• Sensibilität
  • anonym
  • 23.11.2019
  • Berufsschulabschluss
  • 2. Lehrjahr, 3. Lehrjahr
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  • Eine umfassende Anamnese, die Inspektion und die Palpation der Hand lassen den erfahrenen Therapeuten erste Rückschlüsse auf den Zustand der Sensibilität ziehen. Für eine präzise Bestimmung der sensiblen Funktionen und zur Dokumentation fortschreitender Regeneration sind spezifische Testverfahren notwendig.

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    Sortiere die Ereignisse zur Nervenregeneration (nach Dellon) mit einer Funktionsrückkehr nach ihrer Reihenfolge!
    (1-4)
    • Wahrnehmung statischer Berührung
    • Diskrimination
    • Wahrnehmung dynamischer Berührung
    • Schutzsesibilität (Vibration; fester Druck)

    Für feinmotorische Bewegungen ist das Zusammenspiel von intakter Sensibilität und Motorik (Sensomotorik) erforderlich!

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    Sympathische Funktionen, wie Sudo-, Pilo-, Vasomotorik und den trophischen Zustand der Haut, werden anhand objektiver Testverfahren überprüft. Einer von Ihnen ist der Ihnen bereits bekannte Ninhydrintest. Vergleichen Sie Ihre Unterlagen auf Vollstädigkeit bzgl der Durchführung. Ergänzen Sie, wenn nötig.

    Die klassischen 4 Modalitäten (Schmerz, Hitze, Kälte und Berührung) werden in sog. Modalitätstests (akademische Tests - spezifische Funktionsüberprüfung) untersucht. Zu Ihnen gehöhren u.a. Temperaturdiskrimination, Spitz-/Stumpf-Diskrimination, Ten Test und Semnes Weinstein Monofilamente.

    Zum besseren Verständnis...schau mich an!!!

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    Funktionelle Tests geben Aufschluss über die Qualität der Sensibilität. Sie erfahren, ob die Sensibilität grob oder diskriminierend vorhanden ist und ob sie für feine , Geschicklichkeit verlangende Tätigkeiten ohne Augenkontrolle (taktile Gnosis) ausreicht. Der bekannteste Test ist die Zwei-Punkt-Diskrimination. Überprüfen Sie, ob Sie anhand Ihrer Unterlagen in der Lage sind, diesen Ihren Mitschülern zu erklären und gegebenenfalls durchzuführen.

    Im Falle der Übung tut auch eine Büronadel ihren Zweck erfüllen...

  • Dokumentation ist hier freilich enorm wichtig, um auch kleine und teilweise langwierige Regenerationsprozesse auch gegenüber dem Patienten transparent zu machen und einen Qualitätsnachweis Ihrer Arbeit zu erhalten. Wiederholende Tests sind deshalb sinnvoll. Desweiteren lässt sich schnell und selbsterklärend über "Mapping" festhalten, wo und in welcher Qualität die Sensibilität eingeschränkt ist. Über das Abfahren mit einem dünnen, dennoch stumpfen Gegenstandes an der betreffenden Extremität, lässt sich das sensibel engeschränkte Gebiet eingrenzen. an den "Schnittstellen" werden Markierungen gesetzt. (ohne Sichtkontrolle des Patienten) Diese werden protokoliert. Gut geeignet ist hierfür das in Zonen eingeteilte Handschema nach Prince.

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    Nutzen Sie das ausliegende Arbeitsblatt mit dem abgebildeten Handschema. Simulieren Sie eine Patienten/Therapeuten Situation. Als Patient geben sie Sensibilitätstörungen in der Lokalisation der Versorgungsgebiete des N. Medianus, N. Ulnaris und N. Radialis an... Recherchieren Sie um sicher zu gehen, ob Ihre Vermutungen stimmen.
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    Ordnen Sie zu!

    herabgesetzte Empfindlichkeit

    nicht der Wirklichkeit entsprechende Sinneswahrnehmung

    übersteigerte Wahrnehmung sensibler Reize

    Wahrnehmung eines Reizes fern dessen Ursprungs (woanders, als der Reiz gesetzt wurde)

    Betäubung

    annormale Körperempfindungen (Kribbeln)

    Anästhesie

    Dysästhesie

    Allästhesie

    Hyperästhesie

    Parästhesie

    Hypoästhesie

    Sehr gut! Sie haben die wesentlichen Inhalte zur Sensibilitätsüberprüfung wiederholt und bereiten sich somit bestens auf Prüfung und Berufsalltag vor!!!