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  • Texterörterung - Übungstext "Erlebniswelt Rechtsextemismus"
  • Egle-www.teachsam.de
  • 24.10.2016
  • Allgemeine Hochschulreife
  • Deutsch
  • 11, 12, C1, C2
  • https://www.tutory.de/w/e5e3e830

    Rechtsextremistische Propaganda im Internet

    "Erlebniswelt Rechtsextremismus"

    Gert Egle





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    Sind die Deutschen auf dem rechten Auge blind? Seit der »Mordserie der Rechtsterroristen (2000-2006/07) beschäftigt sich nicht nur das Ausland mit dieser Frage, sondern auch im Internet schlagen die Wellen hoch. Irgendwie, wenn auch gewiss zu pauschal, wenn ohne Wenn und Aber mit Ja beantwortet, entspricht die Antwort eben doch Wahrnehmungsmustern, die sich in der Öffentlichkeit gebildet haben. Was Rechtsextreme tun, um ihre Hetzpropaganda unter junge Leute zu bringen, ist trotz des skandalösen Versagens der Sicherheitsbehörden im Zusammenhang mit den Morden des so genannten »Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU), der darüber entstandenen Empörung und dem meist aufrichtigen Mitgefühl mit den Hinterbliebenen der Opfer immer noch nicht genügend angekommen. Um so wichtiger ist es, dass »Jugenschutz.net, die gemeinsame Stelle der Länder für Jugendschutz im Internet, in ihrem 2012 veröffentlichten »Bericht zum Rechtsextremismus online wichtige Informationen bereitgestellt hat, die auf schnellstem Wege auch Schule und außer- schulische Jugendarbeit erreichen sollten. Rechtsextremistische Propaganda nutzt alle Kanäle, um an Jugendliche heranzukommen. Tausende von Websites bringen rechtsextre- mistisches Gedankengut unter die Leute und mit Facebook und Co. kann alles, was die Ideologie des Rechtsextremismus bereithält, direkt kommuniziert werden. Wie das geht, machen z. B. Forumseinträge in der selbsternannten "Germanischen Weltnetzgemeinschaft" (Thiazi-Forum) deutlich, die im besagten Monitoring- bericht binnen dreier Wochen nach Beginn der Berichterstattung über die NSU-Morde erfasst worden sind: In über 1.500 Kommentaren ergossen sich Häme und Hass über die Opfer, wurden die Gewalttaten offen gutgeheißt und die ganze rechtsextreme Szene zu Opfern stilisiert. Um mit Jugendlichen in Kontakt zu kommen, setzen Rechtsextreme mehr und mehr auf Communities wie Facebook. Die "Like"- und "Share"-Funktionalitäten des sozialen Netzwerks schaffen Bindungen zur Szene, die mit Beiträgen zu allem, was in der Öffentlichkeit irgendwie kontrovers diskutiert wird, aufwartet. Dabei besetzen Rechtsradikale besonders gerne Themen, bei denen die Emotionen hochgehen. So ziehen sie gegen vermeintliche "Kinderschänder" alle Register, hetzen gegen Arbeitslose als soziale Trittbrettfahrer oder mischen mit nationalistischen Äußerungen in der Diskussion um die Finanzkrise in Europa mit. Und sie wissen auch: Kampagnen lassen sich über Videoplattformen wie YouTube besonders leicht in die Breite bringen. So brachte es ein rechtsextremes Musikvideo zum Thema Kindesmissbrauch dort auf fast eine Million Klicks, und: der Link unter dem Video führte natürlich auf Webseiten von Neonazis. Damit man die jugendliche Zielgruppe erreicht, werden auch unkonventionelle Aktionen über das Web inszeniert, die mit subversiven Aktionsformen, griffigen Slogans u. ä. m. die Neugier von Jugendlichen wecken sollen. Und welche Faszinationskraft davon ausgehen kann, zeigt ein auf YouTube gepostetes, wie ein Filmtrailer gemachtes Videos einer solchen subversiven Aktion. Unter dem Motto "Werde unsterblich“, in dem gegen den "drohenden Volkstod der Deutschen" agitiert es gegen die multikulturelle Gesellschaft. Mit dramatischer Musik unterlegt, zeigt das Video dunkle Gestalten, die ihr Gesicht mit Masken verhüllt haben und brennende Fackeln tragen, auf ihrem nächtlichen Marsch durch Bautzen. Mit Transparenten wird aufgerufen, sich "den Unsterblichen" anzuschließen. Insgesamt kann das Video den Eindruck erwecken, als handele es sich bei den "Unsterblichen“ um eine wirkliche Massenbewegung, ein Eindruck, der auch dadurch verstärkt wurde, dass das Video und entsprechende Infos zur Aktion an vielen Stellen des Webs gleichzeitig veröffentlicht wurde. Die Folge: Schon bald fanden sich etliche solcher Aktionsvideos der "Unsterblichen" im Netz, rechtsradikales Videofeedback in Zeiten des Mitmachwebs. Manchmal geht es aber auch einfacher: Man biete einen "Wissenstest" zum 2. Weltkrieg an, indem die Kriegsschuld Deutschlands und deutsche Kriegsverbrechen einfach geleugnet werden, und schon hat man eine große Zahl Schülerinnen und Schüler auf

    Sind die Deutschen auf dem rechten Auge blind? Seit der »Mordserie der Rechtsterroristen (2000-2006/07) beschäftigt sich nicht nur das Ausland mit dieser Frage, sondern auch im Internet schlagen die Wellen hoch. Irgendwie, wenn auch gewiss zu pauschal, wenn ohne Wenn und Aber mit Ja beantwortet, entspricht die Antwort eben doch Wahrnehmungsmustern, die sich in der Öffentlichkeit gebildet haben. Was Rechtsextreme tun, um ihre Hetzpropaganda unter junge Leute zu bringen, ist trotz des skandalösen Versagens der Sicherheitsbehörden im Zusammenhang mit den Morden des so genannten »Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU), der darüber entstandenen Empörung und dem meist aufrichtigen Mitgefühl mit den Hinterbliebenen der Opfer immer noch nicht genügend angekommen. Um so wichtiger ist es, dass »Jugenschutz.net, die gemeinsame Stelle der Länder für Jugendschutz im Internet, in ihrem 2012 veröffentlichten »Bericht zum Rechtsextremismus online wichtige Informationen bereitgestellt hat, die auf schnellstem Wege auch Schule und außer- schulische Jugendarbeit erreichen sollten. Rechtsextremistische Propaganda nutzt alle Kanäle, um an Jugendliche heranzukommen. Tausende von Websites bringen rechtsextre- mistisches Gedankengut unter die Leute und mit Facebook und Co. kann alles, was die Ideologie des Rechtsextremismus bereithält, direkt kommuniziert werden. Wie das geht, machen z. B. Forumseinträge in der selbsternannten "Germanischen Weltnetzgemeinschaft" (Thiazi-Forum) deutlich, die im besagten Monitoring- bericht binnen dreier Wochen nach Beginn der Berichterstattung über die NSU-Morde erfasst worden sind: In über 1.500 Kommentaren ergossen sich Häme und Hass über die Opfer, wurden die Gewalttaten offen gutgeheißt und die ganze rechtsextreme Szene zu Opfern stilisiert. Um mit Jugendlichen in Kontakt zu kommen, setzen Rechtsextreme mehr und mehr auf Communities wie Facebook. Die "Like"- und "Share"-Funktionalitäten des sozialen Netzwerks schaffen Bindungen zur Szene, die mit Beiträgen zu allem, was in der Öffentlichkeit irgendwie kontrovers diskutiert wird, aufwartet. Dabei besetzen Rechtsradikale besonders gerne Themen, bei denen die Emotionen hochgehen. So ziehen sie gegen vermeintliche "Kinderschänder" alle Register, hetzen gegen Arbeitslose als soziale Trittbrettfahrer oder mischen mit nationalistischen Äußerungen in der Diskussion um die Finanzkrise in Europa mit. Und sie wissen auch: Kampagnen lassen sich über Videoplattformen wie YouTube besonders leicht in die Breite bringen. So brachte es ein rechtsextremes Musikvideo zum Thema Kindesmissbrauch dort auf fast eine Million Klicks, und: der Link unter dem Video führte natürlich auf Webseiten von Neonazis. Damit man die jugendliche Zielgruppe erreicht, werden auch unkonventionelle Aktionen über das Web inszeniert, die mit subversiven Aktionsformen, griffigen Slogans u. ä. m. die Neugier von Jugendlichen wecken sollen. Und welche Faszinationskraft davon ausgehen kann, zeigt ein auf YouTube gepostetes, wie ein Filmtrailer gemachtes Videos einer solchen subversiven Aktion. Unter dem Motto "Werde unsterblich“, in dem gegen den "drohenden Volkstod der Deutschen" agitiert es gegen die multikulturelle Gesellschaft. Mit dramatischer Musik unterlegt, zeigt das Video dunkle Gestalten, die ihr Gesicht mit Masken verhüllt haben und brennende Fackeln tragen, auf ihrem nächtlichen Marsch durch Bautzen. Mit Transparenten wird aufgerufen, sich "den Unsterblichen" anzuschließen. Insgesamt kann das Video den Eindruck erwecken, als handele es sich bei den "Unsterblichen“ um eine wirkliche Massenbewegung, ein Eindruck, der auch dadurch verstärkt wurde, dass das Video und entsprechende Infos zur Aktion an vielen Stellen des Webs gleichzeitig veröffentlicht wurde. Die Folge: Schon bald fanden sich etliche solcher Aktionsvideos der "Unsterblichen" im Netz, rechtsradikales Videofeedback in Zeiten des Mitmachwebs. Manchmal geht es aber auch einfacher: Man biete einen "Wissenstest" zum 2. Weltkrieg an, indem die Kriegsschuld Deutschlands und deutsche Kriegsverbrechen einfach geleugnet werden, und schon hat man eine große Zahl Schülerinnen und Schüler auf

  • https://www.tutory.de/w/e5e3e830




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    seiner Webseite. Im Handumdrehen sind damit – wahrscheinlich ohne dass es einer größeren Zahl von Usern auffällt – grundlegende rechtsextreme Ideologiebestandteile mit einer perfiden Strategie aus dem Bewusstsein junger Leute verbannt. Gäbe es da nicht den Geschichtsunterricht an der Schule! Aber gerade an den Schulen treten Neonazis immer unverhohlener auf. Mit CDs bzw. DVDs wie der für Schüler produzierten CD/DVD "Jugend in Bewegung", die im Stil des Guerilla-Marketings beworben und unter die Zielgruppe gebracht werden soll, verbreiten sie rechtsextremistische Musik, Videos und anderes Propagandamaterial. Mit fingierten E-Mail-Absendern seriöser Institute wurden dazu schon Pressemeldungen versendet oder direkt an Schülerinnen und Schüler per E-Mail geschickt. Lohn der Agitatoren: Auf zeitweise mehr als 10.000 Fundstellen wurde ein User bei Google verwiesen, die mit der Webseite scueler-cd.info verlinkt waren. Hinter der Abkürzung »NSBM verbirgt sich eine weitere Methode, mit der sich die Rechtsextremen an Jugendliche über die Musikszene heranmachen. »National Socialist Black Metal (NSBM) heißt die neonazistische Szene, die sich unter dem Label des »Black Metal mit ihren gewaltverherrlichenden, rassistischen und demokratiefeindlichen Texten seit den 1990er Jahren an bestehende Jugendkulturen andockt. Einen Silberstreifen am Horizont gibt es dabei zu vermelden: Auf Initiative von Jugendschutz.net haben die meisten Dienste, darunter YouTube und Dailymotion, unzulässige Videos, Audiofiles und Profile der Szene gelöscht. Grund zur Entwarnung besteht freilich nicht. Auch wenn die effektivste Strategie im Kampf gegen den Rechtsextremismus im Netz der direkte Kontakt zu den Providern ist, um rechtsextreme Seiten vom Netz nehmen, bleibt für Staat und Gesellschaft viel zu tun, um dem Rechtsextremismus den Nährboden zu entziehen. Wer vor allem Jugendlichen mehr als eine "Schluckimpfung" mit zweifelhaftem Wert gegen den Rechtsextremismus verabreichen will, muss in der schulischen und außerschulischen Arbeit mit Jugendlichen das gesamte Programm der "Erlebniswelt Rechtsextremismus" zum Thema machen, wie es die gleichnamige Fortbildungsreihe des Verfassungsschutzes Nordrhein-Westfalen und seiner Kooperationspartner (Jugendschutz.net, Bundeszentrale für politische Bildung)* fordert und konzeptionell umsetzt. Das ist vor allem für die Schule eine große Herausforderung. Wenn Jugendliche den rechtsextremistischen Charakter von Websites, Liedern und Texten oft nicht erkennen können, dann liegt das eben nicht nur daran, dass die rechtsextreme Propaganda oftmals wie ein Wolf im Schafspelz daherkommt, sondern vor allem daran, dass die Medienkompetenz der Schülerinnen und Schüler eben ohne entsprechende Förderung nicht ausreicht, um sich der rechtsextremen Propaganda entziehen zu können. Und eine Vorstellung sollte auch in den Köpfen von Lehrkräften keinen Platz mehr finden dürfen: "Wir wollen doch keine schlafenden Hunde wecken!“ Stattdessen, da ist den Verfassern der Fortbildungsreihe noch einmal beizupflichten, ist eine Medienbildung gefordert, die "einen offensiven Umgang mit rechtsextremistischen Materialien"* voraussetzt. Es geht darum, den Rechtsextremismus immer wieder zum Thema zu machen, Konzepte für den Unterricht über verschiedene Alters- und Klassenstufen hinweg zu entwickeln, "um Jugendliche zu sensibilisieren und für die Auseinandersetzung mit dem Rechtsextremismus zu stärken."* Das kann in einer Schule gelingen, welche die Lebenswelten Jugendlicher ernst nimmt, Schülerinnen und Schülern Gestaltungsspielräume zu selbstbestimmtem Lernen gewährt und den Lebensraum Schule entsprechend gestaltet. Denn: "Kognitive Auseinandersetzung, positive (Gruppen-)Erfahrungen und praktische Formen der Zivilcourage bilden eine Einheit."* Am Geschichtslehrer jedenfalls kann das Thema mit einer einmaligen Unterrichtseinheit Nationalsozialismus nicht länger hängenbleiben. Schluckimpfung war gestern, Medienbildung ist heute.

    seiner Webseite. Im Handumdrehen sind damit – wahrscheinlich ohne dass es einer größeren Zahl von Usern auffällt – grundlegende rechtsextreme Ideologiebestandteile mit einer perfiden Strategie aus dem Bewusstsein junger Leute verbannt. Gäbe es da nicht den Geschichtsunterricht an der Schule! Aber gerade an den Schulen treten Neonazis immer unverhohlener auf. Mit CDs bzw. DVDs wie der für Schüler produzierten CD/DVD "Jugend in Bewegung", die im Stil des Guerilla-Marketings beworben und unter die Zielgruppe gebracht werden soll, verbreiten sie rechtsextremistische Musik, Videos und anderes Propagandamaterial. Mit fingierten E-Mail-Absendern seriöser Institute wurden dazu schon Pressemeldungen versendet oder direkt an Schülerinnen und Schüler per E-Mail geschickt. Lohn der Agitatoren: Auf zeitweise mehr als 10.000 Fundstellen wurde ein User bei Google verwiesen, die mit der Webseite scueler-cd.info verlinkt waren. Hinter der Abkürzung »NSBM verbirgt sich eine weitere Methode, mit der sich die Rechtsextremen an Jugendliche über die Musikszene heranmachen. »National Socialist Black Metal (NSBM) heißt die neonazistische Szene, die sich unter dem Label des »Black Metal mit ihren gewaltverherrlichenden, rassistischen und demokratiefeindlichen Texten seit den 1990er Jahren an bestehende Jugendkulturen andockt. Einen Silberstreifen am Horizont gibt es dabei zu vermelden: Auf Initiative von Jugendschutz.net haben die meisten Dienste, darunter YouTube und Dailymotion, unzulässige Videos, Audiofiles und Profile der Szene gelöscht. Grund zur Entwarnung besteht freilich nicht. Auch wenn die effektivste Strategie im Kampf gegen den Rechtsextremismus im Netz der direkte Kontakt zu den Providern ist, um rechtsextreme Seiten vom Netz nehmen, bleibt für Staat und Gesellschaft viel zu tun, um dem Rechtsextremismus den Nährboden zu entziehen. Wer vor allem Jugendlichen mehr als eine "Schluckimpfung" mit zweifelhaftem Wert gegen den Rechtsextremismus verabreichen will, muss in der schulischen und außerschulischen Arbeit mit Jugendlichen das gesamte Programm der "Erlebniswelt Rechtsextremismus" zum Thema machen, wie es die gleichnamige Fortbildungsreihe des Verfassungsschutzes Nordrhein-Westfalen und seiner Kooperationspartner (Jugendschutz.net, Bundeszentrale für politische Bildung)* fordert und konzeptionell umsetzt. Das ist vor allem für die Schule eine große Herausforderung. Wenn Jugendliche den rechtsextremistischen Charakter von Websites, Liedern und Texten oft nicht erkennen können, dann liegt das eben nicht nur daran, dass die rechtsextreme Propaganda oftmals wie ein Wolf im Schafspelz daherkommt, sondern vor allem daran, dass die Medienkompetenz der Schülerinnen und Schüler eben ohne entsprechende Förderung nicht ausreicht, um sich der rechtsextremen Propaganda entziehen zu können. Und eine Vorstellung sollte auch in den Köpfen von Lehrkräften keinen Platz mehr finden dürfen: "Wir wollen doch keine schlafenden Hunde wecken!“ Stattdessen, da ist den Verfassern der Fortbildungsreihe noch einmal beizupflichten, ist eine Medienbildung gefordert, die "einen offensiven Umgang mit rechtsextremistischen Materialien"* voraussetzt. Es geht darum, den Rechtsextremismus immer wieder zum Thema zu machen, Konzepte für den Unterricht über verschiedene Alters- und Klassenstufen hinweg zu entwickeln, "um Jugendliche zu sensibilisieren und für die Auseinandersetzung mit dem Rechtsextremismus zu stärken."* Das kann in einer Schule gelingen, welche die Lebenswelten Jugendlicher ernst nimmt, Schülerinnen und Schülern Gestaltungsspielräume zu selbstbestimmtem Lernen gewährt und den Lebensraum Schule entsprechend gestaltet. Denn: "Kognitive Auseinandersetzung, positive (Gruppen-)Erfahrungen und praktische Formen der Zivilcourage bilden eine Einheit."* Am Geschichtslehrer jedenfalls kann das Thema mit einer einmaligen Unterrichtseinheit Nationalsozialismus nicht länger hängenbleiben. Schluckimpfung war gestern, Medienbildung ist heute.

    (aus: http://www.teachsam.de/pro/pro_rechts/themen/internet/proj_rechts_thm_internet_2.htm, 24.09.2012, zuletzt bearbeitet am: 12.01.2014)

    Arbeitsanregungen

    Setzen Sie sich mit dem Text kritisch auseinander.

    • Geben Sie dazu den Text in Form einer strukturierten Textwiedergabe wieder.

    • Erörtern Sie unter Bezugnahme auf den Text, worauf die Faszination der "Erlebniswelt Rechtextremismus" beruht und zeigen Sie möglichst konkrete Ansätze auf, wie man dem Rechtsextremismus in Schule und Gesellschaft nachhaltig begegnen könnte.