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  • Redewiedergabe - Indirekte Rede 1 - Umformungen
  • Egle-www.teachsam.de
  • 10.10.2016
  • Deutsch
  • 10, 11, 12, 1. Lehrjahr, 2. Lehrjahr, 3. Lehrjahr, B1, B2, C1, C2
  • https://www.tutory.de/w/5accece0

    Etwas Gesagtes oder Geschriebenes indirekt wiedergeben

    Indirekte Rede

    Wenn sich Menschen über etwas verständigen wollen, gehen sie meistens den dirkten Weg: Sie sprechen direkt miteinander oder nutzen verschiedene Mittel der Kommunikation (Telefon, E-Mail, SMS, WhatsApp o. ä.) Dabei kommt es aber auch vor, dass man seinem Gesprächspartner mitteilen will, was ein anderer gesagt oder geschrieben hat.Diese Wiedergabe von Äußerungen eines anderen kann grundsätzlich auf zwei Arten geschehen.

    • Man gibt das, was ein anderer gesagt hat, ganz genau so wieder, wie dieser es geäußert hat. Dies nennt man zitieren. Die Form der Wiedergabe heißt "wörtliche" oder "direkte" Rede.

    • Man sagt mit eigenen Worten, was ein anderer geäußert hat. Dazu kann man verschiedene Formen der Redewiedergabe nutzen, darunter auch die indirekte Rede.

    Die Primäräußerung
    Abb. 1 — Die Primäräußerung
    Die Sekundäräußerung
    Abb. 2 — Die Sekundäräußerung

    Abb. 1 u. 2 erstellt mit Storyboad Quick

    Umformungen und Verschiebung bei der indirekten Rede

    Wenn wörtliche (=direkte) Rede in indirekte Rede umgewandelt werden soll, müssen bestimmte Umformungen und Verschiebungen beachtet werden

    Umformungen von der direkten zur indirekten Rede
    Abb. 3 — Umformungen von der direkten zur indirekten Rede
  • https://www.tutory.de/w/5accece0

    Von der direkten zur indirekten Rede

    So gelingt die indirekte Rede

    Wenn wörtliche (=direkte) Rede in indirekte Rede umgewandelt werden soll, müssen bestimmte Umformungen und Verschiebungen beachtet werden. Es kommt zu vier verschiedenen Verschiebungen:

    • Personenverschiebung:Personalpronomen (persönliche Fürwörter)- und Possessivpronomen (besitzan-zeigende Fürwörter) der 1. und 2. Person werden durch die entsprechenden Formen der 3. Person ersetzt.

    • Modusverschiebung: Der Indikativ (Wirklichkeitsform) des Verbs wird bei der indirekten Rede zum Konjunktiv (Möglichkeitsform), und zwar zum Konjunktiv I.

    • Der Imperativ (Befehlsform) wird in der indirekten Rede umschrieben mit "sollen" oder "müssen".

    • Ersatzformen: Wenn Verwechslungen zwischen Konjunktiv I und dem Indikativ drohen, werden die Formen des Konjunktiv I, die mit denen des Indikativs gleichlauten, durch den Konjunktiv II ersetzt.

    Ein Beispiel
    Abb. 4 — Ein Beispiel