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  • Die Bürgschaft (Friedrich Schiller)
  • SC
  • 18.12.2017
  • Sonstige
  • Deutsch
  • 9

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    Zu Dionys, dem Tyrannen, schlich Damon, den Dolch im Gewande:

    Ihn schlugen die Häscher in Bande,

    »Was wolltest du mit dem Dolche? sprich!«

    Entgegnet ihm finster der Wüterich.

    »Die Stadt vom Tyrannen befreien!«

    »Das sollst du am Kreuze bereuen.«

    »Ich bin«, spricht jener, »zu sterben bereit

    Und bitte nicht um mein Leben:

    Doch willst du Gnade mir geben,

    Ich flehe dich um drei Tage Zeit,

    Bis ich die Schwester dem Gatten gefreit;

    Ich lasse den Freund dir als Bürgen,

    Ihn magst du, entrinn' ich, erwürgen.«

    Da lächelt der König mit arger List

    Und spricht nach kurzem Bedenken:

    »Drei Tage will ich dir schenken;

    Doch wisse, wenn sie verstrichen, die Frist,

    Eh' du zurück mir gegeben bist,

    So muss er statt deiner erblassen,

    Doch dir ist die Strafe erlassen.«

    Und er kommt zum Freunde: »Der König gebeut,

    Dass ich am Kreuz mit dem Leben

    Bezahle das frevelnde Streben.

    Doch will er mir gönnen drei Tage Zeit,

    Bis ich die Schwester dem Gatten gefreit;

    So bleib du dem König zum Pfande,

    Bis ich komme zu lösen die Bande.«

    Und schweigend umarmt ihn der treue Freund

    Und liefert sich aus dem Tyrannen;

    Der andere ziehet von dannen.

    Und ehe das dritte Morgenrot scheint,

    Hat er schnell mit dem Gatten die Schwester vereint,

    Eilt heim mit sorgender Seele,

    Damit er die Frist nicht verfehle.

    Da gießt unendlicher Regen herab,

    Von den Bergen stürzen die Quellen,

    Und die Bäche, die Ströme schwellen.

    Und er kommt ans Ufer mit wanderndem Stab,

    Da reißet die Brücke der Strudel hinab,

    Und donnernd sprengen die Wogen

    Dem Gewölbes krachenden Bogen.

    Und trostlos irrt er an Ufers Rand:

    Wie weit er auch spähet und blicket

    Und die Stimme, die rufende, schicket.

    Da stößet kein Nachen vom sichern Strand,

    Der ihn setze an das gewünschte Land,

    Kein Schiffer lenket die Fähre,

    Und der wilde Strom wird zum Meere.

    1

    Zu Dionys, dem Tyrannen, schlich Damon, den Dolch im Gewande:

    Ihn schlugen die Häscher in Bande,

    »Was wolltest du mit dem Dolche? sprich!«

    Entgegnet ihm finster der Wüterich.

    »Die Stadt vom Tyrannen befreien!«

    »Das sollst du am Kreuze bereuen.«

    »Ich bin«, spricht jener, »zu sterben bereit

    Und bitte nicht um mein Leben:

    Doch willst du Gnade mir geben,

    Ich flehe dich um drei Tage Zeit,

    Bis ich die Schwester dem Gatten gefreit;

    Ich lasse den Freund dir als Bürgen,

    Ihn magst du, entrinn' ich, erwürgen.«

    Da lächelt der König mit arger List

    Und spricht nach kurzem Bedenken:

    »Drei Tage will ich dir schenken;

    Doch wisse, wenn sie verstrichen, die Frist,

    Eh' du zurück mir gegeben bist,

    So muss er statt deiner erblassen,

    Doch dir ist die Strafe erlassen.«

    Und er kommt zum Freunde: »Der König gebeut,

    Dass ich am Kreuz mit dem Leben

    Bezahle das frevelnde Streben.

    Doch will er mir gönnen drei Tage Zeit,

    Bis ich die Schwester dem Gatten gefreit;

    So bleib du dem König zum Pfande,

    Bis ich komme zu lösen die Bande.«

    Und schweigend umarmt ihn der treue Freund

    Und liefert sich aus dem Tyrannen;

    Der andere ziehet von dannen.

    Und ehe das dritte Morgenrot scheint,

    Hat er schnell mit dem Gatten die Schwester vereint,

    Eilt heim mit sorgender Seele,

    Damit er die Frist nicht verfehle.

    Da gießt unendlicher Regen herab,

    Von den Bergen stürzen die Quellen,

    Und die Bäche, die Ströme schwellen.

    Und er kommt ans Ufer mit wanderndem Stab,

    Da reißet die Brücke der Strudel hinab,

    Und donnernd sprengen die Wogen

    Dem Gewölbes krachenden Bogen.

    Und trostlos irrt er an Ufers Rand:

    Wie weit er auch spähet und blicket

    Und die Stimme, die rufende, schicket.

    Da stößet kein Nachen vom sichern Strand,

    Der ihn setze an das gewünschte Land,

    Kein Schiffer lenket die Fähre,

    Und der wilde Strom wird zum Meere.

    Friedrich Schiller

    Zu Dionys, dem Tyrannen, schlich Damon, den Dolch im Gewande:

    Ihn schlugen die Häscher in Bande,

    »Was wolltest du mit dem Dolche? sprich!«

    Entgegnet ihm finster der Wüterich.

    »Die Stadt vom Tyrannen befreien!«

    »Das sollst du am Kreuze bereuen.«

    »Ich bin«, spricht jener, »zu sterben bereit

    Und bitte nicht um mein Leben:

    Doch willst du Gnade mir geben,

    Ich flehe dich um drei Tage Zeit,

    Bis ich die Schwester dem Gatten gefreit;

    Ich lasse den Freund dir als Bürgen,

    Ihn magst du, entrinn' ich, erwürgen.«

    Da lächelt der König mit arger List

    Und spricht nach kurzem Bedenken:

    »Drei Tage will ich dir schenken;

    Doch wisse, wenn sie verstrichen, die Frist,

    Eh' du zurück mir gegeben bist,

    So muss er statt deiner erblassen,

    Doch dir ist die Strafe erlassen.«

    Und er kommt zum Freunde: »Der König gebeut,

    Dass ich am Kreuz mit dem Leben

    Bezahle das frevelnde Streben.

    Doch will er mir gönnen drei Tage Zeit,

    Bis ich die Schwester dem Gatten gefreit; So bleib du dem König zum Pfande,

    Bis ich komme zu lösen die Bande.«

    Und schweigend umarmt ihn der treue Freund

    Und liefert sich aus dem Tyrannen;

    Der andere ziehet von dannen.

    Und ehe das dritte Morgenrot scheint,

    Hat er schnell mit dem Gatten die Schwester vereint,

    Eilt heim mit sorgender Seele,

    Damit er die Frist nicht verfehle.

    Da gießt unendlicher Regen herab,

    Von den Bergen stürzen die Quellen,

    Und die Bäche, die Ströme schwellen.

    Und er kommt ans Ufer mit wanderndem Stab,

    Da reißet die Brücke der Strudel herab,

    Und donnernd sprengen die Wogen Dem Gewölbes krachenden Bogen.

    Und trostlos irrt er an Ufers Rand:

    Wie weit er auch spähet und blicket

    Und die Stimme, die rufende, schicket.

    Da stößet kein Nachen vom sichern Strand,

    Der ihn setze an das gewünschte Land,

    Kein Schiffer lenket die Fähre,

    Und der wilde Strom wird zum Meere.

    1

    Die Bürgschaft (Friedrich Schiller)

    Zu Dionys, dem Tyrannen, schlich Damon, den Dolch im Gewande:

    Ihn schlugen die Häscher in Bande,

    »Was wolltest du mit dem Dolche? sprich!«

    Entgegnet ihm finster der Wüterich.

    »Die Stadt vom Tyrannen befreien!«

    »Das sollst du am Kreuze bereuen.«

    »Ich bin«, spricht jener, »zu sterben bereit

    Und bitte nicht um mein Leben:

    Doch willst du Gnade mir geben,

    Ich flehe dich um drei Tage Zeit,

    Bis ich die Schwester dem Gatten gefreit;

    Ich lasse den Freund dir als Bürgen,

    Ihn magst du, entrinn' ich, erwürgen.«

    Da lächelt der König mit arger List

    Und spricht nach kurzem Bedenken:

    »Drei Tage will ich dir schenken;

    Doch wisse, wenn sie verstrichen, die Frist,

    Eh' du zurück mir gegeben bist,

    So muss er statt deiner erblassen,

    Doch dir ist die Strafe erlassen.«

    Und er kommt zum Freunde: »Der König gebeut,

    Dass ich am Kreuz mit dem Leben

    Bezahle das frevelnde Streben.

    Doch will er mir gönnen drei Tage Zeit,

    Bis ich die Schwester dem Gatten gefreit; So bleib du dem König zum Pfande,

    Bis ich komme zu lösen die Bande.«

    Und schweigend umarmt ihn der treue Freund

    Und liefert sich aus dem Tyrannen;

    Der andere ziehet von dannen.

    Und ehe das dritte Morgenrot scheint,

    Hat er schnell mit dem Gatten die Schwester vereint,

    Eilt heim mit sorgender Seele,

    Damit er die Frist nicht verfehle.

    Da gießt unendlicher Regen herab,

    Von den Bergen stürzen die Quellen,

    Und die Bäche, die Ströme schwellen.

    Und er kommt ans Ufer mit wanderndem Stab,

    Da reißet die Brücke der Strudel herab,

    Und donnernd sprengen die Wogen Dem Gewölbes krachenden Bogen.

    Und trostlos irrt er an Ufers Rand:

    Wie weit er auch spähet und blicket

    Und die Stimme, die rufende, schicket.

    Da stößet kein Nachen vom sichern Strand,

    Der ihn setze an das gewünschte Land,

    Kein Schiffer lenket die Fähre,

    Und der wilde Strom wird zum Meere.

    Friedrich Schiller
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    Da sinkt er ans Ufer und weint und fleht,

    Die Hände zum Zeus erhoben:

    »O hemme des Stromes Toben!

    Es eilen die Stunden, im Mittag steht Die Sonne, und wenn sie niedergeht

    Und ich kann die Stadt nicht erreichen, So muss der Freund mir erbleichen.«

    Doch wachsend erneut sich des Stromes Wut,

    Und Welle auf Welle zerrinnet,

    Und Stunde an Stunde ertrinnet.

    Da treibt ihn die Angst, da fasst er sich Mut

    Und wirft sich hinein in die brausende Flut

    Und teilt mit gewaltigen Armen

    Den Strom, und ein Gott hat Erbarmen.

    Und gewinnt das Ufer und eilet fort

    Und danket dem rettenden Gotte;

    Da stürzet die raubende Rotte

    Hervor aus des Waldes nächtlichem Ort,

    Den Pfad ihm sperrend, und schnaubert Mord

    Und hemmet des Wanderers Eile

    Mit drohend geschwungener Keule.

    »Was wollt ihr?« ruft er vor Schrecken bleich,

    »Ich habe nichts als mein Leben,

    Das muss ich dem Könige geben!«

    Und entreißt die Keule dem nächsten gleich:

    »Um des Freundes willen erbarmet euch!«

    Und drei mit gewaltigen Streichen

    Erlegt er, die andern entweichen.

    Und die Sonne versendet glühenden Brand,

    Und von der unendlichen Mühe

    Ermattet sinken die Kniee.

    »O hast du mich gnädig aus Räubershand,

    Aus dem Strom mich gerettet ans heilige Land,

    Und soll hier verschmachtend verderben,

    Und der Freund mir, der liebende, sterben?«

    Und horch! da sprudelt es silberhell,

    Ganz nahe, wie rieselndes Rauschen,

    Und stille hält er, zu lauschen;

    Und sieh, aus dem Felsen, geschwätzig, schnell,

    Springt murmelnd hervor ein lebendiger Quell,

    Und freudig bückt er sich nieder

    Und erfrischet die brennenden Glieder.

    Und die Sonne blickt durch der Zweige Grün

    Und malt auf den glänzenden Matten

    Der Bäume gigantische Schatten;

    2

    Da sinkt er ans Ufer und weint und fleht,

    Die Hände zum Zeus erhoben:

    »O hemme des Stromes Toben!

    Es eilen die Stunden, im Mittag steht Die Sonne, und wenn sie niedergeht

    Und ich kann die Stadt nicht erreichen, So muss der Freund mir erbleichen.«

    Doch wachsend erneut sich des Stromes Wut,

    Und Welle auf Welle zerrinnet,

    Und Stunde an Stunde ertrinnet.

    Da treibt ihn die Angst, da fasst er sich Mut

    Und wirft sich hinein in die brausende Flut

    Und teilt mit gewaltigen Armen

    Den Strom, und ein Gott hat Erbarmen.

    Und gewinnt das Ufer und eilet fort

    Und danket dem rettenden Gotte;

    Da stürzet die raubende Rotte

    Hervor aus des Waldes nächtlichem Ort,

    Den Pfad ihm sperrend, und schnaubert Mord

    Und hemmet des Wanderers Eile

    Mit drohend geschwungener Keule.

    »Was wollt ihr?« ruft er vor Schrecken bleich,

    »Ich habe nichts als mein Leben,

    Das muss ich dem Könige geben!«

    Und entreißt die Keule dem nächsten gleich:

    »Um des Freundes willen erbarmet euch!«

    Und drei mit gewaltigen Streichen

    Erlegt er, die andern entweichen.

    Und die Sonne versendet glühenden Brand,

    Und von der unendlichen Mühe

    Ermattet sinken die Kniee.

    »O hast du mich gnädig aus Räubershand,

    Aus dem Strom mich gerettet ans heilige Land,

    Und soll hier verschmachtend verderben,

    Und der Freund mir, der liebende, sterben?«

    Und horch! da sprudelt es silberhell,

    Ganz nahe, wie rieselndes Rauschen,

    Und stille hält er, zu lauschen;

    Und sieh, aus dem Felsen, geschwätzig, schnell,

    Springt murmelnd hervor ein lebendiger Quell,

    Und freudig bückt er sich nieder

    Und erfrischet die brennenden Glieder.

    Und die Sonne blickt durch der Zweige Grün

    Und malt auf den glänzenden Matten

    Der Bäume gigantische Schatten;

    Friedrich Schiller
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    Und zwei Wanderer sieht er die Straße ziehn,

    Will eilenden Laufes vorüber fliehn,

    Da hört er die Worte sie sagen: »Jetzt wird er ans Kreuz geschlagen.«

    Und die Angst beflügelt den eilenden Fuß;

    Ihn jagen der Sorge Qualen;

    Da schimmern in Abendrots Strahlen

    Von ferne die Zinnen von Syrakus,

    Und entgegen kommt ihm Philostratus, D

    es Hauses redlicher Hüter,

    Der erkennet entsetzt den Gebieter:

    »Zurück! du rettest den Freund nicht mehr,

    So rette das eigene Leben!

    Den Tod erleidet er eben.

    Von Stunde zu Stunde gewartet' er

    Mit hoffender Seele der Wiederkehr,

    Ihm konnte den mutigen Glauben

    Der Hohn des Tyrannen nicht rauben.«

    »Und ist es zu spät, und kann ich ihm nicht,

    Ein Retter, willkommen erscheinen,

    So soll mich der Tod ihm vereinen.

    Des rühme der blut'ge Tyrann sich nicht,

    Dass der Freund dem Freunde gebrochen die Pflicht,

    Er schlachte der Opfer zweie

    Und glaube an Liebe und Treue!«

    Und die Sonne geht unter, da steht er am Tor,

    Und sieht das Kreuz schon erhöhet,

    Das die Menge gaffend umstehet;

    An dem Seile schon zieht man den Freund empor,

    Da zertrennt er gewaltig den dichten Chor:

    »Mich, Henker«, ruft er, »erwürget!

    Da bin ich, für den er gebürget!«

    Und Erstaunen ergreifet das Volk umher,

    In den Armen liegen sich beide

    Und weinen vor Schmerzen und Freude.

    Da sieht man kein Augen tränenleer,

    Und zum Könige bringt man die Wundermär';

    Der fühlt ein menschliches Rühren,

    Lässt schnell vor den Thron sie führen,

    Und blicket sie lange verwundert an.

    Drauf spricht er: »Es ist euch gelungen,

    Ihr habt das Herz mir bezwungen;

    Und die Treue, sie ist doch kein leerer Wahn –

    So nehmet auch mich zum Genossen an:

    Ich sei, gewährt mir die Bitte,

    In eurem Bunde der dritte!«

    3

    Und zwei Wanderer sieht er die Straße ziehn,

    Will eilenden Laufes vorüber fliehn,

    Da hört er die Worte sie sagen: »Jetzt wird er ans Kreuz geschlagen.«

    Und die Angst beflügelt den eilenden Fuß;

    Ihn jagen der Sorge Qualen;

    Da schimmern in Abendrots Strahlen

    Von ferne die Zinnen von Syrakus,

    Und entgegen kommt ihm Philostratus, D

    es Hauses redlicher Hüter,

    Der erkennet entsetzt den Gebieter:

    »Zurück! du rettest den Freund nicht mehr,

    So rette das eigene Leben!

    Den Tod erleidet er eben.

    Von Stunde zu Stunde gewartet' er

    Mit hoffender Seele der Wiederkehr,

    Ihm konnte den mutigen Glauben

    Der Hohn des Tyrannen nicht rauben.«

    »Und ist es zu spät, und kann ich ihm nicht,

    Ein Retter, willkommen erscheinen,

    So soll mich der Tod ihm vereinen.

    Des rühme der blut'ge Tyrann sich nicht,

    Dass der Freund dem Freunde gebrochen die Pflicht,

    Er schlachte der Opfer zweie

    Und glaube an Liebe und Treue!«

    Und die Sonne geht unter, da steht er am Tor,

    Und sieht das Kreuz schon erhöhet,

    Das die Menge gaffend umstehet;

    An dem Seile schon zieht man den Freund empor,

    Da zertrennt er gewaltig den dichten Chor:

    »Mich, Henker«, ruft er, »erwürget!

    Da bin ich, für den er gebürget!«

    Und Erstaunen ergreifet das Volk umher,

    In den Armen liegen sich beide

    Und weinen vor Schmerzen und Freude.

    Da sieht man kein Augen tränenleer,

    Und zum Könige bringt man die Wundermär';

    Der fühlt ein menschliches Rühren,

    Lässt schnell vor den Thron sie führen,

    Und blicket sie lange verwundert an.

    Drauf spricht er: »Es ist euch gelungen,

    Ihr habt das Herz mir bezwungen;

    Und die Treue, sie ist doch kein leerer Wahn –

    So nehmet auch mich zum Genossen an:

    Ich sei, gewährt mir die Bitte,

    In eurem Bunde der dritte!«

    Friedrich Schiller
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    Arbeitsaufträge:

    1
    Welche Merkmale treffen auf diesen Text zu?
    • Der Text reimt sich
    • Der Text erzählt eine Geschichte
    • Der Text besteht aus vier Seiten
    • Der Text enthält dramatische Situationen
    2
    Ordne die Fachbegriffe der deutschen Beschreibung zu!
    • Lyrik
      1
    • Epik
      2
    • Dramatik
      3
    • 2
      Erzählung
    • 1
      Gedicht
    • 3
      Spannung
    3
    Weißt du, wie man einen Text, der sowohl die Merkmale von Lyrik, Epik und Dramatik enthält, nennt?

    Man nennt so einen Text eine .

    4
    Der Text von Friedrich Schiller hat welches zentrales Thema zum Inhalt?

    Es geht vor allem um .

    Hörbeispiel:

    Wenn du den QR-Code einscannst, gelangst du zu einem Hörbeispiel!

    5
    Beschreibe auf einem leeren Blatt deiner Deutschmappe die Rolle des Wassers in dem Text Die Bürgschaft.
    Wie wird es dargestellt? Welche Funktionen hat es?