- Einschränkung der Ausbildungsmöglichkeit: Ausbildung nur im familieneigenen Betrieb möglich, da die auswärtigen Betriebe bereits arisiert waren und keine jüdischen Lehrlinge aufnahmen
- Einschränkungen im Freizeitbereich: Kinobesuche waren verboten
- Ausgrenzung durch soziale Kontakte: Freunde oder Bekannte wechselten Straßenseite oder ignorierten Juden
Die Phenylketonurie (PKU) ist eine genetisch be-dingte Stoffwechselerkrankung, bei der durch eine Genmutation das Enzym Phenylalaninhydroxylase nicht in funktionstüchtiger Form produziert werden kann. Dadurch ist die normalerweise von der Phenyl-alaninhydroxylase katalysierte Umsetzung des mit der Nahrung aufgenommenen Phenylalanins in Ty-rosin nicht möglich, wodurch sich einerseits Phenyl-alanin im Körper anhäuft, während dem Organismus andererseits Tyrosin und die daraus erzeugten Pro-dukte fehlen (Stoffwechselblock). Das überschüssige Phenylalanin wird im Körper zu Phenylbrenztrauben-säure und anderen Produkten umgesetzt, die zu schweren Störungen der geistigen Entwicklung füh-ren. Die normalerweise aus Tyrosin erzeugten Stoff-wechselprodukte Melanin (dunkler Farbstoff in Haut und Haaren) und Thyroxin (Hormon, das u. a. eine bedeutende Rolle für die normale Entwicklung des heranwachsenden Körpers spielt) sind bei unbehan-delten PKU-Kranken kaum vorhanden, weshalb Albi-nismus (auffallend helle Haut und Haare) sowie Kre-tinismus (Kleinwüchsigkeit) zu den Symptomen die-ser Krankheit zählen.
Der Rhesusfaktor bei Blutübertragungen. Anders als bei der AB0-Blutgruppe besitzen auch rhesus-ne-gative Personen zunächst keine Antikörper gegen das Antigen D. Gelangen jedoch Erythrozyten mit diesem Antigen in den Blutkreislauf dieser Personen, so stellt das Immunsystem als Antwort auf die als „fremd“ erkannten Antigene nun Antikörper her, die nach dem Schlüssel-Schloss-Prinzip an das Antigen D bin-den und somit zur Agglutination entsprechender Ery-throzyten führen können. Daher ist es bei Bluttrans-fusionen wichtig, nicht nur die AB0-Blutgruppe, son-dern auch den Rhesusfaktor zu bestimmen.
Der Rhesusfaktor in der Schwangerschaft. Eine besondere Komplikation kann auftreten, wenn eine rhesus-negative Frau ein rhesus-positives Kind zur Welt bringt, denn die Erythrozyten des Kindes be-sitzen das Antigen D und können somit beim Im-munsystem der Frau die Herstellung von Antikör-pern Anti-D auslösen. Während der Schwangerschaft wird durch die sogenannte Plazentaschranke der Übertritt von Erythrozyten des Kindes in den Blut-kreislauf der Mutter mehr oder weniger vollständig verhindert; bei der Geburt kann dieser jedoch mit geringen Mengen des kindlichen Blutes in Kontakt kommen. Wenn das Immunsystem der Mutter da-raufhin Anti-D-Antikörper bildet, so befinden sich diese fortan in ihrem Blutplasma. Bei einer weiteren Schwangerschaft mit einem erneut rhesus-positiven Kind können diese Antikörper in dessen Kreislauf übertreten und dort zu Agglutinationen führen – eine Blutarmut (Anämie), schwere Entwicklungsstörun-gen oder gar der Tod des Kindes können die Folge sein.
Die medizinische Gegenmaßnahme gegen dieses Phänomen wird als Anti-D-Prophylaxe bezeichnet. Rhesus-negative Mütter erhalten in der 28. Schwan-gerschaftswoche sowie kurz nach der Geburt eine In-jektion einer hochkonzentrierten Lösung von Anti-D-Antikörpern. Diese agglutinieren sämtliche mögli-cherweise in den Kreislauf der Mutter eingedrunge-nen Erythrozyten des rhesus-positiven Kindes, so-dass die Bildung eigener Anti-D-Antikörper durch das Immunsystem der Mutter unterbleibt.
Lisa: Hallo Marie, wie geht es dir?
Marie: Nicht besonders gut.
Lisa: Erzähl, was ist los?
Marie: Ich bin ... schwanger!
Lisa: Was? Ach du lieber Himmel. Bist du sicher?
Marie: Ja, ich glaube schon. Ich habe heute Morgen
einen Schwangerschaftstest gemacht. Und der war
positiv. Ich bin völlig durcheinander.
Lisa: Das glaube ich. Komm, setzen wir uns mal. Wie konnte das denn passieren?
Marie: Ich habe dir doch erzählt, dass ich vor fünf Monaten Paul kennen gelernt habe, auf dem Geburtstag von Silke. Du weißt, ich war gleich über beide Ohren in ihn verknallt. Seit diesem Abend sind wir zusammen und verstehen uns richtig gut. Vier Wochen später ergab es sich, dass wir allein bei Paul zu Hause waren. Na, und da ist es dann zum ersten Mal passiert. Es war so toll und dann haben wir es auch öfter gemacht, mit Kondom natürlich. Doch dann blieb meine Regel aus. Ich wurde unruhig, weil ich wusste, was das bedeuten konnte. Als sich dann morgens auch noch Brechreiz einstellte...
Lisa: ...da hast du dir in der Apotheke den Test besorgt. Verstehe.
Marie: Lisa, ich, ausgerechnet ich bin schwanger! Ich bin doch erst 15, gehe noch zur Schule. Ich habe noch das ganze Leben vor mir. Und jetzt ein Kind? Dafür fühle ich mich noch gar nicht reif. Für ein Kind kann ich doch noch gar keine Verantwortung übernehmen.
Lisa: Was sagt denn Paul dazu?
Marie: Der meint, er hat jetzt noch keine Lust eine Familie zu gründen. Er will erst mal das Abitur machen und dann studieren. Später, wenn wir dann überhaupt noch zusammen sind, dann könnten wir es ja nochmal versuchen mit einem Kind.
Lisa: Sehr einfühlsam. Typisch Mann! Aber im Ernst: Du musst dich entscheiden. Dein Körper gehört doch dir. Du kannst es dir wegmachen lassen.
Marie: Aber darf man das denn überhaupt? Lisa, ich fühl mich so hin und her gerissen. Das ist doch ein kleiner Mensch, der da in mir wäschst. Werde ich je damit fertig werden, wenn ich das Kind abtreibe? Lisa, was soll ich denn nur machen?
Lisa: Warst du denn schon beim Frauenarzt?
Marie: Nein.
Lisa: Das solltest du aber als Erstes machen, ich habe gehört, dass Schwangerschaftstests gar nicht hundertprozentig verlässlich sind. Vielleicht stimmt deine Vermutung ja gar nicht. Und wenn doch, dann wird dir der Frauenarzt bestimmt weiter helfen und Tipps geben.
Marie: Das ist keine schlechte Idee. Ich muss unbedingt zum Frauenarzt. Am besten rufe ich da gleich an.
Ein paar Tage später trifft sich Marie wieder mit ihrer Freundin Lisa.
Lisa: Hey Marie, warst du beim Frauenarzt?
Marie: Hi Lisa, ja, die Frauenärztin hat ein Ultraschall von meinem Bauch gemacht und hat mir die Schwangerschaft bestätigt. Sie war sehr nett und hat mir empfohlen zur einer Schwangerschaftsberatungsstelle zu gehen. Sie hat mir sogar eine Adresse bei uns in der Nähe rausgesucht.
Lisa: Das ist ja sehr nett von ihr. Gut, dass du da noch hingegangen bist. Jetzt hast du Klarheit. Wie fühlst du dich?
Marie: Ich bin so froh, nicht mehr allein mit meiner Situation zu sein. Ich bin erleichtert. In der Schwangerschaftsberatung kann ich all meine Fragen und Ängste loswerden. Die Berater wissen viel über meine Rechte und Möglichkeiten und klären mich auf. Das hat mir die Frauenärztin erzählt.
Lisa: Das ist wichtig, dass du dich von jemanden beraten lässt, der kompetent ist. Wenn du möchtest, kann ich dich begleiten.
Marie: Danke Lisa, danke!
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Obwohl der Bierkonsum im Kloster „in eine feste Ordnung der Chronologie und Menge“ (Vgl. M 1, Z. 29 f.) eingebunden war, neigte Linhardt dazu, gelegentlich schon tagsüber zu viel von seinem geliebten Bier zu trinken.
Über unverhältnismäßiges Verhalten beim Essen und Trinken sprach auch der Prediger Berthold von Regensburg. In Q 1 findet ihr einen Auszug aus seiner mittelhochdeutschen Predigt „Über fünf schädliche Sünden“, die er zwischen 1250 und 1264 gehalten hat.
Lest Q 1 und beantwortet die nachfolgenden Aufgaben!
Genetisch bedingte Krankheiten (Erbkrankheiten) be-ruhen auf der Mutation eines Gens, das für ein be-stimmtes Protein, zumeist ein Enzym, codiert. Auf der Grundlage dieser mutierten Genvariante kann das betreffende Protein nicht in funktionstüchtiger Form produziert werden. Da alle Körperzellen jedoch einen diploiden Chromosomensatz und somit für jedes Gen zwei Allele besitzen, ist die Chance sehr hoch, dass zumindest eines der Allele die intakte An-leitung zur Synthese des Proteins enthält. Das be-treffende Protein wird in dem Fall, dass eines der Al-lele mutiert, das andere Allel jedoch intakt ist, zwar nur in etwa halb so großer Menge hergestellt wie bei einer Person, die zwei intakte Allele besitzt, dennoch ist es auf jeden Fall vorhanden und aktiv, weswegen sich bei der betreffenden Person in der Regel keine Krankheitssymptome feststellen lassen. Diese treten nur auf, wenn beide Allele des Gens mutiert sind und daher das codierte Protein gar nicht in funktions-tüchtiger Form synthetisiert werden kann.
Wir können derartige Erbkrankheiten also als domi-nant-rezessive Erbgänge betrachten, bei denen die „Krankheit“ – d. h. das mutierte Allel – rezessiv (a) und die „Gesundheit“ – d. h. das intakte Allel – dominant (A) wirken. Zur phänotypischen Ausprä-gung der Krankheit kommt es nur im homozygot re-zessiven Fall (aa), während sich im homozygot domi-nanten (AA) sowie im heterozygoten Fall (Aa) die Gesundheit „durchsetzt“ und keine Krankheitssymp-tome zu beobachten sind.
Personen, die phänotypisch gesund sind, können al-so die Genotypen AA oder Aa besitzen. Im homozy-goten Fall können sie auch stets nur ein dominantes „Gesundheits-Allel“ an ihre Kinder weitergeben; im heterozygoten Fall jedoch besteht eine 1:1-Chance, dass die Kinder dieser Person das „Gesundheits-“ bzw. das „Krankheits-Allel“ erben. Hat auch der Part-ner der betreffenden Person einen heterozygoten Genotyp, so wird sich statistisch gesehen bei einem Viertel der gemeinsamen Kinder der Genotyp aa (homozygot rezessiv) ergeben – diese Kinder wären dann auch phänotypisch krank.
Um bei Personen, die phänotypisch gesund sind, zu ermitteln, ob sie den Genotyp AA oder den Genotyp Aa besitzen, bedient man sich einer Methode, die als Heterozygotentest bezeichnet wird. Hierbei misst man die Konzentration des Substrats bzw. des Pro-dukts des betreffenden Enzymproteins im Körper der Testperson und vergleicht das Ergebnis mit dem von Erkrankten und von anderen Gesunden.
Auswertung der erstellten Fragen zu den Filmen
Ihr habt die folgenden Filmeuntersucht. Jetzt schaut ihr euch die Filme mit den Fragen an und notiert euch dazu Stichpunkte.
Film 2: Wissen ist Macht. Dein Recht aufAuskunft
Rechte für dich:_____________________________________________________
Pflichten für Unternehmen____________________________________________
Tipps ________________________________________________________________________
DieFragen zum Film waren: hilfreich / nicht alle hilfreich / kaum hilfreich
Film 3: Ab jetzt bestimmst du, was über dichgespeichert wird
Rechte für dich:________________________________________________________________
Pflichten für Unternehmen________________________________________________________
Tipps________________________________________________________________________
DieFragen zum Film waren: hilfreich / nicht alle hilfreich / kaum hilfreich
Film 4: David gegen Goliath? Du hast neuegestärkte Verbündete!
Rechte für dich:________________________________________________________________
Pflichten für Unternehmen________________________________________________________
Tipps________________________________________________________________________
DieFragen zum Film waren: hilfreich / nicht alle hilfreich / kaum hilfreich
Film 5: Pi * Daumen - Adresse = "Sorry dubist uns zu arm."
Rechte für dich:________________________________________________________________
Pflichten für Unternehmen________________________________________________________
Tipps ________________________________________________________________________
Die Fragen zum Film waren:hilfreich / nicht alle hilfreich / kaum hilfreich
Film 6: "Privacy by Default" -Datenfresser auf Diät!
Rechte für dich:________________________________________________________________
Pflichten für Unternehmen________________________________________________________
Tipps________________________________________________________________________
Die Fragen zum Film waren:hilfreich / nicht alle hilfreich / kaum hilfreich
Film 7: Endlich! Echte Rechtsdurchsetzung!
Rechte für dich:________________________________________________________________
Pflichten für Unternehmen________________________________________________________
Tipps ________________________________________________________________________
Die Fragen zum Film waren:hilfreich / nicht alle hilfreich / kaum hilfreich
Zusammenfassung zur DSGVO
Informationsportale
Forum Fairer Handel
http://www.forum-fairer-handel.de/startseite/
Fairtrade Deutschland
https://www.fairtrade-deutschland.de/
Fairtrade Towns
https://www.fairtrade-towns.de
Fairtrade Schools
https://www.fairtrade-schools.de
Weltladen Dachverband
Schreibe die Sätze im Perfekt:
kaufen, reservieren, buchen, packen, beantragen, abholen, vereinbaren, gehen
1. Herr Sanches
das Visum bei dem Amt2. Frau Sarapara
den Flug nach München3. Ich
das Zimmer im Hotel Wald4. Sie
den Termin mit dem Arzt5. Gestern
ich zum Zahnarzt6. Herr Karoui
die Tickets fürs Konzert Rammstein7. Gestern
wir den Koffer8. Für unseren Flug
ich ZeitungenFlexibilität & Variation - Das vorliegende Material kann sowohl als digitales Lernpaket für das selbstverantwortliche Lernen eingesetzt, als auch in den regulären Präsenzunterricht eingebunden werden. Das Lernpaket, das in zwei Anforderungsniveaus vorliegt, verknüpft individualisierten Unterricht und kooperative Lernformen. Jeder Lernende kann in seinem eigenen Lerntempo und entsprechend seines Leistungsniveau arbeiten.
Da das Lernmaterial die Möglichkeit für einen individualisierten, selbstbestimmten Unterricht bieten soll, liegt es in zwei differenzierten Anforderungsniveus vor.
Die zweite Version des Lernpakets wurde für Schülerinnen und Schüler mit einem geringeren Leistungsniveau erstellt, um auch diesen Lernenden einen erfolgreichen und selbstständigen Lernprozess zu ermöglichen.
Vielfalt - Das Lernpaket behandelt unter Einbezug vielfältiger digitaler Zugänge bedeutsame Ereignisse und Zusammenhänge von 1918 bis 1919. Die Lernenden beschäftigen sich mit den gesellschaftlichen und politischen Perspektiven der Deutschen nach dem Ersten Weltkrieg, lernen die Weimarer Verfassung kennen und reflektieren konzeptionelle und praktische Schwierigkeiten der jungen Republik. Zur Überprüfung des Lernerfolgs bietet die Handreichung eine Leistungsüberprüfung.
la liste des noms:
le fromage
le vin
le pain
la poule
la viande
le lait
l'eau
le jus de fruit
la pomme
la pomme de terre
le chocolat
le café
le poisson
les pommes frites
la soupe
le chocolat chaud
la confiture
l'oignon
la salade
la tomate
le champignon
l'orange
le thé
le croissant
Die dabei stattfindende Reaktion ist die folgende:
Ammoniumnitrat zerfällt zu Wasser und Distickstoffoxid (Lachgas)
Unter sehr starker Hitzeeinwirkung kann beim Zerfall neben Wasser auch Stickstoff und Sauerstoff freiwerden. Die dabei stattfindende Reaktion ist:
Der explosionsartige Übergang vom Feststoff () zu ausnahmslos gasförmigen Produkten () dieser Reaktion erklärt die hohe Sprengkraft des Ammoniumnitrat.
Die roten Rauchschwaden, die zu sehen sind, lassen zusätzlich auf die Bildung von Stickstoffdioxid, , ein rotbraunes, giftiges, stechend chlorähnlich riechendes Gas, schließen. Dieses kann als Nebenprodukt bei der Explosion entstehen.
Um zu erkennen, dass ein Satz eine gegliederte Einheit ist, die auf Satzgliedern beruht, kann man in der traditionellen Satzgliedlehre drei Methoden anwenden:
Die Verbindungsprobe
Die Ersatzprobe
Die Verschiebeprobe