• Variante A
  • Schwanensee
  • 17.08.2017
  • Mittlere Reife
  • Geschichte
  • 8
  • https://www.tutory.de/w/773de1c0

    Modul: Die Wandlung der Lebensbedingungen der Beduinen - Realität oder Illusion?

    Modul: Die Wandlung der Lebensbedingungen der Beduinen - Realität oder Illusion?

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    Schaue dir die Weltkarte genau an. Trage mithilfe des Reiters „Linie zeichnen“ eine mögliche Route ein mit der die Strecke Sahara - Leipzig sichtbar wird. (PA, 1 min)

    Messe, anhand der von dir gezeichneten Strecke und mithilfe des Reiters „Entfernungen und Flächen messen“, die Distanz (in km) zwischen der Sahara und Leipzig. (PA, 1 min, 1 Punkt)




    Schätze, wie lange (in Stunden) du mit dem Auto für diese Strecke unterwegs sein wirst. (PA, 1 min, 1 Punkt)

    Lies dir vor der weiteren Bearbeitung dieses Moduls die „Allgemeinen Informationen“ auf der Weltkarte von GoogleMaps durch, die durch einen blauen Punkt gekennzeichnet sind.

    Standort Alexandria

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    Q1: Carl Marquardt erklärt in seinem Programmheft „Das Sudanesendorf“ aus seiner Sicht die Anwerbung der Menschen für die Völkerschauen:




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    „Die Annahme ist weit verbreitet, dass der Karawanenführer wenig mehr zu tun hat, als in ein fremdes Land zu reisen und von dort ungeduldig auf ihn wartende „Schwarze‟ kurzerhand nach Europa zu überführen. Man glaubt, die Leute ständen dort bereit, reisewütig, mit ihrem ganzen Hausrat, ihren Waffen und Handwerkszeugen, ungeduldig nach dem Karawanenführer ausschauend. Weit gefehlt. Zunächst muss, wer eine derartige Aufgabe übernimmt, eine sehr intime Fühlung mit den Behörden des betreffenden Landes gewinnen. Die Erlaubnis zur Ausführung der Eingeborenen wird ihm nur nach gehörigem Ausweis über seine Person und seine Beziehungen erteilt. Diese Fühlung herzustellen ist zuweilen nicht leicht. [...] Auch die finanzielle Leistungsfähigkeit spielt eine Rolle. Es werden hohe Sicherheiten verlangt, die Rückbeförderung der Ausgeführten in ihr Vaterland zu gewährleisten, da in dieser Hinsicht von gewissenlosen Unternehmen arg gesündigt worden ist.‟

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    Q1: Carl Marquardt erklärt in seinem Programmheft „Das Sudanesendorf“ aus seiner Sicht die Anwerbung der Menschen für die Völkerschauen:

    „Die Annahme ist weit verbreitet, dass der Karawanenführer wenig mehr zu tun hat, als in ein fremdes Land zu reisen und von dort ungeduldig auf ihn wartende „Schwarze‟ kurzerhand nach Europa zu überführen. Man glaubt, die Leute ständen dort bereit, reisewütig, mit ihrem ganzen Hausrat, ihren Waffen und Handwerkszeugen, ungeduldig nach dem Karawanenführer ausschauend. Weit gefehlt. Zunächst muss, wer eine derartige Aufgabe übernimmt, eine sehr intime Fühlung mit den Behörden des betreffenden Landes gewinnen. Die Erlaubnis zur Ausführung der Eingeborenen wird ihm nur nach gehörigem Ausweis über seine Person und seine Beziehungen erteilt. Diese Fühlung herzustellen ist zuweilen nicht leicht. [...] Auch die finanzielle Leistungsfähigkeit spielt eine Rolle. Es werden hohe Sicherheiten verlangt, die Rückbeförderung der Ausgeführten in ihr Vaterland zu gewährleisten, da in dieser Hinsicht von gewissenlosen Unternehmen arg gesündigt worden ist.‟

    Carl Marquardt: Das Sudanesendorf, München 1909, S. 2f., in: Stadtgeschichtliches Museum Leipzig, IG535
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    Standort Leipzig

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    Lies dir den vorliegenden Auszug aus Q1 „Das Sudanesendorf“ von Carl Marquardt durch.
    • Markiere dir wichtige Schlüsselwörter zum Thema Anwerbung der Menschen für Völkerschauen. (EA, 5 min, 2 Punkte)

    • Formuliere die Aussageabsicht der Sichtweise von Carl Marquardt in einem Satz. (EA, 2 min, 2 Punkte)









    • Lies dir den Auszug von Lydia Baleshzar (GoogleMaps Q2) über die zu erfüllenden Kriterien der Menschen bei ihrer Anwerbung für Völkerschauen durch. Vergleiche mit deinem Partner / deiner Partnerin diese Ansicht über die Anwerbungen mit der Perspektive von Carl Marquardt. Diskutiert im Anschluss über eure Ergebnisse. (PA, 5 min, 5 Punkte)
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    P1: Lies dir den Zeitungsartikel der Tageszeitung „Leipziger Neueste Nachrichten“ durch (GoogleMaps Q3). Fasse die Darstellungsweise der Ankunft der Beduinen in Leipzig in 5 Stichpunkten zusammen. (EA, 5 min, 3 Punkte)












    • P2: Lies dir den Beitrag von Lydia Baleshzar durch (GoogleMaps Q4). Fasse die Darstellungsweise der Lebensbedingungen der zur schaugestellten Menschen im Leipziger Zoo in 5 Stichpunkten zusammen. (EA, 5 min, 3 Punkte)













    • Vergleiche mit deinem Partner / deiner Partnerin die Darstellungsweisen der Lebensbedingungen der ausgestellten Menschen in Zoologischen Gärten. (PA, 5 min, 5 Punkte)
    GemeinsamkeitenUnterschiede
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    Du hast nun viele verschiedene Standorte und Aspekte von der Überfahrt der Beduinen nach Leipzig kennengelernt.
    Beurteile, inwieweit sich die Lebensbedingungen der Beduinen auf ihrem Weg von der Sahara nach Leipzig unterscheiden. Berücksichtige dabei die zu Beginn des Moduls gestellte Frage „Die Wandlung der Lebensbedingungen der Beduinen - Realität oder Illusion?“ sowie folgende Aspekte an den jeweiligen Standorten (Sahara, Triest und Leipzig):
    • Unterkunft
    • Arbeit
    • Freiheit

    • Nutze dieses Arbeitsblatt für die Bearbeitung der Aufgabe. (PA, 10 min, 11 Punkte)
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