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  • Redewiedergabe - Indirekte Rede 2 - Zeitliches Verhältnis
  • Egle-www.teachsam.de
  • 10.10.2016
  • Deutsch
  • 9, 10, 11, 12, 1. Lehrjahr, 2. Lehrjahr, 3. Lehrjahr, B2, C1, C2
  • https://www.tutory.de/w/5d1139c0

    Indirekte Rede konkret

    Tempus und zeitliches Verhältnis bei der indirekten Rede

    Das Tempus und das zeitliche Verhältnis zwischen Redeeinleitung und Redewiedergabe sind bei der indirekten Rede klar geregelt.

    Aber aufgepasst! Ersatzformen

    Wenn Verwechslungen zwischen Konjunktiv I und dem Indikativ drohen, werden die Formen des Konjunktiv I, die mit denen des Indikativs gleichlauten, durch den Konjunktiv II ersetzt. (Ersatzformen)

    Die beiden Modi (Modus = Aussageweise) Konjunktiv I und Konjunktiv II sind keine unterschiedlichen Zeitstufen. Sie geben vielmehr an, in welchem Verhältnis die Aussagen zur für wirklich erachteten Realität stehen.

    • Mit dem Konjunktiv I können - abgesehen von der indirekten Rede - Aufforderungen und Wünsche geäußert werden.

    • Mit dem Konjunktiv II können Zweifel geäußert oder auf die Nichtwirklichkeit einer Aussage hingewiesen werden.

    Vorzeitig, gleichzeitig oder nachzeitig - darauf kommt an

    Unerheblich ist, in welchem Tempus das Verb des übergeordneten Satzes (Redeeinleitung) steht. Es stellt lediglich eine Art Referenztempus dar, auf das sich das zeitliche Verhältnis der Redewiedergabe bezieht.

    • Maßgeblich ist also immer, ob das in der Redewiedergabe zum Ausdruck Gebrachte zu dem Tempus des Verbs im übergeordneten Satz vorzeitig, gleichzeitig oder nachzeitig ist.

    • Davon allein hängt dann die Verwendung der jeweiligen Konjunktiv-I-Form (Konjunktiv I Futur, Konjunktiv I Präsens, Konjunktiv I Perfekt) ab.