Profilbild von Egle-www.teachsam.de
  • Textinterpretation - Übungstext - Jens Ludwig - Shared Cheatah
  • Egle-www.teachsam.de
  • 23.11.2016
  • Hauptschulabschluss, Allgemeine Hochschulreife, Fachhochschulreife
  • Deutsch
  • 10, 11, 12, B2, C1, C2
  • https://www.tutory.de/w/c6391ce0

    Jens Ludwig

    Shared Cheatah





    5




    10




    15




    20




    25




    30




    35




    40




    45




    50


    „Also, Leute, wie immer“, sagte Frau Lutz nach einem kurzen hingenuschelten Morgengruß, „klar?“ Sie wandte sich zur Tafel um. "Ja, ja, Betten an die Wand!", konterte Christian, der ganz hinten saß und damit die Lacher auf seine Seite zog. „Das geht alles von eurer Zeit ab“, gab es dann von vorne zu hören. Für einen Moment glaubte Yvonne, ihr könnte der böse Blick der Lutz gelten. Bei genauerem Hinsehen freilich bemerkte sie, dass er haarscharf über sie hinwegging und den Richtigen, nämlich Benny, der genau hinter ihr saß, traf und schnell wieder zum Schweigen brachte. Sie wusste wie jeder in der Klasse, dass die Lutz meinte, was sie sagte. Dann würde es bei ihr, das war vorauszusehen, nach hinten raus wieder eng werden. Manchmal jedenfalls. Physik war eh nicht ihre Sache, die meisten anderen Fächer, von Religion einmal abgesehen, aber, wenn sie ehrlich war, auch nicht.Jetzt, bevor es losging, schaute sie sich noch einmal um, versuchte irgendwie das flaue Gefühl im Magen loszuwerden, das ihr immer vor Klassenarbeiten, in Mathe und Physik natürlich am stärksten, das Leben schwer machte. Und während vorne an der Tafel die obligatorischen Dinge wie Datum, „Arbeitszeit 90 Minuten“, „Abgabe 11.15 Uhr“ und "Handys und Smartphones bitte vorne deponieren!" zu lesen war, stellte sie, das hatte sie beinahe vergessen, ihr iPhone unter dem Tisch noch schnell auf stumm, ehe sie ein paar Augenblicke später die Klausur vor sich liegen hatte. "Gott, nee, das ist ja echt assi", rutschte ihr schon beim raschen Überfliegen der ersten Aufgabe heraus. "Das will ich nicht gehört haben, Yvonne, ja?", donnerte die Lutz, der man als junger Lehrerin - sie war in ihrem ersten Jahr an der Schule - eine solche Lautstärke fast nicht zugetraut hätte. "Ich hab doch gar nichts gemacht, ey!", gab Yvonne trotzig zurück und musste sich dabei noch gefallen lassen, dass Cheatah aus der ersten Reihe, der sich umgedreht hatte, sie noch dreist anschaute. "Was guckst du so blöd, Affe?", briet sie ihm dafür eins über und handelte sich mit einem Yvonne-jetzt reichts-aber-Wirklich eine der von Frau Lutz "Privataudienz" genannten, eher lästigen, denn irgendwie wirksamen Standpauken nach der Stunde ein. Cheatah, eigentlich hieß er ja Dimitrij, war vor zwei Jahren mit seinen Eltern aus Armenien gekommen. Erst neulich hatte er noch das Kopftuch verteidigt, das seine Schwester, die eine Klasse darunter war, in der Schule trug. Für so was hatte Yvonne keinerlei Verständnis und mit Russen, wie sie immer wieder betonte, wollte sie schon auch gar nichts zu tun haben.Dimi, wie ihn aber nur Özgül aus der Klasse nannte, war für sie dazu ein Computerfreak der übelsten Sorte, so ein Dauer-World-of-Warcraft-Gamer, der nicht einmal auf Facebook war. Mit PCs und dem ganzen Drumherum kannte er sich aber aus wie kein anderer, dabei hatte er noch nicht einmal ein Smartphone. Aber was viel schlimmer war, Cheatah wollte sogar in echt überhaupt nicht teilen, wenn man mal von ihm abschreiben wollte. Dabei konnte er, das war für sie völlig klar, doch auch nicht ohne zu spicken eine gute Note nach der anderen schreiben. Sharen, das kam für ihn, der eine gute Note nach der anderen schrieb, überhaupt nicht in Frage. Ja, Yvonne erinnerte sich genau daran, dass sie einmal, nachdem sie von der Lutz schon wegen ein paar weniger Worte mit ihrer Banknachbarin verwarnt worden war, nach vorne in die erste Reihe, auf die Strafbank, wo man dem Untergang geweiht war, zitiert und direkt neben Cheatah platziert worden war. Der hatte, das muss man sich erst mal reinziehen, dann nichts anderes zu tun, als seinen Ordner aufrecht in die Mitte der Bank zu stellen, um ungestört dem nachgehen zu können, worin er es ganz offensichtlich zur Perfektion gebracht haben musste: Das Spicken mit allen nur erdenklichen Methoden. Beim Cheaten war Dimitrij für sie der größte. Den zweiten Teil des Spitznamens, den sie ihm verpasste, lieferte ein Schimpanse namens Cheetah hinzu, den Yvonne aus den Tarzan-Filmen kannte, die sie sich hin und wieder aus dem DVD-Regal ihrer Eltern holte.Auch die zweite Aufgabe, das sah Yvonne auf einen Blick, konnte sie vergessen: „Werten Sie mit Hilfe des Taschenrechners die Wertetabelle aus, indem Sie mit der Regression PwrReg den Funktionsterm für E in Abhängigkeit von r bestimmen.“ Ein Blick zu Andrea, die auch schon die Schultern zuckte, genügte, mit ihrem Problem saß Yvonne wenigstens nicht alleine dar.Frau Lutz stand noch immer vorne und tat so, als schaue sie ins Leere. Alles Verstellung, denn jeder wusste, dass sie mit Spickern, sie nannte das immer "Täuschungsversuch", kurzen Prozess machte. Und Cheatah? Der hatte die Ruhe weg. Er schrieb ohnehin nie sofort drauflos, sondern erst wenn die Luft rein war. Aber Frau Lutz blieb vorne wie angewurzelt stehen, dieses Mal hatte er sich verzockt. Yvonne musste einfachgrinsen.

    „Also, Leute, wie immer“, sagte Frau Lutz nach einem kurzen hingenuschelten Morgengruß, „klar?“ Sie wandte sich zur Tafel um. "Ja, ja, Betten an die Wand!", konterte Christian, der ganz hinten saß und damit die Lacher auf seine Seite zog. „Das geht alles von eurer Zeit ab“, gab es dann von vorne zu hören. Für einen Moment glaubte Yvonne, ihr könnte der böse Blick der Lutz gelten. Bei genauerem Hinsehen freilich bemerkte sie, dass er haarscharf über sie hinwegging und den Richtigen, nämlich Benny, der genau hinter ihr saß, traf und schnell wieder zum Schweigen brachte. Sie wusste wie jeder in der Klasse, dass die Lutz meinte, was sie sagte. Dann würde es bei ihr, das war vorauszusehen, nach hinten raus wieder eng werden. Manchmal jedenfalls. Physik war eh nicht ihre Sache, die meisten anderen Fächer, von Religion einmal abgesehen, aber, wenn sie ehrlich war, auch nicht.Jetzt, bevor es losging, schaute sie sich noch einmal um, versuchte irgendwie das flaue Gefühl im Magen loszuwerden, das ihr immer vor Klassenarbeiten, in Mathe und Physik natürlich am stärksten, das Leben schwer machte. Und während vorne an der Tafel die obligatorischen Dinge wie Datum, „Arbeitszeit 90 Minuten“, „Abgabe 11.15 Uhr“ und "Handys und Smartphones bitte vorne deponieren!" zu lesen war, stellte sie, das hatte sie beinahe vergessen, ihr iPhone unter dem Tisch noch schnell auf stumm, ehe sie ein paar Augenblicke später die Klausur vor sich liegen hatte. "Gott, nee, das ist ja echt assi", rutschte ihr schon beim raschen Überfliegen der ersten Aufgabe heraus. "Das will ich nicht gehört haben, Yvonne, ja?", donnerte die Lutz, der man als junger Lehrerin - sie war in ihrem ersten Jahr an der Schule - eine solche Lautstärke fast nicht zugetraut hätte. "Ich hab doch gar nichts gemacht, ey!", gab Yvonne trotzig zurück und musste sich dabei noch gefallen lassen, dass Cheatah aus der ersten Reihe, der sich umgedreht hatte, sie noch dreist anschaute. "Was guckst du so blöd, Affe?", briet sie ihm dafür eins über und handelte sich mit einem Yvonne-jetzt reichts-aber-Wirklich eine der von Frau Lutz "Privataudienz" genannten, eher lästigen, denn irgendwie wirksamen Standpauken nach der Stunde ein. Cheatah, eigentlich hieß er ja Dimitrij, war vor zwei Jahren mit seinen Eltern aus Armenien gekommen. Erst neulich hatte er noch das Kopftuch verteidigt, das seine Schwester, die eine Klasse darunter war, in der Schule trug. Für so was hatte Yvonne keinerlei Verständnis und mit Russen, wie sie immer wieder betonte, wollte sie schon auch gar nichts zu tun haben.Dimi, wie ihn aber nur Özgül aus der Klasse nannte, war für sie dazu ein Computerfreak der übelsten Sorte, so ein Dauer-World-of-Warcraft-Gamer, der nicht einmal auf Facebook war. Mit PCs und dem ganzen Drumherum kannte er sich aber aus wie kein anderer, dabei hatte er noch nicht einmal ein Smartphone. Aber was viel schlimmer war, Cheatah wollte sogar in echt überhaupt nicht teilen, wenn man mal von ihm abschreiben wollte. Dabei konnte er, das war für sie völlig klar, doch auch nicht ohne zu spicken eine gute Note nach der anderen schreiben. Sharen, das kam für ihn, der eine gute Note nach der anderen schrieb, überhaupt nicht in Frage. Ja, Yvonne erinnerte sich genau daran, dass sie einmal, nachdem sie von der Lutz schon wegen ein paar weniger Worte mit ihrer Banknachbarin verwarnt worden war, nach vorne in die erste Reihe, auf die Strafbank, wo man dem Untergang geweiht war, zitiert und direkt neben Cheatah platziert worden war. Der hatte, das muss man sich erst mal reinziehen, dann nichts anderes zu tun, als seinen Ordner aufrecht in die Mitte der Bank zu stellen, um ungestört dem nachgehen zu können, worin er es ganz offensichtlich zur Perfektion gebracht haben musste: Das Spicken mit allen nur erdenklichen Methoden. Beim Cheaten war Dimitrij für sie der größte. Den zweiten Teil des Spitznamens, den sie ihm verpasste, lieferte ein Schimpanse namens Cheetah hinzu, den Yvonne aus den Tarzan-Filmen kannte, die sie sich hin und wieder aus dem DVD-Regal ihrer Eltern holte.Auch die zweite Aufgabe, das sah Yvonne auf einen Blick, konnte sie vergessen: „Werten Sie mit Hilfe des Taschenrechners die Wertetabelle aus, indem Sie mit der Regression PwrReg den Funktionsterm für E in Abhängigkeit von r bestimmen.“ Ein Blick zu Andrea, die auch schon die Schultern zuckte, genügte, mit ihrem Problem saß Yvonne wenigstens nicht alleine dar.Frau Lutz stand noch immer vorne und tat so, als schaue sie ins Leere. Alles Verstellung, denn jeder wusste, dass sie mit Spickern, sie nannte das immer "Täuschungsversuch", kurzen Prozess machte. Und Cheatah? Der hatte die Ruhe weg. Er schrieb ohnehin nie sofort drauflos, sondern erst wenn die Luft rein war. Aber Frau Lutz blieb vorne wie angewurzelt stehen, dieses Mal hatte er sich verzockt. Yvonne musste einfachgrinsen.

  • https://www.tutory.de/w/c6391ce0




    5




    10




    15




    20




    25




    30




    35

    musste einfachgrinsen.„Die Platten eines Plattenkondensators haben jede eine Fläche von 1000 cm2. An die Platten wird wäh-rend des gesamten Versuchs eine Spannung angelegt, die dazu führt, dass sich auf jeder Platte die Ladung Q=1·10-7 C befindet. Ein Plättchen der Fläche 100 cm2 wird mit seiner gesamten Fläche an eine Platte gehalten und dann parallel zu den Platten zwischen den Platten aufgehängt. Berechnen Sie die Kraft, die auf das Plättchen wirkt.“ Ein was bitte? Vor ihr hatten Francesco, Amelie und die anderen schon mit dem Schreiben angefangen, nur Cheatah nicht, der wohl immer noch auf seine Stunde wartete.Aufgabe 3, Yvonne brauchte nicht viel weiter zu lesen, das Wort Plattenkondensator, das schon an dritter Stelle kam, machte ihre Hoffnungen, hier vielleicht einen Punkt machen zu können, auf einen Schlag zunichte. Jetzt waren es nur noch zwei. Wie war noch gleich der Trick mit der Colaflasche, deren Etikett sich so großartig als Spicker präparieren ließ? Ein paar Tage zuvor hatte sie das noch im Internet gele-sen. Egal. Vorne nahm Cheatah einen langen Schluck aus der Flasche. Hinter ihr wechselte Benny offen-bar die Patrone, sein Standardtrick, um einen Blick ins Mäppchen werfen zu können, und links, zwei Bänke weiter, schob Marina ihren Rock hoch. „Aber hallo!“, dachte sie, als sich ihr Blick mit dem der Lutz traf. Jetzt war sie ins Visier geraten, denn so ein Blick verrät eben alles. Cheatah, da vorne, schaute nie auf, sondern tat immer konzentriert. Höchstens, dass er, wie gerade wieder, betont lässig seinen Bleistift nachspitzte, und das Geräusch einfach wirken ließ. Darin war er Großmeister, wusste er doch offenbar genau, dass das immer Eindruck machte, weil es wohlüberlegte Schreibbereitschaft signalisier-te.Weiter: „Es gibt verschiedene Nachweisgeräte für radioaktive Strahlen, mit denen man unterschiedliche Eigenschaften messen kann. Wofür eignen sich folgende Geräte besonders? Dosimeterplakette, Geiger-Müller-Zählrohr, Nebelkammer, Ionisationskammer.“ Yvonne brauchte Luft. "Darf ich mal das Fenster aufmachen?", fragte sie und legte ihren Kugelschreiber beiseite."Bitte, nur zu!""Mir ist es aber zu kalt!", memmte Pia.Yvonne war gerade am Fenster, als sie das Brummen irgendwo hinter sich hörte. Als sie sich umdrehte, war die Lutz schon dahingeeilt und hielt Yvonnes Handy hoch in die Luft. „Mist, dieser blöde Vibrationsalarm“ dachte Yvonne.Bevor die Lutz ihre öffentliche Hinrichtung zelebrierte, sagte sie ihr mitten ins Gesicht: "Ich wollte eh gerade abgeben", und grinste, als ihr die Klassenarbeit abgenommen wurde.Den Rest der Zeit stand die Lutz hinten und Cheatah fing plötzlich an loszuschreiben.Yvonne brauchte danach einige Zeit, bis sie sich von dieser Blamage wieder erholte. Am Nachmittag ging sie auf Facebook. Auf ihrer Pinnwand war ein Link gepostet, der sie direkt zu einem Bild führte, das, wie sich schnell herausstellte, die ganze Schule schon kannte. Es zeigte zwei Affen, die sich paarten. Auf ihre Köpfe waren die Gesichter von Yvonne und Cheatah montiert.

    musste einfachgrinsen.„Die Platten eines Plattenkondensators haben jede eine Fläche von 1000 cm2. An die Platten wird wäh-rend des gesamten Versuchs eine Spannung angelegt, die dazu führt, dass sich auf jeder Platte die Ladung Q=1·10-7 C befindet. Ein Plättchen der Fläche 100 cm2 wird mit seiner gesamten Fläche an eine Platte gehalten und dann parallel zu den Platten zwischen den Platten aufgehängt. Berechnen Sie die Kraft, die auf das Plättchen wirkt.“ Ein was bitte? Vor ihr hatten Francesco, Amelie und die anderen schon mit dem Schreiben angefangen, nur Cheatah nicht, der wohl immer noch auf seine Stunde wartete.Aufgabe 3, Yvonne brauchte nicht viel weiter zu lesen, das Wort Plattenkondensator, das schon an dritter Stelle kam, machte ihre Hoffnungen, hier vielleicht einen Punkt machen zu können, auf einen Schlag zunichte. Jetzt waren es nur noch zwei. Wie war noch gleich der Trick mit der Colaflasche, deren Etikett sich so großartig als Spicker präparieren ließ? Ein paar Tage zuvor hatte sie das noch im Internet gele-sen. Egal. Vorne nahm Cheatah einen langen Schluck aus der Flasche. Hinter ihr wechselte Benny offen-bar die Patrone, sein Standardtrick, um einen Blick ins Mäppchen werfen zu können, und links, zwei Bänke weiter, schob Marina ihren Rock hoch. „Aber hallo!“, dachte sie, als sich ihr Blick mit dem der Lutz traf. Jetzt war sie ins Visier geraten, denn so ein Blick verrät eben alles. Cheatah, da vorne, schaute nie auf, sondern tat immer konzentriert. Höchstens, dass er, wie gerade wieder, betont lässig seinen Bleistift nachspitzte, und das Geräusch einfach wirken ließ. Darin war er Großmeister, wusste er doch offenbar genau, dass das immer Eindruck machte, weil es wohlüberlegte Schreibbereitschaft signalisier-te.Weiter: „Es gibt verschiedene Nachweisgeräte für radioaktive Strahlen, mit denen man unterschiedliche Eigenschaften messen kann. Wofür eignen sich folgende Geräte besonders? Dosimeterplakette, Geiger-Müller-Zählrohr, Nebelkammer, Ionisationskammer.“ Yvonne brauchte Luft. "Darf ich mal das Fenster aufmachen?", fragte sie und legte ihren Kugelschreiber beiseite."Bitte, nur zu!""Mir ist es aber zu kalt!", memmte Pia.Yvonne war gerade am Fenster, als sie das Brummen irgendwo hinter sich hörte. Als sie sich umdrehte, war die Lutz schon dahingeeilt und hielt Yvonnes Handy hoch in die Luft. „Mist, dieser blöde Vibrationsalarm“ dachte Yvonne.Bevor die Lutz ihre öffentliche Hinrichtung zelebrierte, sagte sie ihr mitten ins Gesicht: "Ich wollte eh gerade abgeben", und grinste, als ihr die Klassenarbeit abgenommen wurde.Den Rest der Zeit stand die Lutz hinten und Cheatah fing plötzlich an loszuschreiben.Yvonne brauchte danach einige Zeit, bis sie sich von dieser Blamage wieder erholte. Am Nachmittag ging sie auf Facebook. Auf ihrer Pinnwand war ein Link gepostet, der sie direkt zu einem Bild führte, das, wie sich schnell herausstellte, die ganze Schule schon kannte. Es zeigte zwei Affen, die sich paarten. Auf ihre Köpfe waren die Gesichter von Yvonne und Cheatah montiert.

    (aus: Jens Ludwig, Geschichten kommen immer zurück. Erzählungen, Konstanz: www.teachsam.de , 2012, überarb. 2016)

    Arbeitsanregungen zum untersuchenden Erschließen

    Interpretieren Sie den Text.

    1. Geben Sie den Inhalt des Textes in Form einer Inhaltsangabe wieder.

    2. Arbeiten Sie heraus, in welcher Lage sich Yvonne befindet und wie sie damit umgeht.

    3. Wie verstehen Sie das Ende und den Titel der Geschichte?

    4. Zeigen Sie, mit welchen erzähltechnischen und sprachlichen Mitteln der Autor seine Geschichte gestaltet.

    5. Bestimmen Sie die Textsorte.