• Die Frauenbewegung in Deutschland
  • Franke98
  • 05.02.2020
  • Geschichte
  • 7
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  • Station 5 A: Die Frauenbewegung in Deutschland
    Q1: Auguste Schmidt und Louise Otto-Peters,die beiden Vorsteherinnen des deutschen Frauenvereins.,
    Quelle: Die Gartenlaube, Die Frauenbewegung in Deutschland von F.v.D., Heft 49, 1871.
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    Auf der rechten Seite siehst du eine Zeichnung aus der Zeitschrift Die Gartenlaube.
    • a) Beschreibe die Bildquelle Q1.
      (2 Pkt.)

    • b) Stelle Vermutungen auf, um was es sich bei dem deutschen Frauenverein handeln könnte.
      (1 Pkt.)
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    Q2: Die Frauenbewegung und der Allgemeine Deutsche Frauenverein





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    Die Frauenbewegung in Deutschland bildete sich in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts als eine Folge von Bürgerrechts- und Revolutionsbewegungen. Durch die Französische Revolution wurden in Frankreich und Großbritannien 1848 Bürger- und Freiheitsrechte erklärt und Frauenrechte proklamiert. Auch in Deutschland entstanden nun revolutionäre Bewegungen. Louise Otto-Peters gilt als Gründerin der deutschen Frauenbewegung. In ihrer gegründeten deutschen Frauen-Zeitung wurde bereits das Wahlrecht als Hauptforderung diskutiert. 1859 wurde diese Zeitung verboten. Wichtige Vertreterinnen der Frauenbewegung waren Auguste Schmidt und Henriette Goldschmidt. Das Ziel dieser Frauenbewegung war das Recht der Frauen auf Arbeit und Bildung. Diese Dinge sollten dabei nicht der Frau selbst dienen, sondern der gesamten Gesellschaft und ihr außerdem ein finanziell von ihren Männern unabhängiges Leben ermöglichen. Die bürgerlichen Frauen hatten bis dahin nur Möglichkeiten, die Berufe der Lehrerin, Gouvernante, Gesellschafterin und Heimarbeiterin auszuüben. Das Abitur abzulegen, sowie das Universitätsstudium wurde den Frauen verwehrt.
    Am 18. Oktober 1865 wurde in Leipzig das erste Mal eine Frauenkonferenz abgehalten, bei der der Allgemeine Deutsche Frauenverein gegründet wurde. Ziel dieses Vereins war die Bildung der Frauen und das Recht auf Erwerbstätigkeit bzw. Chancengleichheit auf dem Arbeitsmarkt. Sie forderten außerdem gleiche Löhne wie für Männer im jeweiligen Beruf, sowie die Errichtung von Industrie- und Handelsschulen für Mädchen. Der Allgemeine Deutsche Frauenverein beschäftigte sich außerdem mit Mutterschutz, rechtlicher Gleichstellung, Frauenwahlrecht und Arbeiterinnenschutz. Der ADF besaß eine wichtige Aufgabe in der Organisation der deutschen Frauenbewegung. Erste Vorsitzende wurde Louise Otto-Peters. Männer besaßen im ADF nur ein beratendes Stimmrecht, konnten jedoch keine Vollmitglieder werden. 1865/66 wurde schließlich die Zeitschrift „Neue Bahnen“ gegründet, die zu einem wichtigen Sprachrohr der deutschen Frauenbewegung wurde. Überall in Deutschland wurden Vereine gegründet. Die Zahl der Mitglieder des ADFs lag 1870 bei 10.000.
    1894 schlossen sich schließlich viele der gegründeten Frauenvereine zum „Bund Deutscher Frauenvereine“ zusammen.

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    Q2: Die Frauenbewegung und der Allgemeine Deutsche Frauenverein

    Die Frauenbewegung in Deutschland bildete sich in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts als eine Folge von Bürgerrechts- und Revolutionsbewegungen. Durch die Französische Revolution wurden in Frankreich und Großbritannien 1848 Bürger- und Freiheitsrechte erklärt und Frauenrechte proklamiert. Auch in Deutschland entstanden nun revolutionäre Bewegungen. Louise Otto-Peters gilt als Gründerin der deutschen Frauenbewegung. In ihrer gegründeten deutschen Frauen-Zeitung wurde bereits das Wahlrecht als Hauptforderung diskutiert. 1859 wurde diese Zeitung verboten. Wichtige Vertreterinnen der Frauenbewegung waren Auguste Schmidt und Henriette Goldschmidt. Das Ziel dieser Frauenbewegung war das Recht der Frauen auf Arbeit und Bildung. Diese Dinge sollten dabei nicht der Frau selbst dienen, sondern der gesamten Gesellschaft und ihr außerdem ein finanziell von ihren Männern unabhängiges Leben ermöglichen. Die bürgerlichen Frauen hatten bis dahin nur Möglichkeiten, die Berufe der Lehrerin, Gouvernante, Gesellschafterin und Heimarbeiterin auszuüben. Das Abitur abzulegen, sowie das Universitätsstudium wurde den Frauen verwehrt.
    Am 18. Oktober 1865 wurde in Leipzig das erste Mal eine Frauenkonferenz abgehalten, bei der der Allgemeine Deutsche Frauenverein gegründet wurde. Ziel dieses Vereins war die Bildung der Frauen und das Recht auf Erwerbstätigkeit bzw. Chancengleichheit auf dem Arbeitsmarkt. Sie forderten außerdem gleiche Löhne wie für Männer im jeweiligen Beruf, sowie die Errichtung von Industrie- und Handelsschulen für Mädchen. Der Allgemeine Deutsche Frauenverein beschäftigte sich außerdem mit Mutterschutz, rechtlicher Gleichstellung, Frauenwahlrecht und Arbeiterinnenschutz. Der ADF besaß eine wichtige Aufgabe in der Organisation der deutschen Frauenbewegung. Erste Vorsitzende wurde Louise Otto-Peters. Männer besaßen im ADF nur ein beratendes Stimmrecht, konnten jedoch keine Vollmitglieder werden. 1865/66 wurde schließlich die Zeitschrift „Neue Bahnen“ gegründet, die zu einem wichtigen Sprachrohr der deutschen Frauenbewegung wurde. Überall in Deutschland wurden Vereine gegründet. Die Zahl der Mitglieder des ADFs lag 1870 bei 10.000.
    1894 schlossen sich schließlich viele der gegründeten Frauenvereine zum „Bund Deutscher Frauenvereine“ zusammen.

    Text von Lydia Franke
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    Vervollständige folgenden Lückentext mithilfe der Quelle Q2. (5 Pkt.)

    Als Begründerin der deutschen Frauenbewegung gilt . Andere Vertreterinnen waren Auguste Schmidt und . Die Frauen in Deutschland hatten bisher nur die Möglichkeit Berufe wie z.B. , Lehrerin zu erlernen.
    Ziel der Frauenbewegung war einerseits das Recht der Frauen auf und , sowie die damit verbundene finanzielle von den Männern. Der Allgemeine Deutsche Frauenverein wurde am in Leipzig gegründet. Die Mitglieder forderten unter anderem die gleichen wie für Männer in den jeweiligen Berufen, sowie auf dem Arbeitsmarkt.
    1894 schlossen sich viele Frauenvereine schließlich zum „“ zusammen.

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    Versetze dich ins Jahr 1865. Du bist Mitglied des Allgemeinen Deutschen Frauenvereins (ADF) und möchtest neue Mitglieder anwerben.

    Erstelle dazu ein Flugblatt, welches Frauen dazu einladen soll, dem ADF beizutreten.
    (5 Pkt.)
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    Bewerte die Bedeutung der Frauenbewegung für die Emanzipation der Frau heute in 4 Sätzen. (2 Pkt.)
  • Station 5 B: Die Frauenbewegung in Deutschland
    Q1: Auguste Schmidt und Louise Otto-Peters,die beiden Vorsteherinnen des deutschen Frauenvereins.,
    Quelle: Die Gartenlaube, Die Frauenbewegung in Deutschland von F.v.D., Heft 49, 1871.
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    Auf der rechten Seite siehst du eine Zeichnung aus der Zeitschrift Die Gartenlaube.
    • a) Beschreibe die Bildquelle Q1. Achte bei der Beschreibung auf:

      Datum der Veröffentlichung, Personen, Aussehen der Personen (2 Pkt.)

    • b) Stelle Vermutungen auf, um was es sich bei dem deutschen Frauenverein handeln könnte.
      (2 Pkt.)
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    Q2: Die Frauenbewegung und der Allgemeine Deutsche Frauenverein





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    Die Frauenbewegung in Deutschland bildete sich in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts als eine Folge von Bürgerrechts- und Revolutionsbewegungen. Durch die Französische Revolution wurden in Frankreich und Großbritannien 1848 Bürger- und Freiheitsrechte erklärt und Frauenrechte proklamiert. Auch in Deutschland entstanden nun revolutionäre Bewegungen. Louise Otto-Peters gilt als Gründerin der deutschen Frauenbewegung. In ihrer gegründeten deutschen Frauen-Zeitung wurde bereits das Wahlrecht als Hauptforderung diskutiert. 1859 wurde diese Zeitung verboten. Wichtige Vertreterinnen der Frauenbewegung waren Auguste Schmidt und Henriette Goldschmidt. Das Ziel dieser Frauenbewegung war das Recht der Frauen auf Arbeit und Bildung. Diese Dinge sollten dabei nicht der Frau selbst dienen, sondern der gesamten Gesellschaft und ihr außerdem ein finanziell von ihren Männern unabhängiges Leben ermöglichen. Die bürgerlichen Frauen hatten bis dahin nur Möglichkeiten, die Berufe der Lehrerin, Gouvernante, Gesellschafterin und Heimarbeiterin auszuüben. Das Abitur abzulegen, sowie das Universitätsstudium wurde den Frauen verwehrt.
    Am 18. Oktober 1865 wurde in Leipzig das erste Mal eine Frauenkonferenz abgehalten, bei der der Allgemeine Deutsche Frauenverein gegründet wurde. Ziel dieses Vereins war die Bildung der Frauen und das Recht auf Erwerbstätigkeit bzw. Chancengleichheit auf dem Arbeitsmarkt. Sie forderten außerdem gleiche Löhne wie für Männer im jeweiligen Beruf, sowie die Errichtung von Industrie- und Handelsschulen für Mädchen. Der Allgemeine Deutsche Frauenverein beschäftigte sich außerdem mit Mutterschutz, rechtlicher Gleichstellung, Frauenwahlrecht und Arbeiterinnenschutz. Der ADF besaß eine wichtige Aufgabe in der Organisation der deutschen Frauenbewegung. Erste Vorsitzende wurde Louise Otto-Peters. Männer besaßen im ADF nur ein beratendes Stimmrecht, konnten jedoch keine Vollmitglieder werden. 1865/66 wurde schließlich die Zeitschrift „Neue Bahnen“ gegründet, die zu einem wichtigen Sprachrohr der deutschen Frauenbewegung wurde. Überall in Deutschland wurden Vereine gegründet. Die Zahl der Mitglieder des ADFs lag 1870 bei 10.000.
    1894 schlossen sich schließlich viele der gegründeten Frauenvereine zum „Bund Deutscher Frauenvereine“ zusammen.

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    Q2: Die Frauenbewegung und der Allgemeine Deutsche Frauenverein

    Die Frauenbewegung in Deutschland bildete sich in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts als eine Folge von Bürgerrechts- und Revolutionsbewegungen. Durch die Französische Revolution wurden in Frankreich und Großbritannien 1848 Bürger- und Freiheitsrechte erklärt und Frauenrechte proklamiert. Auch in Deutschland entstanden nun revolutionäre Bewegungen. Louise Otto-Peters gilt als Gründerin der deutschen Frauenbewegung. In ihrer gegründeten deutschen Frauen-Zeitung wurde bereits das Wahlrecht als Hauptforderung diskutiert. 1859 wurde diese Zeitung verboten. Wichtige Vertreterinnen der Frauenbewegung waren Auguste Schmidt und Henriette Goldschmidt. Das Ziel dieser Frauenbewegung war das Recht der Frauen auf Arbeit und Bildung. Diese Dinge sollten dabei nicht der Frau selbst dienen, sondern der gesamten Gesellschaft und ihr außerdem ein finanziell von ihren Männern unabhängiges Leben ermöglichen. Die bürgerlichen Frauen hatten bis dahin nur Möglichkeiten, die Berufe der Lehrerin, Gouvernante, Gesellschafterin und Heimarbeiterin auszuüben. Das Abitur abzulegen, sowie das Universitätsstudium wurde den Frauen verwehrt.
    Am 18. Oktober 1865 wurde in Leipzig das erste Mal eine Frauenkonferenz abgehalten, bei der der Allgemeine Deutsche Frauenverein gegründet wurde. Ziel dieses Vereins war die Bildung der Frauen und das Recht auf Erwerbstätigkeit bzw. Chancengleichheit auf dem Arbeitsmarkt. Sie forderten außerdem gleiche Löhne wie für Männer im jeweiligen Beruf, sowie die Errichtung von Industrie- und Handelsschulen für Mädchen. Der Allgemeine Deutsche Frauenverein beschäftigte sich außerdem mit Mutterschutz, rechtlicher Gleichstellung, Frauenwahlrecht und Arbeiterinnenschutz. Der ADF besaß eine wichtige Aufgabe in der Organisation der deutschen Frauenbewegung. Erste Vorsitzende wurde Louise Otto-Peters. Männer besaßen im ADF nur ein beratendes Stimmrecht, konnten jedoch keine Vollmitglieder werden. 1865/66 wurde schließlich die Zeitschrift „Neue Bahnen“ gegründet, die zu einem wichtigen Sprachrohr der deutschen Frauenbewegung wurde. Überall in Deutschland wurden Vereine gegründet. Die Zahl der Mitglieder des ADFs lag 1870 bei 10.000.
    1894 schlossen sich schließlich viele der gegründeten Frauenvereine zum „Bund Deutscher Frauenvereine“ zusammen.

    Text von Lydia Franke
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    Vervollständige folgenden Lückentext mithilfe der Quelle Q2 und des Wortspeichers.
    (5 Pkt.)

    Als Begründerin der deutschen Frauenbewegung gilt . Andere Vertreterinnen waren Auguste Schmidt und . Die Frauen in Deutschland hatten bisher nur die Möglichkeit Berufe wie z.B. , Lehrerin zu erlernen.
    Ziel der Frauenbewegung war einerseits das Recht der Frauen auf und , sowie die damit verbundene finanzielle von den Männern. Der Allgemeine Deutsche Frauenverein wurde am in Leipzig gegründet. Die Mitglieder forderten unter anderem die gleichen wie für Männer in den jeweiligen Berufen, sowie auf dem Arbeitsmarkt.
    1894 schlossen sich viele Frauenvereine schließlich zum „“ zusammen.

    Wortspeicher

    Löhne, Bund Deutscher Frauenvereine, Louise Otto-Peters, Arbeit, Chancengleichheit, Henriette Goldschmidt, Bildung, Gouvernante, 18. Oktober 1865, Unabhängigkeit

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    Versetze dich ins Jahr 1865. Du bist Mitglied des Allgemeinen Deutschen Frauenvereins (ADF) und möchtest neue Mitglieder anwerben.

    Erstelle dazu ein Flugblatt, welches Frauen dazu einladen soll, dem ADF beizutreten.
    (5 Pkt.)
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    Bewerte die Bedeutung der Frauenbewegung für die Emanzipation der Frau heute in
    3-5 Sätzen. (2 Pkt.)