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  • Deutsch
  • 10, 11, 12, 1. Lehrjahr, 2. Lehrjahr, 3. Lehrjahr, B2, C1
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    Beispielthema

    Erörterungstyp, Bearbeitungsart und Themabegriffe klären

    Arbeitsanregungen

    1. Formulieren Sie Erschließungsfragen, die Inhalt und Reichweite des Themas weiter klären.

    2. Formulieren Sie im Anschluss daran eine oder mehrere Themafragen zur Eingrenzung und Präzisierung des Themas/der Themenstellung.

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    Beispielthema

    "Hau ab, du Aids-Krüppel!" bekommen manche HIV-infizierte Kinder in öffentlichen Einrichtungen wie Kindergärten und Schulen zu hören, wenn bekannt wird, dass sie an der Immunschwäche-krankheit leiden.

    Zeigen Sie Ursachen für dieses Verhalten auf und stellen Sie dar, wie man Abhilfe schaffen könnte.

    Die Erschließung der Themabegriffe zu dem obigen Thema könnte zu folgenden Ergebnissen führen:

    ThemabegriffeStichworte
    "Hau ab"Ausgrenzung, Vermeiden von Kontakt, Befehlston, ohne Mitgefühl
    "Aids-Krüppel"starke Abwertung, diffamierend, "lebensunwert"
    HIV-infiziertnoch nicht unbedingt AIDS-krank, Ansteckungsgefahr, Virusinfektion, Übertragungswege
    öffentliche EinrichtungenKindergärten, Schulen, Jugendzentren, in der Öffentlichkeit
    ImmunschwächerkankheitAIDS, Auswirkungen der AIDS-Infektion: Immunsystem wird geschwächt
    Ursachenindividuelle, allgemein gesellschaftliche
    VerhaltenAuftreten gegenüber HIV-infizierten Personen
    maneinzelne, Institutionen, Gesellschaft, Staat
    AbhilfeGegenmaßnahmen

    Arbeitsanregungen

    1. Gehen Sie die obige Liste durch und ergänzen Sie sie mit eigenen Stichpunkten.

    2. Formulieren Sie mindestens 5 W-Fragen, die das Thema weiter erschließen.

    3. Notieren Sie sich dann die Themafrage(n).

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    Beispielthema

    "Hau ab, du Aids-Krüppel!" bekommen manche HIV-infizierte Kinder in öffentlichen Einrichtungen wie Kindergärten und Schulen zu hören, wenn bekannt wird, dass sie an der Immunschwäche-krankheit leiden.

    Zeigen Sie Ursachen für dieses Verhalten auf und stellen Sie dar, wie man Abhilfe schaffen könnte.

    Als Einleitungen ihrer Problemerörterung für das obige Thema aus dem Projekt AIDS haben Schüler folgende Texte formuliert:

    Mängelbeispiele

    Beispiel 1

    In meinem Aufsatz werde ich versuchen, die Ursachen für die Äußerung „Hau ab, du Aids-Krüppel“ aufzuzeigen und darzustellen, wie man Abhilfe schaffen kann.

    Beispiel 2

    Viele Erwachsene wissen, was Aids ist. Sie wissen, wie sie sich davor schützen können. Wie Aids im Laufe der Zeit sich entwickelt, ob es wirklich schlimm ist, wenn sie mit einem Aids-Kranken Kontakt haben, das wissen sie nicht.Und genau dieses Nicht-Wissen, dass ein Aids-Kranker nicht isoliert werden darf, führt zu einem Verhalten, das total falsch ist. Kinder sind nach viel naiver als Erwachsene. Sie kennen sich kaum aus und können sehr unfair und gemein werden. Kinder, die mit Aids erkrankt sind, werden von der Gesellschaft isoliert.

    Beispiel 3

    Nach vielen Jahren, in denen die Aufklärung über die Immunschwächekrankheit Aids stattgefunden hat, werden die infizierten Personen immer noch zu Randgruppen abgestempelt bzw. wenig in die Gesellschaft integriert. Häufig sind sogar Kinder , die im Prinzip nichts für ihre Erkrankung können, Mittelpunkte unüberlegter Aggressionen.

    Arbeitsanregungen

    1. Beurteilen Sie die Gestaltung der Einleitung in den drei Schülerbeispielen und machen Sie geeignete Verbesserungsvorschläge.

    2. Wie können die Fehler vermieden werden?

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    Lösungsvorschlag

    Beispielthema

    "Hau ab, du Aids-Krüppel!" bekommen manche HIV-infizierte Kinder in öffentlichen Einrichtungen wie Kindergärten und Schulen zu hören, wenn bekannt wird, dass sie an der Immunschwäche-krankheit leiden.

    Zeigen Sie Ursachen für dieses Verhalten auf und stellen Sie dar, wie man Abhilfe schaffen könnte.

    Themafragen

    Lösungsvorschlag

    1. Welche krankheitsbedingten, persönlichen und gesellschaftlichen Ursachen gibt es dafür, dass HIV-infizierte Kinder in öffentlichen Einrichtungen immer wieder ausgegrenzt werden?

    2. Welche Möglichkeiten haben die Betroffenen selbst, einzelne, Institutionen und der Staat der Ausgrenzung von kranken Kindern entgegenzuwirken?Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbst verschuldeten Unmündigkeit. Unmündigkeit ist das Unvermögen, sich seines Verstandes ohne Leitung eines anderen zu bedienen.

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    Beispielthema

    "Hau ab, du Aids-Krüppel!" bekommen manche HIV-infizierte Kinder in öffentlichen Einrichtungen wie Kindergärten und Schulen zu hören, wenn bekannt wird, dass sie an der Immunschwäche-krankheit leiden.

    Zeigen Sie Ursachen für dieses Verhalten auf und stellen Sie dar, wie man Abhilfe schaffen könnte.

    Beispiel 1

    Die Grundursache für derartige diskriminierende Äußerungen wie z.B. „Hau ab, du Aids-Krüppel“ ist eine fehlende bzw. unvollständige Aufklärung über die HIV-Infektion.

    Mängelbeispiele

    Beispiel 2

    Folgendes muss bei der Suche nach den Ursachen für diskriminierende Äußerungen im Zusammenhang mit HIV und AIDS beachtet werden, oft ist es so, dass die Eltern von Kindern, die solche schlimmen Äußerungen machen, ihre Kinder nicht darüber aufklären konnten, weil sie selbst nicht aufgeklärt sind, sei es jetzt aus Desinteresse heraus, sprich sie waren zu faul, sich darüber zu erkundigen, oder sie konnten nicht das nötige Verständnis aufbringen, was möglicherweise auch an einer fehlerhaften oder einer verkomplizierten Aufklärung liegen kann. Daher kann es dann vorkommen, dass diese Eltern nur wissen, dass AIDS tödlich endet, ansteckend ist und dann womöglich noch glauben, dass HIV-positiv und an AIDS erkrankt ein- und dasselbe ist.

    Beispiel 3

    Schlimmer wird es dann in den Schulen, Jungs prügeln sich, wenn Streit unter ihnen herrscht, und dann ist es für manche ein Grund, jemanden zu verprügeln, nur weil dieser jemand Aids hat.

    Beispiel 4:

    (Schluss eines Erörterungsaufsatzes) In den Schulen sollte man die Kinder nicht wie Aussätzige behandeln, sondern es sollten Informationstage veranstaltet werden, die über diese Krankheit informieren. Auch sollte, wenn ein Aids-krankes Kind in eine neue Klasse kommt, die Lehrerin speziell mit dieser Klasse ein Gespräch führen. Dann entwickeln die anderen Kinder auch ein anderes Gefühl für denjenigen, dann nehmen sie vielleicht Rücksicht und haben für vieles Verständnis. Ich kenne auch ein krankes Mädchen, welches zwar kein Aids hat, aber sie hat eine Chemotherapie überstanden. Bei ihr war es auch schrecklich, vor allem das Äußere, man hat es ihr nachher angesehen, wie sie ihre Haare verloren hat und alles. Das meiste liegt an der Gesellschaft, wie sich ein solches Kind fühlt, und alles auch durchsteht. Wird es nur gehänselt und geärgert, zieht es sich nur zurück, lebt in einer Welt voll Ärger und Depressionen. Das wirkt sich auch auf das Krankheitsbild aus. Wenn man erfährt, dass jemand HIV-positiv ist, ist es im ersten Moment auch ein Schock, aber dann muss man versuchen, das beste daraus zu machen.

    Arbeitsanregungen

    Die vorstehenden Beispiele sind Auszüge aus Schülerarbeiten, die mehr oder weniger klare Mängel aufweisen.

    1. Untersuchen Sie die Beispiele auf ihre Mängel.

    2. Was und wie könnte man es besser machen?

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    Lösungsvorschlag

    Beispielthema

    "Hau ab, du Aids-Krüppel!" bekommen manche HIV-infizierte Kinder in öffentlichen Einrichtungen wie Kindergärten und Schulen zu hören, wenn bekannt wird, dass sie an der Immunschwäche-krankheit leiden.

    Zeigen Sie Ursachen für dieses Verhalten auf und stellen Sie dar, wie man Abhilfe schaffen könnte.

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    Beispielthema

    "Hau ab, du Aids-Krüppel!" bekommen manche HIV-infizierte Kinder in öffentlichen Einrichtungen wie Kindergärten und Schulen zu hören, wenn bekannt wird, dass sie an der Immunschwäche-krankheit leiden.

    Zeigen Sie Ursachen für dieses Verhalten auf und stellen Sie dar, wie man Abhilfe schaffen könnte.

    Schülerbeispiel





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    Nach vielen Jahren, in denen die Aufklärung über die Immunschwächekrankheit Aids stattgefunden hat, werden die infizierten Personen immer noch zu Randgruppen abgestempelt bzw. wenig in die Gesellschaft integriert. Häufig sind sogar Kinder , die im Prinzip nichts für ihre Erkrankung können, Mittelpunkte unüberlegter Aggressionen.

    Eine Ursache ist dabei sicher im Desinteresse vieler Erwachsener begründet. Solange man nicht selbst von der Krankheit betroffen ist, geht sie einen auch nichts an. Werden diese Menschen dann mit der Krankheit konfrontiert, z.B. in öffentlichen Einrichtungen wie Schulen, wissen sie nicht, wie sie mit dieser Situation umgehen können.

    Als Folge dieser Interesselosigkeit entstehen natürlich auch Vorurteile. Eines dieser Vorurteile ist die Angst, sich bei jeder Kleinigkeit beim Umgang mit einer infizierten Person anzustecken. Häufig wird befürchtet, dass das Virus schon beim gegenseitigen Kommunizieren seinen Wirt wechselt.

    Ein wenig anders verhält es sich bei Aggression unter Kindern selbst. Sie wissen häufig in ihrer kindlichen Naivität gar nicht, was sie sagen, aber wie sollten sie in diesem Fall auch, wenn nicht einmal die Eltern Bescheid wissen. So beschimpfen sie sich im Kindergarten wahrscheinlich nur mit dem, was sie von ihren Eltern gehört haben.

    Die einfachste Lösung für diese Problematik ist sicherlich die getrennte Unterbringung von "normalen" und erkrankten Kindern. So würden keinerlei Sticheleien in Bezug auf diese Krankheit hervortreten. Diese Maßnahme ist allerdings gesellschaftlich nicht zu vertreten.

    Toll wäre es natürlich, wenn die Nicht-Betroffenen schon im Kindesalter aufgeklärt würden. Denn so müssten sie erstens keine Angst vor den infizierten Personen haben, und zweitens wüssten sie wahrscheinlich eher was ihre Gemeinheiten bedeuten.Damit die Kinder aufgeklärt sind, müssen aber erst einmal die Eltern aufgeklärt werden. Diese können dann ihren Kindern ihr Wissen weitervermitteln. Die Aufklärung der Eltern könnte z.B. in Form von Gruppengesprächen in Kindergärten vor der Aufnahme erkrankter Kinder erfolgen.

    Abschließend kann gesagt werden, dass die Hauptursache für das aggressive Verhalten gegenüber Aids-Kranken, in der geringen Aufklärung begründet ist. Um die soziale Eingliederung der betroffenen Personen zu gewährleisten, muss eine gründliche Aufklärung stattfinden.

    Nach vielen Jahren, in denen die Aufklärung über die Immunschwächekrankheit Aids stattgefunden hat, werden die infizierten Personen immer noch zu Randgruppen abgestempelt bzw. wenig in die Gesellschaft integriert. Häufig sind sogar Kinder , die im Prinzip nichts für ihre Erkrankung können, Mittelpunkte unüberlegter Aggressionen.

    Eine Ursache ist dabei sicher im Desinteresse vieler Erwachsener begründet. Solange man nicht selbst von der Krankheit betroffen ist, geht sie einen auch nichts an. Werden diese Menschen dann mit der Krankheit konfrontiert, z.B. in öffentlichen Einrichtungen wie Schulen, wissen sie nicht, wie sie mit dieser Situation umgehen können.

    Als Folge dieser Interesselosigkeit entstehen natürlich auch Vorurteile. Eines dieser Vorurteile ist die Angst, sich bei jeder Kleinigkeit beim Umgang mit einer infizierten Person anzustecken. Häufig wird befürchtet, dass das Virus schon beim gegenseitigen Kommunizieren seinen Wirt wechselt.

    Ein wenig anders verhält es sich bei Aggression unter Kindern selbst. Sie wissen häufig in ihrer kindlichen Naivität gar nicht, was sie sagen, aber wie sollten sie in diesem Fall auch, wenn nicht einmal die Eltern Bescheid wissen. So beschimpfen sie sich im Kindergarten wahrscheinlich nur mit dem, was sie von ihren Eltern gehört haben.

    Die einfachste Lösung für diese Problematik ist sicherlich die getrennte Unterbringung von "normalen" und erkrankten Kindern. So würden keinerlei Sticheleien in Bezug auf diese Krankheit hervortreten. Diese Maßnahme ist allerdings gesellschaftlich nicht zu vertreten.

    Toll wäre es natürlich, wenn die Nicht-Betroffenen schon im Kindesalter aufgeklärt würden. Denn so müssten sie erstens keine Angst vor den infizierten Personen haben, und zweitens wüssten sie wahrscheinlich eher was ihre Gemeinheiten bedeuten.Damit die Kinder aufgeklärt sind, müssen aber erst einmal die Eltern aufgeklärt werden. Diese können dann ihren Kindern ihr Wissen weitervermitteln. Die Aufklärung der Eltern könnte z.B. in Form von Gruppengesprächen in Kindergärten vor der Aufnahme erkrankter Kinder erfolgen.

    Abschließend kann gesagt werden, dass die Hauptursache für das aggressive Verhalten gegenüber Aids-Kranken, in der geringen Aufklärung begründet ist. Um die soziale Eingliederung der betroffenen Personen zu gewährleisten, muss eine gründliche Aufklärung stattfinden.

    Arbeitsanregungen

    Beurteilen Sie das Erörterungsbeispiel. Zeigen Sie seine Vorzüge auf.

  • https://www.tutory.de/w/0c824670

    Beispielthema

    "Hau ab, du Aids-Krüppel!" bekommen manche HIV-infizierte Kinder in öffentlichen Einrichtungen wie Kindergärten und Schulen zu hören, wenn bekannt wird, dass sie an der Immunschwäche-krankheit leiden.

    Zeigen Sie Ursachen für dieses Verhalten auf und stellen Sie dar, wie man Abhilfe schaffen könnte.

    Schülerbeispiel





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    Aids, das bedeutet Tod, Einsamkeit, ausgestoßen sein. Man hat keine Aussicht auf irgendwasEs fängt schon bei den jüngsten unter uns an. Im Kindergarten oder in der Schule.

    Wird bekannt, dass ein Kind an der Immunschwäche leidet, wird es sofort gemieden und ausgestoßen.

    Man verspottet es, keiner möchte mit diesem Kind etwas zu tun haben.

    Wie können Kinder so grausam sein, fragt man sich da. Aber eigentlich sind es nicht die Kinder, sondern "Wir". Woher haben die Kinder wohl dieses Verhalten? Von ihren Eltern, Verwandten, Bekannten. Niemand anders als die Erwachsenen können das den Kindern beibringen. Sie sehen uns, wie wir uns gegenüber Aids-kranken verhalten, und tun es genau so!

    Wenn die Erwachsenen sich anders verhalten, das bedeutet, sie müssen Toleranz und Verständnis zeigen (Aufklärung sollte an erster Stelle stehen), dann können auch unsere Kinder ihr Verhalten ändern.

    Denn nur wer versteht, kann auch dementsprechend handeln!

    Es muss schon im Kindergarten beginnen.

    Die Kinder informieren, aufklären wie z.B. man sich ansteckt und wie nicht. Wie man sich gegenüber einem Infizierten verhält, dass man auf ihn zugeht und ihn nicht wegstoßen tut.

    Man sollte den Kindern beibringen, dass kein Mensch weniger wert ist, weil er Aids hat.

    Doch bis das alles klappt, wie es sein sollte, vergeht noch einige Zeit. Denn wir alle müssen praktisch bekehrt werden!

    Aids, das bedeutet Tod, Einsamkeit, ausgestoßen sein. Man hat keine Aussicht auf irgendwasEs fängt schon bei den jüngsten unter uns an. Im Kindergarten oder in der Schule.

    Wird bekannt, dass ein Kind an der Immunschwäche leidet, wird es sofort gemieden und ausgestoßen.

    Man verspottet es, keiner möchte mit diesem Kind etwas zu tun haben.

    Wie können Kinder so grausam sein, fragt man sich da. Aber eigentlich sind es nicht die Kinder, sondern "Wir". Woher haben die Kinder wohl dieses Verhalten? Von ihren Eltern, Verwandten, Bekannten. Niemand anders als die Erwachsenen können das den Kindern beibringen. Sie sehen uns, wie wir uns gegenüber Aids-kranken verhalten, und tun es genau so!

    Wenn die Erwachsenen sich anders verhalten, das bedeutet, sie müssen Toleranz und Verständnis zeigen (Aufklärung sollte an erster Stelle stehen), dann können auch unsere Kinder ihr Verhalten ändern.

    Denn nur wer versteht, kann auch dementsprechend handeln!

    Es muss schon im Kindergarten beginnen.

    Die Kinder informieren, aufklären wie z.B. man sich ansteckt und wie nicht. Wie man sich gegenüber einem Infizierten verhält, dass man auf ihn zugeht und ihn nicht wegstoßen tut.

    Man sollte den Kindern beibringen, dass kein Mensch weniger wert ist, weil er Aids hat.

    Doch bis das alles klappt, wie es sein sollte, vergeht noch einige Zeit. Denn wir alle müssen praktisch bekehrt werden!

    Arbeitsanregungen

    1. Untersuchen Sie das vorliegende Erörterungsbeispiel und zeigen Sie Schwächen in Aufbau und Argumentation auf.

    2. Listen Sie mindestens 5 Schwächen auf.

    3. Verbinden Sie Ihre Kritik mit konkreten Verbesserungsvorschlägen. - Formulieren Sie mindestens 3 in vollständigen Sätzen.

  • https://www.tutory.de/w/0c824670

    Beispielthema

    "Hau ab, du Aids-Krüppel!" bekommen manche HIV-infizierte Kinder in öffentlichen Einrichtungen wie Kindergärten und Schulen zu hören, wenn bekannt wird, dass sie an der Immunschwäche-krankheit leiden.

    Zeigen Sie Ursachen für dieses Verhalten auf und stellen Sie dar, wie man Abhilfe schaffen könnte.

    Schülerbeispiel





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    Aids, das ist eine Krankheit (tödliche), über die sich keiner gerne unterhält. Niemand will mit der Krankheit was zu tun haben. Und so Sprüche wie z.B. "Ach was, mir könnte das nicht passieren. Aber im Gegenteil: es geht schneller als man denkt. Ein Besuch in der Disco, eine Anmache, fünf Bier und schon wacht man am nächsten Morgen mir einem dicken Schädel und einer wildfremden Person im Bett auf. "So, so, mir könnte das nie passieren, dass ich mich mit Aids anstecke. Man sieht's ja."

    Was will uns das Plakat mit einem kleinen Kind, das mit Aids infiziert ist, sagen? Und vor allem der Spruch auf dem Plakat: "Ich habe Aids, mit Krebs hätte ich eine Chance."

    Da stellt sich jetzt die Frage, eine Chance auf was hätte das kleine Kind? Die Antwort lautet: Mit Krebs hätte das Kind, das ja nicht einmal was dafür kann, dass es mit Aids infiziert ist, eine richtige Überlebenschance. Krebs ist im Gegenteil zu Aids, wenn er frühzeitig erkannt wird, heilbar. Aber Aids ist bis heute nicht einmal richtig erforscht und bedeutet für jeden Infizierten, dass er früher oder später sterben wird.

    Das schlimmste, was man sich vorstellt, ist, wenn ein neugeborenes Kind schon mit Aids auf die Welt kommt und im eigentlichen Sinne schon längst für Tod geweiht worden ist.

    Wem gibt man da die Schuld? Natürlich den Eltern des Kindes. Sie haben rücksichtslos gehandelt, indem sie ein Kind zeugten. (Vielleicht wussten sie ja noch nichts von der Krankheit.) Nun, es ist halt passiert, und man kann nicht mehr rückgängig machen, denkt sich vielleicht ein jeder. Aber STOPP, man kann es zwar nicht mehr rückgängig machen, aber es dennoch verhindern. z.B. eine vorherige Überlegung (bevor es passiert) kann alles anders ausgehen lassen.

    Diese Überlegung, soll ich es mit oder ohne Gummi tun, kann schon eventuell eine Familie retten. Ansonsten sind z.B. Vater, Mutter und vielleicht ein Neugeborenes, ohne dass sie es wissen, mit Aids infiziert.

    Die Menschheit schadet sich damit nur selbst. Wir machen uns und anderen Menschen, nur durch einen kleinen Fehler, das Leben zur Qual.

    Das müsste wirklich nicht sein.

    Aids, das ist eine Krankheit (tödliche), über die sich keiner gerne unterhält. Niemand will mit der Krankheit was zu tun haben. Und so Sprüche wie z.B. "Ach was, mir könnte das nicht passieren. Aber im Gegenteil: es geht schneller als man denkt. Ein Besuch in der Disco, eine Anmache, fünf Bier und schon wacht man am nächsten Morgen mir einem dicken Schädel und einer wildfremden Person im Bett auf. "So, so, mir könnte das nie passieren, dass ich mich mit Aids anstecke. Man sieht's ja."

    Was will uns das Plakat mit einem kleinen Kind, das mit Aids infiziert ist, sagen? Und vor allem der Spruch auf dem Plakat: "Ich habe Aids, mit Krebs hätte ich eine Chance."

    Da stellt sich jetzt die Frage, eine Chance auf was hätte das kleine Kind? Die Antwort lautet: Mit Krebs hätte das Kind, das ja nicht einmal was dafür kann, dass es mit Aids infiziert ist, eine richtige Überlebenschance. Krebs ist im Gegenteil zu Aids, wenn er frühzeitig erkannt wird, heilbar. Aber Aids ist bis heute nicht einmal richtig erforscht und bedeutet für jeden Infizierten, dass er früher oder später sterben wird.

    Das schlimmste, was man sich vorstellt, ist, wenn ein neugeborenes Kind schon mit Aids auf die Welt kommt und im eigentlichen Sinne schon längst für Tod geweiht worden ist.

    Wem gibt man da die Schuld? Natürlich den Eltern des Kindes. Sie haben rücksichtslos gehandelt, indem sie ein Kind zeugten. (Vielleicht wussten sie ja noch nichts von der Krankheit.) Nun, es ist halt passiert, und man kann nicht mehr rückgängig machen, denkt sich vielleicht ein jeder. Aber STOPP, man kann es zwar nicht mehr rückgängig machen, aber es dennoch verhindern. z.B. eine vorherige Überlegung (bevor es passiert) kann alles anders ausgehen lassen.

    Diese Überlegung, soll ich es mit oder ohne Gummi tun, kann schon eventuell eine Familie retten. Ansonsten sind z.B. Vater, Mutter und vielleicht ein Neugeborenes, ohne dass sie es wissen, mit Aids infiziert.

    Die Menschheit schadet sich damit nur selbst. Wir machen uns und anderen Menschen, nur durch einen kleinen Fehler, das Leben zur Qual.

    Das müsste wirklich nicht sein.

    Arbeitsanregungen

    1. Untersuchen Sie das vorliegende Erörterungsbeispiel und zeigen Sie Schwächen in Aufbau und Argumentation auf.

    2. Stellen Sie fest, was von den angesprochenen Aspekten zum Thema gehört und was nicht.