• "Die Frauen und der ärztliche Beruf" - Prof. Dr. Herrmann von Meyer - Variante B
  • Anna Freibote
  • 22.03.2020
  • Geschichte
  • 7
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  • Chancen und Zukunftsaussichten

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    2
    Beschreibe die handelnden Personen. Fülle dazu die untenstehende Tabelle T1 aus.

    Merkmale und Personen

    Gustav Voigt

    Magarete Voigt

    Rolle in der Familie

    Tochter

    Stimmung, Handeln


    Einstellung zu dem Artikel

    T1: Personenbeschreibung
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    Arbeite ausführlicher die Einstellung des Vaters zu Frauen im ärztlichen Beruf heraus. Nenne mindestens drei Argumente aus dem Artikel der Zeitschrift, mit denen er seinen Standpunkt begründen.
    • Nutze dazu das Transskript M1, konzentriere dich besonders auf die Aussagen des Vaters, sowie auf die Textpassagen, die er vorliest.
  • M2: Professor Doktor Herrmann von Meyer * 1815 - † 1892

    heißt der Autor des Artikels, den die Familie Voigt diskutiert.

    Dort betont er seine Erfahrung mit Studentinnen, die er als Professor für Anatomie an der Universität Zürich  (1856 -1889) gesammelt habe. Tatsächlich war die erste Studentin im deutschsprachigem Raum die Medizinstudentin Nadeshda Suslowa, die 1866 in der Züricher Universität eingeschrieben wurde, wo sie bereits seit einem Jahr Hörerin war. Die damals 24-jährige erlangte 1867 ihren Doktortitel und war damit die erste promovierte Ärztin des deutschsprachigen Raums. Sie gründete daraufhin eine eigene Praxis für Frauen- und  Kinderheilkunde. Nach ihr schrieben sich immer mehr Studentinnen an den Univeritäten ein.

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    Im Informationstext M2 findest du den Namen Nadeshda Suslowa. Lies dir den Auszug aus dem Deutschen Ärzteblatt vonn 2008, den du in M3 findest, durch.

    Beurteile die Bedeutung von Studentinnen wie Frau Suslowa auf die Entwicklung des ärztlichen Berufs bis heute.
    Beziehe auch das Säulendiagram in M4 in deine Überlegungen ein.
  • M3 Die Zeiten ändern sich..

    Birgit Hibbeler, Heike Korzilius "Arztberuf: Die Medizin wird weiblich" in: Deutsches Ärzteblatt, Jg. 105, Heft 12, 21. März 2008

    Kein erheblicher Nutzen für die Kranken, mehr Schaden als Nutzen für die  Frauen selbst, mindestens kein Nutzen für die deutschen Hochschulen und  die Wissenschaft, eine Minderung des ärztlichen Ansehens – der 26.  Deutsche Ärztetag im Juni 1898 in Wiesbaden hielt nichts davon, Frauen  zum Medizinstudium zuzulassen. Einen eigenen Tagesordnungspunkt hatten  die Herren dem drohenden Einbruch von Frauen in die Männerdomäne  gewidmet. Doch der Widerstand der ärztlichen Standesvertreter erwies  sich als zwecklos.

    Gut einhundert Jahre später nehmen mehr Frauen als Männer ein  Medizinstudium auf: Der Frauenanteil lag 2006 bei 63 Prozent. Inzwischen  sind auch 40 Prozent der be-rufstätigen Ärzte weiblich. [...]

    M4 Anzahl der Studentinnen und Studentinnen der Medizin im Vergleich.
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    Entwickle einen kurzen Schluss für das Rollenspiel.
    • Tipp: Überlege dir zuerst, auf welcher Seite du stehen würdest und versetze dich in die Personen hinein.
      Könnte der Vater über seinen Schatten springen und den Willen seiner Tochter unterstützen?
      Wird die Mutter sich gegen ihren Ehemann stellen und für die Tochter sprechen?
      Wird die Tochter auf ihrem Traum beharren oder sich mit den Vorgaben ihres Vaters zufrieden geben?