim Füttern und zum Saubermachen wuseln wir da immer mitten zwischendurch
, erzählt Hannah lachend.
Inzwischen bildet Hannah als alter Hase
selbst angehende Tierpfleger aus. Sie weiß aus eigener Erfahrung, dass Schulabschluss und Tierliebe allein noch keinen guten Tierpfleger machen: Man sollte vor allem Beobachtungsgabe und ein gewisses Feingefühl mitbringen. Das kann man auch in der Ausbildung nicht lernen
. Weiterhin wichtig sind der Wille, bei jedem Wetter draußen zu arbeiten und eine gewisse körperliche Belastbarkeit. Und: Es geht bei der Tierpflege nicht nur ums Streicheln und Tierbabys auf die Welt helfen. Man muss auch mit unangenehmen Dingen wie dem Töten von Futtertieren umgehen können und wirtschaftliche Entscheidungen mittragen, die nicht immer mit dem Wohl der Tiere einhergehen.
In solchen Situationen hilft es, dass das Wildpark-Team so gut zusammenhält. Das liegt daran, weil das Team mit sieben Tierpflegern und insgesamt 20 Angestellten verhältnismäßig klein ist, sagt Hannah. Die großen Zoos brauchen oftmals allein 40 Tierpfleger, weil die Ställe und Käfige dort öfter gereinigt werden müssen als die großzügigen Freigehege im Wildpark. Nicht nur den freilaufenden Hängebauchschweinen merkt man an, dass sie sich hier wohl fühlen. Und wenn doch mal eines der Tiere einen schlechten Tag hat – denn natürlich haben Tiere genauso ihre Tagesform wie wir, und auch unter ihnen gibt's Langschläfer und Miesepeter
– dann weiß Hannah, wie sie ihre Schützlinge aufheitern kann. „Wenn eines der Tiere etwas besonders gern mag, dann bringt man ihm natürlich mal was mit. Oder es gibt eine extra Streicheleinheit", erzählt sie.
Der Otter braucht heute keine Aufmunterung – satt und zufrieden zieht er sich wieder in seine warme Höhle zurück.
Quelle: https://www.geo.de/geolino/berufe/7379-rtkl-beruf-tierpfleger
🔲 Sie will für Tiere verantwortlich sein.
🔲 Sie will gut verdienen.
🔲 Sie will praktisch arbeiten.
🔲 Sie genießt es, bei ihrer Arbeit keinen Kontakt zu Menschen zu haben.
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Zu Hannahs Aufgaben gehört die __________________________________________ der Gehege, denn „es soll ja auch immer schön aussehen – nicht nur für die Tiere, sondern auch von außen für den Besucher". Außerdem kümmert sie sich um die _________________________________ und die Futtervorbereitung. Manchmal stehen auch besondere Aufgaben an, wie das _______________ ______________________________________ bei den Ziegen. Ist ein Tier mal _______________, muss es natürlich versorgt werden. „Und jetzt im Frühjahr ist es toll, wenn die ________________________ anstehen und man zum Beispiel einer kleinen Ziege auf die Welt helfen kann“, erzählt Hannah mit leuchtenden Augen.
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