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  • Kreatives Schreiben - Umerzählen - Perspektive Übung 1
  • Egle-www.teachsam.de
  • 03.10.2016
  • Deutsch
  • 9, 10, 11, 1. Lehrjahr, 2. Lehrjahr, 3. Lehrjahr
  • https://www.tutory.de/w/c1ffea70

    Kreatives Schreiben konkret

    Den Blickwinkel des Erzählers beachten

    Umschreiben einer Geschichte

    Feuerwehr als letzte Rettung

    Junger Mann zwischen Magneten eingeklemmt

    Düsseldorf,22.10.2010





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    Düsseldorf. Den Einsatzkräften der Feuerwehr verdankt ein 25-jähriger Mann, dass er unbeschadet aus einer misslichen Notlage befreit wurde. Dieser hatte seine rechte Hand zwischen zwei sehr starken, über 20 Zentimeter großen Magneten eingeklemmt. Erst der Einsatz von Holzkeilen und Gummihammer bringen die Rettung.Was die Feuerwehrleute und der Rettungsdienst des Roten Kreuzes zu Gesicht bekamen, als sie am Donnerstag Abend in eine Wohnung im Stadtteil Benrath gerufen wurden. Die Feuerwehr teilt mit, dass der 25-Jährige seine rechte Hand so fest zwischen zwei sehr starken, über 20 Zentimeter eingeklemmt, dass er sich auch mit fremder Hilfe daraus nicht mehr befreien konnte.Die beiden großen Magnete hatte er im Internet bestellt und wollte damit sein Rennrad an der Decke seiner Wohnung hängen.Dabei ignorierte er sowohl die Warnhinweise, die außen auf den beiden Kartons angebracht waren, als auch die seiner Frau, die mitansehen musste, wie ihr Mann die beiden Magnete in ihren jeweiligen Paketen zu dicht zusammen- und seine Hand dazwischen brachte.Auch die eintreffenden Rettungskräfte kamen zunächst nicht weiter. Der mitgeführte Hydraulikspreizer, der auch zum Aufstemmen und Aufdrücken von Objekten dient, konnte nicht eingesetzt werden. So kamen schließlich Holzkeile und ein Gummihammer zum Einsatz, um die gequetschte Hand des Mannes von den Magneten zu befreien. Die Verletzung musste im Krankenhaus behandelt werden.

    Düsseldorf. Den Einsatzkräften der Feuerwehr verdankt ein 25-jähriger Mann, dass er unbeschadet aus einer misslichen Notlage befreit wurde. Dieser hatte seine rechte Hand zwischen zwei sehr starken, über 20 Zentimeter großen Magneten eingeklemmt. Erst der Einsatz von Holzkeilen und Gummihammer bringen die Rettung.Was die Feuerwehrleute und der Rettungsdienst des Roten Kreuzes zu Gesicht bekamen, als sie am Donnerstag Abend in eine Wohnung im Stadtteil Benrath gerufen wurden. Die Feuerwehr teilt mit, dass der 25-Jährige seine rechte Hand so fest zwischen zwei sehr starken, über 20 Zentimeter eingeklemmt, dass er sich auch mit fremder Hilfe daraus nicht mehr befreien konnte.Die beiden großen Magnete hatte er im Internet bestellt und wollte damit sein Rennrad an der Decke seiner Wohnung hängen.Dabei ignorierte er sowohl die Warnhinweise, die außen auf den beiden Kartons angebracht waren, als auch die seiner Frau, die mitansehen musste, wie ihr Mann die beiden Magnete in ihren jeweiligen Paketen zu dicht zusammen- und seine Hand dazwischen brachte.Auch die eintreffenden Rettungskräfte kamen zunächst nicht weiter. Der mitgeführte Hydraulikspreizer, der auch zum Aufstemmen und Aufdrücken von Objekten dient, konnte nicht eingesetzt werden. So kamen schließlich Holzkeile und ein Gummihammer zum Einsatz, um die gequetschte Hand des Mannes von den Magneten zu befreien. Die Verletzung musste im Krankenhaus behandelt werden.

    ( nach einer Meldung aus "Der Westen - Das Portal der WAZ-Mediengruppe v. 22.10.2010)

    Arbeitsanregungen

    • Erzählen Sie die Geschichte aus der Sicht der Ehefrau des verletzten Mannes.

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    Perspektivenwirrwarr - ein Mängelbeispiel

    Der nachfolgende Text soll den umseitigen Ausgangstext aus der Sicht der Ehefrau des verletzten Mannes erzählen. Dabei haben sich allerdings ein paar erzähltechnische Fehler eingeschlichen.





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    ...

    Als ich aus der Küche kam, war es schon passiert. Schon im Flur hörte ich, wie mein Mann laut aufschrie: "Au, verdammt!" und ein langes geqältes "Nadine, komm', hilf' mir doch mal!" Im Wohnzimmer sah ich, was passiert war. Micha saß auf dem Boden und seine rechte Hand war zwischen die Magnete geraten. Und die waren so stark, dass er sich selbst nicht mehr helfen konnte. "Mensch Micha, ich hab' dir doch gesagt, dass du aufpassen sollst ... und wozu ist denn der Warnhinweis auf der Verpackung", meckerte ich ihn an, während ich mit beiden Händen an den Magneten zerrte. Die schafft das doch nie, dachte Micha, während er spürte, wie der Schmerz in der Hand größer wurde. "Die ist gequetscht, aua verdammt nochmal!" schickte er hinterher.

    Ein paar Sekunden später hatte ich die Notrufnummer gewählt und den Notarzt verständigt. Als der Krankenwagen vom Hospital in die Hautpstraße einbog, war Stau. Nur mit Mühe konnte er sich mit seiner Sirene den Weg freimachen, da das mit der Rettungsgasse wieder einmal nicht klappte. So dauerte es über eine Viertelstunde ehe ich hörte, wie der Rettungswagen in unsere Straße einbog und vor unserem Haus anhielt. Wenig später traf auch die Notärtztin mit ihrem Wagen ein. Inzwischen war das, was von Michas Hand noch zwischen den beiden Magneten zu sehen war, dunkelblau angelaufen und Micha hatte vor Schmerzen Tränen in den Augen, als sich die Rettungssanitäter und die Notärztin ein Bild von der Sache machten. "So helfen Sie ihm doch endlich!" forderte ich die zwei Männer und die Frau fast unwirsch auf, als sich sah, wie mein Mann die Augen verdrehte. Bestimmt Anfänger, dachte er. Aber, was die drei auch versuchten, die Magnete gaben die Hand nicht frei. "Ich gebe Ihnen jetzt etwas zur Beruhigung und gegen die Schmerzen", sagte die Notärztin zu Micha, "das ist ein Fall für die Feuerwehr!" Während sie Micha die Spritze verabreichte, war einer der Rettungssanitäter in die Küche gegangen, um ohne Lärm und Gerede um ihn herum die Feuerwehr zur verständigen. "Bringen Sie auf jeden Fall den Hydraulikspreizer mit", sagte er noch, ehe er auflegte. Wenn die Feuerwehr jetzt nur nicht auch so lange braucht, wie der Rettungswagen, dachte ich, während ich den Kopf meines Mannes streichelte.

    ....

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    Als ich aus der Küche kam, war es schon passiert. Schon im Flur hörte ich, wie mein Mann laut aufschrie: "Au, verdammt!" und ein langes geqältes "Nadine, komm', hilf' mir doch mal!" Im Wohnzimmer sah ich, was passiert war. Micha saß auf dem Boden und seine rechte Hand war zwischen die Magnete geraten. Und die waren so stark, dass er sich selbst nicht mehr helfen konnte. "Mensch Micha, ich hab' dir doch gesagt, dass du aufpassen sollst ... und wozu ist denn der Warnhinweis auf der Verpackung", meckerte ich ihn an, während ich mit beiden Händen an den Magneten zerrte. Die schafft das doch nie, dachte Micha, während er spürte, wie der Schmerz in der Hand größer wurde. "Die ist gequetscht, aua verdammt nochmal!" schickte er hinterher.

    Ein paar Sekunden später hatte ich die Notrufnummer gewählt und den Notarzt verständigt. Als der Krankenwagen vom Hospital in die Hautpstraße einbog, war Stau. Nur mit Mühe konnte er sich mit seiner Sirene den Weg freimachen, da das mit der Rettungsgasse wieder einmal nicht klappte. So dauerte es über eine Viertelstunde ehe ich hörte, wie der Rettungswagen in unsere Straße einbog und vor unserem Haus anhielt. Wenig später traf auch die Notärtztin mit ihrem Wagen ein. Inzwischen war das, was von Michas Hand noch zwischen den beiden Magneten zu sehen war, dunkelblau angelaufen und Micha hatte vor Schmerzen Tränen in den Augen, als sich die Rettungssanitäter und die Notärztin ein Bild von der Sache machten. "So helfen Sie ihm doch endlich!" forderte ich die zwei Männer und die Frau fast unwirsch auf, als sich sah, wie mein Mann die Augen verdrehte. Bestimmt Anfänger, dachte er. Aber, was die drei auch versuchten, die Magnete gaben die Hand nicht frei. "Ich gebe Ihnen jetzt etwas zur Beruhigung und gegen die Schmerzen", sagte die Notärztin zu Micha, "das ist ein Fall für die Feuerwehr!" Während sie Micha die Spritze verabreichte, war einer der Rettungssanitäter in die Küche gegangen, um ohne Lärm und Gerede um ihn herum die Feuerwehr zur verständigen. "Bringen Sie auf jeden Fall den Hydraulikspreizer mit", sagte er noch, ehe er auflegte. Wenn die Feuerwehr jetzt nur nicht auch so lange braucht, wie der Rettungswagen, dachte ich, während ich den Kopf meines Mannes streichelte.

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    Arbeitsanregungen

    1. Untersuchen Sie das obige Mängelbeispiel. - Markieren Sie die Textstellen, die mit der geforderten Erzählperspektive aus Sicht der Frau nicht vereinbar sind.

    2. Überlegen Sie, wie man diese Stellen aus einer Außensicht erzählen könnte.

    3. Schreiben Sie die Geschichte aus der Sicht der Frau weiter.

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