Profilbild von Egle-www.teachsam.de
  • Privater Geschäftsbrief 5-8 Anlagen- und Verteilvermerk
  • Egle-www.teachsam.de
  • 21.09.2016
  • Weiterbildung, Hauptschulabschluss, Mittlere Reife, Berufsschulabschluss
  • Deutsch
  • 10, 1. Lehrjahr, 2. Lehrjahr, 3. Lehrjahr
  • https://www.tutory.de/w/84f68b90

    Der Anlagenvermerk im privaten Geschäftsbrief
    (nach DIN 5008)

    Die äußere Form eines privaten Geschäftsbriefs folgt bestimmten, auf Konvention beruhenden Regeln. Als standardisierte Form ist sie auch in einer DIN-Norm (»DIN 5008) niedergelegt.

    Wenn einem privaten Geschäftsbrief eine oder mehrere Anlagen (Schriftstücke, Kopien, Waren usw.) beigefügt werden sollen (= Anlage), macht man das im so genannten Anlagenvermerk sichtbar. So können sowohl der Absender selbst als auch der Empfänger kontrollieren und in gewisser Hinsicht nachweisen, dass bzw. ob die vermerkten Anlagen versendet bzw. angekommen sind.

    So gestaltet man den Anlagenvermerk

    • Im Anlagenvermerk werden die Art und die jeweilige Anzahl der Anlagen zum Hauptschreiben, dem eigentlichen Brief, vermerkt.

    • Unter die Zeile, in der die maschinengeschriebene Unterschrift des Absenders steht, lässt man eine Leerzeile frei und schreibt danach, an der Fluchtlinie ausgerichtet, den Anlagenvermerk, beginnend mit der Abschnittsüberschrift "Anlage(n)".

    • Wenn auf der Seite Platzmangel herrscht, kann man den Anlagenvermerk auch neben die Grußformel setzen.

    • Üblicherweise werden die Anlagen einzeln, bei Angabe bestimmter Anlagearten auch in Gruppen unter Angabe der Zahl der Einzelstücke vermerkt. Es ist aber auch möglich, nur die Gesamtzahl der Anlagen (z. B. 3 Anlagen) ohne Verwendung der Abschnittüberschrift zu notieren.

    • Der Anlagenvermerk kann durch Fettschrift hervorgehoben werden, andere Formen der Hervorhebung bei der Schriftgestaltung, wie z. B, Schriftgröße, Schriftschnitt, Unterstreichung o. ä. sind nicht üblich.

    Der Verteilmerk

    Mit dem Verteilvermerk wird im (privaten) Geschäftsbrief festgehalten, welche anderen Adressaten eine Kopie des Schreibens erhalten. Im E-Mail-Verkehr entspricht das von der Funktion her gesehen dem CC-Vermerk (CC = »Carbon Copy). Mit dem Verteilvermerk kann der Absender nachweisen, wen er mit dem gleichen Schreiben informiert hat. Der Empfänger weiß dadurch, wer den Brief ebenfalls erhalten hat.

    So gestaltet man den Verteilvermerk

    • Der Verteilvermerk wird getrennt durch eine Leerzeile unter dem Anlagenvermerk geschrieben.

    • Er kann mit dem Wort "Verteiler" beginnen, das aber auch weggelassen werden darf.

    • Darunter listet man die Namen der Personen bzw. die Bezeichnungen der Einrichtungen auf, die eine Kopie des Schreibens erhalten.

    • Bei Platzmangel kann der Verteilvermerk entfallen oder neben die Grußformel geschrieben werden.

    • Der Verteilvermerk kann durch Fettschrift hervorgehoben werden, andere Formen der Hervorhebung bei der Schriftgestaltung, wie z. B. Schriftgröße, Schriftschnitt, Unterstreichung o. ä. sind nicht üblich.