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  • Deutsch
  • 9, 10, 11, 1. Lehrjahr, 2. Lehrjahr, 3. Lehrjahr, B2, C1
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    Unveränderliche Wortarten

    Konjunktionen

    Bindewörter - Verknüpfungswörter

    Konjunktionen sind unveränderliche Wortarten und verbinden Sätze, Satzglieder oder Satzgliedteile miteinander. Daher werden sie auch Bindewörter genannt.

    Darüber hinaus sind sie ein wichtiges Mittel, um den Inhalt von Wörtern, Satzteilen oder Sätzen in ein bestimmtes gedankliches Verhältnis zu setzen.

    Man unterscheidet nebenordnende Konjunktionen und unterordnende Konjunktionen (auch Subjunktionen genannt) voneinander.

    Konjunktionen erlangen ihre Bedeutung erst im Zusammenhang. Sie können kein eigenständiges Satzglied darstellen (im Gegensatz zu den so genannten Bindeadverbien z.B. deshalb, außerdem).

    Konjunktionen leiten häufig Nebensätze ein. Diese Sätze heißen Konjunktionalsätze.

    Konjunktionen lassen sich auf verschiedene Art und Weise einteilen. Man kann ihre Arten nach den folgenden Kriterien unterteilen

    • nach Formen

    • nach Verwendung

    • nach Bedeutung (Kausale Konjunktionen und Subjunktionen)

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    Die Klassifkation von Konjunktionen

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    Konjunktionen nach ihrer Bedeutung und Funktion

    Erholungskur für Pflanzen

    Wenn man nach einem längeren Urlaub oder wegen einer anders bedingten Abwesenheit seine Zimmerpflanzen ziemlich trocken und mit hängenden Blättern vorfindet, sind sie noch nicht verloren. Denn: Stellt man sie eine Stunde lang in einen Eimer mit Wasser tauchen, damit sich der Wurzelballen vollsaugen kann, kehrt neues Leben zurück, Blattgewächse wie Efeu, Feigenbaum, Philodendron oder Hibiskus treiben wieder besser aus, wenn man sie zurückschneidet. Aber besonders wichtig ist, dass die Pflanzen jetzt nicht gedüngt werden — dann sie würden nämlich eingehen.

    Arbeitsanregungen

    1. Markieren Sie im obigen Text die vorkommenden Konjunktionen.

    2. Erläutern Sie jeweils ihre Funktion.

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    Stilististische Übung

    Die richtige Konjunktion wählen

    Arbeitsanregung

    Formulieren Sie die stilistisch fragwürdigen Beispielsätze unter Verwendung der angegebenen anderen Konjunktionen um.

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    Konjunktionen und ihre Bedeutung

    Was nacht welche Konjunktion?

    Arbeitsanregungen

    1. Versuchen Sie die Konjunktionen der nachfolgenden Aufzählung dem Schaubild zuzuordnen.

    2. Verwenden Sie zur Verdeutlichung die Konjunktionen in einem Satz.

    aber - andernfalls - weil - damit - sofern - obwohl - denn - und - da - außerdem - wenn - wie - wenn auch - zumal - dennoch - so … wie - im Fall dass - als ob - wohingegen

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    Konjunktionen im Dienst der Verständlichkeit





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    Eine offene Rechnung

    Was im Regenwald herumkreucht und -fleucht, ist für viele nichts als Ungeziefer. Es sind Stechameisen, Borkenkäfer, Ohrenschleifer, Springschwänze, Pseudoskorpione, die dort den Kampf um ihr nacktes Überleben führen. Die Regeln die für den Kampf ums Dasein im Regenwald gelten, sind nicht unsere. Dort gelten Naturgesetze, hier sorgen juristische und gesellschaftliche Normen für das Überleben der Individuen und des Systems. Menschen sind im Regenwald beim täglichen Kampf ums Dasein auch nicht wesentlich mehr als Ungeziefer, Menschen sind nur eine Spezies von vielen. Feinde sind sie als lebende Wesen, Nahrung als tote. Das System des Regenwalds ist ein radikales Gegenkonzept zum Bild des Menschen als der Krone der Schöpfung. Keine Spezies allein haucht diesem Ganzen seinen Atem ein. Nur alle gemeinsam machen aus den zahllosen individuellen Leben ein lebens- und überlebensfähiges Ganzes. Jede einzelne Art, sei es Pflanze oder Tier, kämpft darin verzweifelt ums Überleben. Genau deshalb bleibt das Gesamtsystem im Gleichgewicht. Das immerwährende Gleichgewicht des Regenwaldes ist auch der radikalste Gegenentwurf zum Wachstumsdenken menschlicher Zivilisation. Gleichgewicht heißt bei uns etwas ganz anderes. Fast immer geht es dabei nur darum: Angebot und Nachfrage sollen zur Deckung gebracht werden. Unser Gleichgewicht ist ein ökonomisches Gleichgewicht. Die Wirtschaft muss wachsen. Schneller-höher–Weiter lautet die Devise. Der Regenwald soll dazu beitragen. Er scheint soviel Holz oder Fläche anzubieten, wie wir Menschen von ihm wollen. Unser Sozialprodukt wächst dadurch. Das ökologische Gleichgewicht wird zerstört. Die Rechnung wird den kommenden Generationen präsentiert. Sie werden dafür bezahlen.

    Fragt sich nur womit.

    Eine offene Rechnung

    Was im Regenwald herumkreucht und -fleucht, ist für viele nichts als Ungeziefer. Es sind Stechameisen, Borkenkäfer, Ohrenschleifer, Springschwänze, Pseudoskorpione, die dort den Kampf um ihr nacktes Überleben führen. Die Regeln die für den Kampf ums Dasein im Regenwald gelten, sind nicht unsere. Dort gelten Naturgesetze, hier sorgen juristische und gesellschaftliche Normen für das Überleben der Individuen und des Systems. Menschen sind im Regenwald beim täglichen Kampf ums Dasein auch nicht wesentlich mehr als Ungeziefer, Menschen sind nur eine Spezies von vielen. Feinde sind sie als lebende Wesen, Nahrung als tote. Das System des Regenwalds ist ein radikales Gegenkonzept zum Bild des Menschen als der Krone der Schöpfung. Keine Spezies allein haucht diesem Ganzen seinen Atem ein. Nur alle gemeinsam machen aus den zahllosen individuellen Leben ein lebens- und überlebensfähiges Ganzes. Jede einzelne Art, sei es Pflanze oder Tier, kämpft darin verzweifelt ums Überleben. Genau deshalb bleibt das Gesamtsystem im Gleichgewicht. Das immerwährende Gleichgewicht des Regenwaldes ist auch der radikalste Gegenentwurf zum Wachstumsdenken menschlicher Zivilisation. Gleichgewicht heißt bei uns etwas ganz anderes. Fast immer geht es dabei nur darum: Angebot und Nachfrage sollen zur Deckung gebracht werden. Unser Gleichgewicht ist ein ökonomisches Gleichgewicht. Die Wirtschaft muss wachsen. Schneller-höher–Weiter lautet die Devise. Der Regenwald soll dazu beitragen. Er scheint soviel Holz oder Fläche anzubieten, wie wir Menschen von ihm wollen. Unser Sozialprodukt wächst dadurch. Das ökologische Gleichgewicht wird zerstört. Die Rechnung wird den kommenden Generationen präsentiert. Sie werden dafür bezahlen.

    Fragt sich nur womit.

    Arbeitsanregungen

    Im vorstehenden Text gibt es kaum Konjunktionen , die die argumentative Struktur des Textes durchsichtig machen.

    • Wählen Sie geeignete Aussagen aus, und verknüpfen Sie diese unter Zuhilfenahme von geeigneten Verknüpfungswörtern und Redewendungen. s. Beispiel

    Originaltext

    Die Regeln, die für den Kampf ums Dasein im Regenwald gelten, sind nicht unsere. Dort gelten Naturzgesetze, hier sorgen juristische und gesellschaftliche Normen für das Überleben der Individuen und des Systems. Menschen sind im Regenwald beim täglichen Kampf ums Dasein auch nicht wesentlich mehr als Ungeziefer, Menschen sind nur eine Spezies von vielen.

    Text mit zusätzlichen Konjunktionen

    Die Regeln, die für den Kampf ums Dasein im Regenwald gelten, sind nicht unsere, denn dort gelten Naturzgesetze, hier sorgen juristische und gesellschaftliche Normen für das Überleben der Individuen und des Systems. Menschen sind im Regenwald beim täglichen Kampf ums Dasein aber auch nicht wesentlich mehr als Ungeziefer. Menschen sind nämlich nur eine Spezies von vielen.

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    Mit Konjunktionen verknüpfen

    Frauen in der rechten Ecke

    Arbeitsanregungen

    In dem Lückentext sind Verknüpfungswörter ausgelassen. Ergänzen Sie die mit _______.gekennzeichneten Stellen mit geeigneten Wörtern aus der untenstehenden Liste. Die Anzahl der aufgeführten Wortelemente entspricht der Anzahl der Lücken.

    aber - aber - dabei - daher - dass - dass - dass - dass - dass - denn - jedoch - und - und - und - vielmehr - weil - wenn - z. B.

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    Frauen in der rechten Ecke - Lösungsvorschlag

    Früher richtete sich das Interesse der Öffentlichkeit, wenn es um die rechtsextreme Szene ging, hauptsächlich auf Männer. Sie sind es auch bis heute, die hauptsächlich für Angriffe auf Flüchtlingsheime verantwortlich sind und die an verschiedenen Orten Hatz auf Ausländer und Andersdenkende machen. (1) Dabei belegen Umfragen, (2) dass Frauen ebenso für rechtes Gedankengut anfällig sind. Sie treten (3) aber im Vergleich zu den Männer kaum als Gewalttäterinnen in Erscheinung.Seit (4) jedoch das NSU-Mitglied Beate Zschäpe in München vor Gericht steht, ist das Bewusstsein in der Öffentlichkeit gewachsen, dass Frauen auch rechtsextrem sein können. (5) Und ihre Zahl wächst.Ehemals sah man in der rechten Szene Frauen als eine Art Risikofaktor an, (6) denn sie waren oft dafür verantwortlich, (7) dass ein junger Mitläufer sich wieder von den Rechten absetzte.In der rechtsextremen Szene nehmen sie heute ganz verschiedene Rollen ein. Schon lange weiß man, (8) dass alte Nazi-Klischees wenig taugen, um diese zu beschreiben. So sind (9) z. B. Vorstellungen vom Heimchen am Herd für viele rechtsextreme Frauen keine Option mehr. Sie sind (10) vielmehr heutzutage mitten in der rechten Szene angekommen und verbreiten, genauso wie die Männer, (11) aber oft eben auf die sanfte Tour, ihre menschenverachtende Ideologie. (12) Und genau für diese angeblich sanfte Tour werden sie von den rechten Männern eingesetzt, (13) weil sie als junge Frauen auf eine größere Akzeptanz setzen. (14) Wenn sie in der Öffentlichkeit auftreten, überall dort, wo es gegen Flüchtlinge, Pädophile oder Homosexuelle geht, treten sie zunächst als „besorgte Bürgerinnen“ oder als freundliche „Mütter von nebenan“ auf, um sich an potentielle Mitläuferinnen heranzumachen. Dies und die Tatsache, (15) dass Frauen in der rechten Szene aber inzwischen auch als Mandatsträgerinnen in den rechten Organisationen wirken, zeigt, (16) dass Frauen nicht eben weniger rassistisch, fremdenfeindlich und homophob sind als die rechtsextremen Männer. Sie und ihre männlichen Partner propagieren ein Leben in der braunen Erlebniswelt, wie Andrea Röpcke (2014) festgestellt hat: „Rechtsrock-Konzerte werden zu Familienevents mit Musikhetze, Kinderbetreuung und Hüpfburgen. Beim Dosenwerfen werden die Dosen zuvor in den Farben des Deutschen Reiches, schwarz, weiß und rot, angemalt. Kinder tragen Shirts mit der Aufschrift "Arisches Kind" und wippen im Takt zu Liedern, die ihre Eltern mitgrölen.“ Es ist (17) daher, nicht zuletzt auch im Interesse dieser Kinder, mehr denn je nötig, die Frauen in der rechten Szene und ihr Auftreten weiter zu beobachten (18) und sie mit geeigneten Maßnahmen, die an ihrer Lage anknüpfen, zu einer Umkehr zu bewegen.

    (vgl. Andrea Röpcke, Auf die sanfte Tour 2014, http://www.bpb.de/politik/extremismus/rechtsextremismus/174171/auf-die-sanfte-tour)