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  • Politik, Deutsch, Geschichte
  • 9, 10, 11, 1. Lehrjahr, 2. Lehrjahr, 3. Lehrjahr, B1, B2, C1
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    Texte erfassen ganz konkret

    Markieren und hervorheben

    Wer einen Text inhaltlich erfassen und sich seine Strukturen klar machen will, sollte den Text mit Markierungen und Hervorhebungen versehen. "Mit dem Bleistift lesen" wird das mitunter genannt, auch wenn man das angesichts der inwischen verfügbaren Textmarker nicht so wörtlich nehmen sollte,

    Nicht bei der ersten Lektüre des Textes damit anfangen

    Grundsätzlich ist es keine gute Idee, schon bei der ersten Lektüre eines Textes mit dem Bleistift oder einem anderen Hilfsmittel Markierungen am Text vorzunehmen. Ob reine Bequemlichkeit oder die Hoffnung darauf, damit Zeit zu sparen, die Rechnung geht meisten nicht auf! Nicht selten entstehen Schreibschwierigkeiten durch das falsche Lesen und eine ungeeignete Lesestrategie.

    Mehrere Lesedurchgänge einplanen und durchführen

    Der Weg zu einem genauen und vertieften Textverständnis geht über verschiedene Lesedurchgänge, mit denen bei der Texterfassung unterschiedliche Leseziele verbunden werden.

    Erste Lektüre: Den ganzen Text - "ohne Bleistift" !- kursorisch lesen

    Beim erstmaligen Lesen geht es darum, den Text als Ganzes zu rezipieren und dabei zunächst einmal die größeren Zusammenhänge zu verstehen, um die es in einem Text geht. Dieses Lesen wird als kursorisches Lesen bezeichnet.

    Dabei nimmt man am besten keine Mittel zum Anbringen von Markierungen u. ä. zur Hand. Tut man das doch, kann man sich schnell an irgendwelchen Details festlesen und Markierungen vornehmen, die auf dem Hintergrund des Textganzen wenig sinnvoll sind.

    Zweite Lektüre: Den ganzen Text, Stück für Stück - "mit dem Bleistift"! -intensiv lesen

    Erst beim zweiten Lesen, nachdem man sich ein paar Gedanken darüber gemacht hat, worum es im Text geht (eigenes Vorverständnis des Texzes), und diese ggf. notiert hat, sollte man sich an das Markieren und Hervorheben wichtiger Textstellen und Strukturen machen. Denn nun geht es darum, den Text sehr genau und vollständig zu erfassen. Dieses Lesen wird als intensives Lesen bezeichnet. Oft ist das intensive Lesen auch mit weiteren Lektüredurchgängen verbunden.

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    Ein paar Tipps zum Markieren und Hervorheben von Textelementen

    Um die Informationen eines Textes genau zu erfassen, kann man verschiedene Arbeitstechniken zur Markierung und Hervorhebung einsetzen.

    • Mit Unterstreichungen kann man bei der intensiven Lektüre eines Textes wichtige Gesichtspunkte hervorheben.

      Allerdings sollte man Textstellen nicht über mehrere Zeilen hinweg, unterstreichen. Statt den Text so anzumalen, bringt man besser einen Längsstrich am Rand des Textes an, wenn die Unterstreichung zwei ganze Zeilen übersteigt.

      Im einem weiteren Lektüredurchgang können dann bei genauerer Textkenntnis einzelne Begriffe und Wendungen in dem so markierten Abschnitt hervorgehoben werden.

    • Mit Markierungen am Rand und innerhalb eines Textes und kurzen Randkommentaren (auch: Vermerke oder Annotationen genannt) verschafft man sich den nötigen Überblick über einen Text.

    Geht gar nicht!

    Zeilenlanges Unter-streichen oder Markieren mit dem Textmarker

    Jeder hat sein eigenes System, aber so könnte man es machen

    Um das Markieren und Hervorheben übersichtlich zu gestalten und zu gewährleisten, dass man seine eigenen Markierungen auch nach längerer Zeit noch versteht und damt nutzen kann, kann man sich bestimmte Arten von Randmarkierungen oder -kommentaren zu eigen machen. Hierzu ein paar Vorschläge: