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  • Deutsch
  • 9, 10, 11, 2. Lehrjahr, 3. Lehrjahr, B2, C1
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    Indirekte Rede ganz konkret

    11 Mal von der direkten zur indirekten Rede

    Arbeitsanregung

    Verwandeln Sie die folgenden Sätze in indirekte Rede mit Konjunktiv I. Beachten Sie dabei die Verwendung von Ersatzformen.

    1) „Wir haben die ganze Nacht durchgefeiert“, berichtete Marie-Luise am Morgen ihren Eltern.

    2) Erik schrie ins Telefon: „Sie kommen gerade die Straße herunter.“

    3) „Unsere Neuwagen“, versicherte der Händler dem Kunden, „sind technisch vollkommen ausgereift und haben beim Genfer Autosalon in diesem Frühjahr großes Aufsehen erregt.“

    4) „Das ist doch Blödsinn!“, entgegnete Katharina ihrem Freund. „Wir haben doch schon genügend Ärger.“

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    5) „Sie rasen wie die Bekloppten, wenn es von der Disco spät nachts wieder nach Hause geht“, sagte der Polizist und fügte hinzu: „Und dann haben wir fürchterlichen Unfälle.“

    6) „Wir haben hier das schönste Wetter“, sendete Tony per SMS an seinen Freund Paul. „Wie steht’s bei euch damit?“ fügte er hinzu.

    7) „In dieser Saison haben wir einen Rekordumsatz gemacht“, betonte der Geschäftsführer, „wir werden es im kommenden Jahr allerdings nicht leicht haben, dieses Ergebnis noch zu steigern. Denn wir können uns leider auch nicht vom allgemeinen Wirtschaftstrend abkoppeln.“

    8) „Wenn das so ist, dann gehen wir gleich gar nicht hin“, erklärte der Lehrer.

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    9) „Stell dir vor“, sagte die Ehefrau zu ihrem Mann, „in den letzten Tagen haben mich drei verschiedene Callcenter angerufen, die mir ein Zeitschriftenabo aufschwätzen wollten.“

    10) Der Politiker stellte in der Runde fest: „Die übrigen Parteien haben kein überzeugendes Konzept zur Lösung unserer Probleme. Wir dagegen haben eines, mit dem wir die Menschen in unserem Land täglich mehr überzeugen.“

    11) "WhatsApp ist ein Thema, das man unbedingt mit den Jugendlichen besprechen muss", sagte der Medienpädagoge. "Vor allem auch wegen der Gefahr, dass es zu Cybermobbingproblem kommt. Da muss man auch als Eltern einfach mal 'Stop!' sagen. Oder wie sehen Sie das?"

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    Lösungsvorschlag: 11 Mal von der direkten zur indirekten Rede

    1. „Wir haben die ganze Nacht durchgefeiert“, berichtete Marie-Luise am Morgen ihren Eltern.Sie hätten die ganze Nacht durchgefeiert, berichtete Marie-Luise am Morgen ihren Eltern.

    2. Erik schrie ins Telefon: „Sie kommen gerade die Straße herunter.“Erik schrie ins Telefon, sie kämen gerade die Straße herunter.

    3. „Unsere Neuwagen“, versicherte der Händler dem Kunden, „sind technisch vollkommen ausgereift und haben beim Genfer Autosalon in diesem Frühjahr großes Aufsehen erregt.“Ihre Neuwagen, versicherte der Händler dem Kunden, seien technisch vollkommen ausgereift und hätten beim Genfer Autosalon in diesem Frühjahr großes Aufsehen erregt.

    4. „Das ist doch Blödsinn!“, entgegnete Katharina ihrem Freund. „Wir haben doch schon genügend Ärger.“Das sei doch Blödsinn, entgegnete Katharina ihrem Freund. Sie hätten doch schon genügend Ärger.

    5. „Sie rasen wie die Bekloppten, wenn es von der Disco spät nachts wieder nach Hause geht“, sagte der Polizist und fügte hinzu: „Und dann haben wir fürchterlichen Unfälle.“Sie rasten (würden) wie die Bekloppten (rasen), wenn es von der Disco spät nachts wieder nach Hause gehe, sagte der Polizist und fügte hinzu, und dann hät-ten sie diese fürchterlichen Unfälle.

    6. „Wir haben hier das schönste Wetter“, sendete Tony per SMS an seinen Freund Paul. „Wie steht’s bei euch damit?“ fügte er hinzu.Sie hätten dort das schönste Wetter, sendete Tony per SMS an seinen Freund Paul. „Wie es bei uns damit stehe, fügte er hinzu.

    7. „In dieser Saison haben wir einen Rekordumsatz gemacht“, betonte der Geschäftsführer, „wir werden es im kommenden Jahr allerdings nicht leicht haben, dieses Ergebnis noch zu steigern. Denn wir können uns leider auch nicht vom allgemeinen Wirtschaftstrend abkoppeln.“In dieser Saison hätten sie einen Rekordumsatz gemacht, betonte der Geschäftsführer, „sie würden es im kommenden Jahr allerdings nicht leicht haben, dieses Ergebnis noch zu steigern. Denn sie könnten sich leider auch nicht vom allgemeinen Wirtschaftstrend abkoppeln.

    8. „Wenn das so ist, dann gehen wir gleich gar nicht hin“, erklärte der Lehrer.Wenn das so sei, dann gingen sie gleich gar nicht hin, erklärte der Lehrer

    9. „Stell dir vor“, sagte die Ehefrau zu ihrem Mann, „in den letzten Tagen haben mich drei verschiedene Callcenter angerufen, die mir ein Zeitschriftenabo aufschwätzen wollten.“Er solle sich vorstellen, sagte die Ehefrau zu ihrem Mann, in den letzten Tagen hätten sie drei verschiedene Callcenter angerufen, die ihr ein Zeitschriftenabo aufschwätzen gewollt hätten.

    10. Der Politiker stellte in der Runde fest: „Die übrigen Parteien haben kein überzeugendes Konzept zur Lösung unserer Probleme. Wir dagegen haben eines, mit dem wir die Menschen in unserem Land täglich mehr überzeugen.“ Der Politiker stellte in der Runde fest, die übrigen Parteien hätten kein überzeugendes Konzept zur Lösung unserer (ihrer) Probleme. Sie dagegen hätten eines, mit dem sie die Menschen in unserem Land täglich mehr überzeugten (überzeugen würden).

    11. "WhatsApp ist ein Thema, das man unbedingt mit den Jugendlichen besprechen muss", sagte der Medienpädagoge. "Vor allem auch wegen der Gefahr, dass es zu Cybermobbingproblem kommt. Da muss man auch als Eltern einfach mal 'Stop!' sagen. Oder wie sehen Sie das?"

      WhatsApp sei ein Thema, das man unbedingt mit den Jugendlichen besprechen müsse, habe der Medienpädagoge gesagt. Das sei vor allem auch deshalb wegen der Gefahr nötig, dass es zu Cybermobbingproblemen komme. Da müsse man als Eltern einfach mal Einhalt gebieten. Zudem stellte er die Frage, wie die Anwesenden das sähen (sehen würden).

    * Für die Beliebtheit des Konditional in der Umgangssprache gibt es auch einen guten Grund: Im Gegensatz zu vielen Konjunktiv-Formen ist das würde-Gefüge des Konditional immer ein klares Signal für den verwendeten Modus. Dafür gibt es verschiedene Gründe (vgl. Konditional). Korrekt hingegen ist in der Standardpsrache weiterhin der Konjunktiv. Unter kommuikativem Aspekt ist allerdings vielfach gegen das Würde-Gefüge nicht viel auszusetzen.