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    Die Franken gestalten Europa

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    Lies den Text Die Franken gestalten Europa, markiere wichtige Wörter und beantworte anschließend folgende Fragen:
    • Nenne, welcher Herrscher wichtig war für den Aufstieg der Merowinger.
    • Überlege und schreibe auf, welche wichtigen Herrscher du aus dem byzantinischen und dem
      arabischen Reich kennst.
    • Vergleiche die Herrscher der drei Reiche (Byzantiner, Araber, Franken). Wie gingen die Herrscher vor, um ein Reich zu erschaffen?
    • Welche Länder kennst du, die aus dem fränkischen Reich hervorgingen und heute noch Europa
      prägen?
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    Die Franken gestalten Europa





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    Die Franken errichteten das mächtigste Reich der Germanen. Es nahm neben dem Byzantinischen Reich und dem Reich der Araber als drittes Reich eine Mittelstellung zwischen der Spätantike und dem Mittelalter ein. Für Europa war es überdies die Wiege mehrerer Reiche: Frankreich, Deutschland, Italien, Burgund. Die Gesamtepoche des fränkischen Großreiches war durch zwei Herrschergeschlechter bestimmt: durch die Merowinger und die Karolinger. Stämme der Franken waren, wie andere Germanenstämme auch, seit der Mitte des 4. Jh. in den gallo-(kelto) -römischen Raum eingesickert. Das führte zu einer kolto-romanisch-germanischen Mischzivilisation. Chlodwig (482-511) war zunächst noch - wie sein Vater - König eines fränkischen Stammes und zusätzlich Kommandant in der römischen Provinz Belgica II. Er besiegte den römischen Statthalter des Gebietes zwischen Seine und Loire. Als die überragende Herrscherpersönlichkeit der Merowinger betrieb er zielbewusst die Einigung der verschiedenen Frankenstämme unter ihm als einzigem König. Seine fränkischen Königskollegen sowie seine Verwandten ließ er entweder ermorden oder ihnen die Haare scheren, um ihnen Macht und Königswürde zu nehmen. Vorstöße seiner Söhne führten bis nach Oberitalien und bis zu den Pyrenäen. Damit waren im Wesentlichen die Grenzen des Frankenreiches für lange Zeit festgelegt. Erst unter dem Karolingern erfolgte eine weitere Ausdehnung.

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    Die Franken gestalten Europa

    Die Franken errichteten das mächtigste Reich der Germanen. Es nahm neben dem Byzantinischen Reich und dem Reich der Araber als drittes Reich eine Mittelstellung zwischen der Spätantike und dem Mittelalter ein. Für Europa war es überdies die Wiege mehrerer Reiche: Frankreich, Deutschland, Italien, Burgund. Die Gesamtepoche des fränkischen Großreiches war durch zwei Herrschergeschlechter bestimmt: durch die Merowinger und die Karolinger. Stämme der Franken waren, wie andere Germanenstämme auch, seit der Mitte des 4. Jh. in den gallo-(kelto) -römischen Raum eingesickert. Das führte zu einer kolto-romanisch-germanischen Mischzivilisation. Chlodwig (482-511) war zunächst noch - wie sein Vater - König eines fränkischen Stammes und zusätzlich Kommandant in der römischen Provinz Belgica II. Er besiegte den römischen Statthalter des Gebietes zwischen Seine und Loire. Als die überragende Herrscherpersönlichkeit der Merowinger betrieb er zielbewusst die Einigung der verschiedenen Frankenstämme unter ihm als einzigem König. Seine fränkischen Königskollegen sowie seine Verwandten ließ er entweder ermorden oder ihnen die Haare scheren, um ihnen Macht und Königswürde zu nehmen. Vorstöße seiner Söhne führten bis nach Oberitalien und bis zu den Pyrenäen. Damit waren im Wesentlichen die Grenzen des Frankenreiches für lange Zeit festgelegt. Erst unter dem Karolingern erfolgte eine weitere Ausdehnung.

    Quelle: Zeitbilder 5
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    Christianisierung - Sicherung der Macht im Inneren

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    Neben dem des fränkischen Großreiches war wichtigste Entscheidung der Übertritt zum katholischen Glauben (um 500): Um die Herrschaft in seinem Großreich längerfristig zu , musste sich Chlodwig der Zustimmung in der kelto-romanischen {Restbevölkerung], die bereits überwiegend dem christlichen Glauben anhing, vergewissern. Diese bildete nämlich bei einer Zahl von ca. 150 000 bis 200 000 Franken bei weitem die . Überdies besetzten römische nach wie vor führende Stellen in der Verwaltung und in der . Sie waren daher für die im Inneren von größter Bedeutung. Mit seinem Übertritt zum katholischen Glauben sicherte er sich deren


    Unterstützung - Aufbau - sichern - Mehrheit - Kirche - Adelsgeschlechter - Chlodwigs - Festigung der Herrschaft

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    Notiert abschließend die wichtigsten Dinge, welche ihr in der Expertenrunde erklären werdet!