• Kunst in der Mittelschule
  • anonym
  • 08.07.2018
  • Kunst
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    Seminartag Kunst am 10.07.2018

    Paul Klee

    Kunst gibt nicht das Sichtbare wieder, sondern macht sichtbar.

    Aufbau einer Kunststunde

    Unterrichtsstunden im Fach Kunsterziehung unterscheiden sich in ihrer Artikulation zu anderen Fächern wie Mathematik oder Deutsch. Die verschiedenen Unterrichtsphasen müssen nicht alle in einer Unterrichtseinheit untergebracht werden - einzelne Phasen können vorgelagert, in mehrere kleinere Unterrichtsphasen eingeteilt oder an bestimmten Stellen der Unterrichtseinheit mehrfach eingeplant werden.

    Im Mittelpunkt des Kunstunterrichts stehen die Förderung von formal-technischen Fertigkeiten, die Förderung der Wahrnehmungsfähigkeit, die Förderung der individuellen Ausdrucksmöglichkeiten aber auch die (kritische) Auseinandersetzung mit medialen Werkzeugen der Bildbearbeitung.

    Initiationsphase

    • Begegnung mit Kunstwerken und Künstlern
    • Anknüpfen an Vorwissen
    • Wiederholen von bereits Bekanntem
    • Schulung der Wahrnehmungsfähigkeit
    • Erkennen von bildnerischen Mitteln
    • Zielfindung
    Explorationsphase

    • Herausarbeiten von Prinzipien / Kriterien auf Grundlage der Bildbetrachtungen (z.B. Form- & Farbkontraste, Einsatz der Gestaltungstechnik, Komposition u. a.), aus denen die Kriteren für die spätere Objektivierungsphase hervorgehen können
    • Vertrautmachen mit neuem Material oder neuer Technik
    • Austesten eines neuen Zeichenmittels oder einer neuen Technik mit Hilfe eines Beobachtungsbogens
    • Reflexion der Explorationsphase
    Objektivierungsphase

    • Kriterienfindung (max. 4 Kriterien für die Objektivierungsphase)
    • Ausführen des Gestaltungsauftrags mit Blick auf die aufgestellten Kriterien
    • weiterführende Gestaltungsaufträge für schnelle SchülerInnen
    • ggf. eigene Bildgestaltung durch den Lehrer!
    Reflexionsphase

    • Kriterienbasierte Reflexion des Gestaltungsprozesses mit Hilfe eines Reflexionsbogens - Selbsteinschätzung und ggf. Fremdeinschätzung
    • (Be-) Wertung im Plenum, ggf. Statement zum eigenen Werk
    Präsentation

    • Präsentation der Werke, z.B. Stellwand, Ausstellung, Galerie...
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    Der Lehrplan im Fach Kunsterziehung

    Bildnerische Praxis

    - grundlegende und experimentelle Arbeitstechniken in den Arbeitsbereichen grafisches, farbiges und plastisches Gestalten kennen und weiterentwickeln
    - Komposition in der Fläche & Anordnung im Raum
    - Darstellungsverfahren der Naturalität, der Übertreibung und Vereinfachung
    - raumbildende Mittel & Perspektive
    - Ausdrucksformen gegenstandsloser Kunst

    Kunstbetrachtung

    - Zusammenhang von Bildinhalten, besonderen Darstellungs- und Ausdruckformen sowie Künstler und Entstehungszeit erschließen
    - charakteristische Stilarten sowie typische Schmuck- und Ornamentformen an ausgewählten Kunstepochen warhnehmen und nachgestalten
    - Ausschnitte aus dem Werk und Schaffen bedeutender Künstler aus verschiedenen Epochen kennen
    - Ablehnung oder Wertschätzung begründen

    Visuelle Medien

    - Schriftzeichen und Schriftarten
    - alte und neue Formen der Druckgrafik
    - Verbindungen von Bild und Text
    - Bildinformationen durch Bildbearbeitung in Aussage und Wirkung bewusst verändern

    Gestaltete Umwelt

    - Gestalt, Nutzung und Aussehen eines ausgewählten Gebrauchsgegenstandes o. Ä.
    - Unterschiede Handwerk & Industrie
    - eigene Ideen zur Gestaltung eines Wohnraumes im Modell

    Darstellendes Spiel

    - Ausdrucksmöglichkeiten des Körpers (Gestik, Mimik, Sprache..)
    - auf Reaktionen der Mitspieler eingehen
    - Spielszenen entwickeln und aufnehmen
    - Requisiten, Geräusche, Beleuchtung wirkunsvoll einsetzen

    Fächerübergreifender Unterricht

    5. Jgst.:

    6. Jgst.:

    7. Jgst.:

    8. Jgst.:

    9. Jgst.:

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    Bewertung im Kunstunterricht nach Georg Peez

    Kriterien- bzw. kategorienorientierte Bewertungsverfahren

    Die zu bewertenden Kunstwerke werden nach den in der Objektivierungsphase aufgestellten Kriterien / Kategorien betrachtet. Die einzelenen Kriterien werden je nach Wichtigkeit bepunktet und mit Hilfe einer Punkte-Skala ausgewertet. Daraus errechnet sich eine Gesamtpunktzahl, die wiederum zu einer Note führt.

    Vorteile

    Nachteile

    • Transpazenz, Objektivierbarkeit und Vergleichbarkeit
    • Ziel der Gestaltungsaufgabe klar
    • Differenzierte Unterrichtsziele sind relativ

           genau überprüfbar.

    • keine subjektive Entscheidung durch L
    • Je mehr Kriterien / Kategorien, desto schwieriger und undurchschaubarer wird die Methode.
    • Übergreifende ästhetische Aspekte (Dynmik, Komposition, Originalität u. a.) fehlen häufig.
    • keine Anerkennung individueller Leistungsverbesserungen
    Evidenzurteile

    Auf Grundlage eines spontanen, subjektiven Eindrucks wird die Gesamtnote auf eine bildnerische Arbeit vergeben. Ein Bild wird nach dem anderen schnell hintereinander benotet. Eine Variation des Evidenzurteils bildet die Rangreihe: die Anordnung der Schülerbilder in einer Reihe, von der besten bis zur schlechtesten Arbeit. Eine weitere Variation ist das Sortieren in drei Stapel ( gut - mittel - schlecht ), wobei aus der Gruppe der "guten" Arbeiten eine "sehr gute" Gruppe separiert wird.

    Vorteile

    Nachteile

    • Die Bewertung erfolgt für die Lehrkraft sehr zeitökonomisch.
    • Die Beurteilung ist nicht akribisch, punkteorientiert, sondern künstlerisch-ganzheitlich.
    • Die Erfassung von allgemeinen Bildqualitäten (Komposition, Originalität, Ausdruck / Aussage) ist gewährleistet.
    • Die fehlende Transparenz erweckt den Eindruck von Willkür.
    • Eine fehlende Begründung des Urteils führt zu Nicht-Nachvollziehbarkeit.
    • Konkrete Ziele des Unterrichts bleiben weitgehend unberücksichtigt.
    Bewertungsverfahren im reformpädagogisch orientierten, offenen Unterricht

    Kern dieses Bewertungsverfahrens ist die Selbstbewertung bzw. Mitbestimmung durch die SuS. Die Note spielt nur eine untergeordnete Rolle, während die verbale Beurteilung einen höheren Stellenwert einnimmt. Beispiele sind die Portfolio-Methode, Arbeitsberichte oder Selbstbewertungsbögen mit dem Ziel der reflexiven Auseinandersetzung mit dem eigenen Werk.

    Vorteile

    Nachteile

    • individuelle Leistungssteigerungen können gewürdigt werden.
    • Übung der Selbstbewertung und des Fällens ästhetischer Urteile mit differenzierter Begründung
    • keine objektive Vergleichbarkeit
    • nur mit quanzifizierbaren, standardisierten Leistungstests erreicht das Schulfach bildungspolitisch Anerkennung.
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    Tipps für fachfremde Lehrer/innen

    Spaß an der Kunst haben!

    Schülerinteressen von Jungs und Mädchen miteinbeziehen, z.B. durch einen vorausgehenden Fragebogen, Feedback von den SchülerInnen zum Kunstunterricht, aktuelle Trends....

    Techniken, z.B. Linolschnitt, Zuhause selbst ausprobieren, Arbeitsprozess kleinschrittig dokumentieren (hilft später für Explorationsphase), Schwierigkeiten feststellen

    Geplantes Thema selbst ausführen und eigenes Kunstwerks schaffen (dient als Anschauungsobjekt und hilft bei der Kriterienfindung)

    Organisation ist alles:
    räumliche Gegebenheiten beachten, genug Zeit einplanen auch für Aufbau / Abbau,
    Dienste für den Kunstunterricht,
    Materialvorbereitung,
    Signale (z.B. Aufräumlied)

    Prinzip Entweder ... oder
    Entweder muss das Thema oder die Technik bekannt sein, nicht beides gleichzeitig einführen.

    Immer auf Reserve:
    einen Deckfarbkasten mit Wasserbecher,
    viiiiiel Deckweiß,
    Pinsel,
    Blätter in DIN A3 und DIN A4, Bleistifte in verschiedenen Härtegraden,
    Kleber,
    Schere

    Alltägliche Gegenstände verwenden und an den eigenen Geldbeutel denken, z.B. Pappteller, Ohrenstäbchen, leere Getränkedosen, Knöpfe, Klopapierrollen, Naturmaterialien... vieles können die SchülerInnen auch selbst mitbringen!

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    Drucktechnik - Linolschnitt

    Lehrplanbezug

    7.6 Erproben von Drucktechniken (Stempel oder Linolschnitt) und Nutzen von Vervielfältigungsmöglichkeiten

    Material

    Bleistift, Radiergummi, Blätter für Vorzeichnung und Testdruck, Soft-Cut- bzw. Linolplatte, Glasplatte, Linolschnittwerkzeug, Linoldruckfarbe, Walze, Druckuntergrund (z.B. Tapete, Packpapier uvm.)

    (1) Weißlinienschnitt = mit Linolschnittwerkzeug die Bleistiftlinien ausschneiden, wie eine Art Gravur. Die ausgeschnittenen Linien bleiben weiß.

    (2) Schwarzlinienschnitt = mit Linolschnittwerkzeug die Platte so bearbeiten, dass die Linien / Flächen der Zeichnung stehenbleiben. Funktioniert wie ein Stempel, die erhabenen Stellen werden farbig gedruckt.

    Vorgehen

    1
    Zeichne das Muster mit Bleistift auf die Platte.
    2
    Entscheide dich für Weiß (1) - oder Schwarzlinienschnitt (2) und bearbeite die Platte dementsprechend.
    3
    Walze die Platte mit Druckfarbe ein.
    4
    Drucke das Muster mehrmals auf Papier.
    Bewertung

    Mögliche Kriterien könnten sein:

    • detailreiches, kreatives Muster
    • selbst angemischte, gedeckte Farben
    • sauberer, scharfkantiger Druck (nicht ausgefranst? keine kahlen Stellen?)
    • gleichmäßige Anordnung des Musters (bei einem Stempel) bzw. Ausnutzen des Druckstockformats (bei großflächigem Gestaltungsziel)

    Beispiel Weihnachtskarte in Verbindung mit Handlettering

    (Schriftzüge müssen spiegelverkehrt auf der Platte sein!)

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    Drucktechnik - Kartonschnitt

    Lehrplanbezug

    7.6 Erproben von Drucktechniken (Stempel oder Linolschnitt) und Nutzen von Vervielfältigungsmöglichkeiten

    Lehrplanbezug

    7.6 Erproben von Drucktechniken (Stempel oder Linolschnitt) und Nutzen von Vervielfältigungsmöglichkeiten

    Material

    Bleistift, Radiergummi, Blätter für Vorzeichnung und Testdruck, Wellpappe in DIN A4, Cuttermesser, Linoldruckfarbe, Glasplatte, Walze, Druckuntergrund (z.B. Tapete, Packpapier uvm.)

    Beim Kartonschnitt (engl. cutout cardboard) wird in ein Stück Wellpappe ein Muster geschnitten. Um Höhen- und Strukturunterschiede zu erhalten, werden die verschiedenen Schichten von der Wellpappe entfernt. Das fertige Muster wird mit Farbe eingewalzt und dann auf Papier gedruckt.

    Dabei drucken die erhabenen Stellen, darunter auch das Wellpappenmuster, während die komplett herausgeschnitzten Stellen nicht drucken.

    Vorgehen

    5
    Zeichne das Muster mit Bleistift auf die Wellpappe.
    6
    Bearbeite die Wellpappe wie im Bild.
    7
    Färbe die Platte mit Druckfarbe ein.
    8
    Drucke das Muster mehrmals auf Papier.
    Weitere Gestaltungsmöglichkeiten mit Wellpappe

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    Drucktechnik - Monotypie

    Lehrplanbezug

    8.2 Abbilden & Variieren: Gegenstand, Mensch, Natur

    Wahrnehmen und Darstellen des Sichtbaren (z.B. Körper und Gesichter) ... unter Verwendung verschiedener Techniken

    Material

    verschiedene Vorzeichnungen auf Trägerpapier, Glasplatte, Walze, Linoldruckfarbe, Bleistift, ggf. Pinzette

    Im Gegensatz zu den Drucktechniken des Linol- oder Kartonschnitts fehlt bei der Monotypie die Vervielfältigungsmöglichkeit (monos = einmal).

    Auf eine mit Farbe dünn eingewalzte Fläche wird ein Trägerpapier vorsichtig aufgelegt. Anschließend wird mit einem Stift o. Ä. ein Muster auf das Trägerpapier "blind" gezeichnet. An diesen Stellen wird die Farbe besonders stark auf das Papier übertragen. Nach dem Abziehen zeichnen sich das Motiv sowie farbige Flächen ab, die das Bild charakterisieren.

    Vorgehen

    9
    Zeichne das Motiv mit Bleistift auf das Trägerpapier.
    10
    Walze die Glasplatte mit wenig Farbe dünn ein.
    11
    Lege vorsichtig das Trägerpapier auf die farbige Fläche, nicht andrücken!
    12
    Zeichne die Vorzeichnung nach und ziehe das Trägerpapier anschließend ab.
    Tipps

    • SuS tun sich bei der Motivfindung sehr schwer, klare, einfache Vorgaben machen, als Hilfestellung auch ausgedruckte Motive mitbringen lassen, an denen sich die SuS orientieren können, z.B. eine Pflanze, ein Tier...

    • Monotypie lebt von Schnelligkeit - kein Verkünsteln beim (Vor-) Zeichnen, auch weil die Farbe sehr schnell trocknet!

    • Experimente mit Druck und Farbe ausprobieren lassen, bspw. Farbverläufe einbauen, Trägerpapier auf unterschiedlich farbige Flächen nacheinander legen, mit Fingerkuppen oder Handballen dunkle Flächen erzeugen...

    Das Verfahren lässt sich auch umkehren, indem man in die mit Farbe eingewalzte Fläche mit einem Wattestäbchen o. Ä. ein Motiv einzeichnet , anschließend das Trägerpapier auflegt und mit einer sauberen Walze die gesamte Fläche walzt.

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    Spraytechnik

    Lehrplanbezug

    8.2 Abbilden & Variieren: Gegenstand, Mensch, Natur

    Wahrnehmen und Darstellen des Sichtbaren (z.B. Körper und Gesichter) ... unter Verwendung verschiedener Techniken

    Material

    Bildvorlage, Cuttermesser, Trägerpapier, Spraydosen,

    Zeitung als Unterlage

    Vorbereitung:

    Aus dem Foto werden die Grauwerte genommen und eine Tontrennung in schwarz und weiß durchgeführt (z.B. mit Photoshop über Schwellenwerte).

    Aus dem Ausdruck werden Schablonen hergestellt, bei denen jede schwarze Fläche ausgeschnitten wird. Isolierte Flächen werden entweder mit einem Steg in der Schablone festgehalten oder mit Klebefilm auf dem Trägerpapier angeklebt und anschließend wieder entfernt.

    Mit Spraydosen (oder bspw. auch dem Schwämmchendruckverfahren) wird das Bild angesprüht. Nach dem Entfernen der Schablone bleiben die abgedeckten Stellen weiß.

    Vorgehen

    13
    Schneide die schwarzen Flächen aus der Bildvorlage mit dem Cuttermesser aus.
    14
    Befestige die Schablone am Trägerpapier.
    15
    Sprühe das Trägerpapier samt Schablone auf einer Unterlage mit einer Spraydose aus ca. 30cm Entfernung ein.
    (Ideal: im Freien!)
    16
    Ziehe die Schablone ab und lass das Bild trocknen.
    Mehrfarbige Tontrennung

    Tontrennung lässt sich nicht nur auf die zwei Farben schwarz und weiß beschränken, sondern lässt sich in beliebig viele Schichten einteilen.

    Eine Abwandlung zur Spraytechnik ist das Ausmalen dieser verschiedenen Schichten mit Wasserfarben oder Acrylfarben, beispielsweise

    - mit schwarz und zwei Farben im Komplementärkontrast

      (= Farben, die sich im Farbkreis gegenüberliegen)

    - mit schwarz und zwei Farben aus einer Farbfamilie

    - mit den Lieblingsfarben der SchülerInnen

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    Handlettering

    Lehrplanbezug

    6.6 Entwerfen, Schreiben, Gestalten: Texte, Sprüche, Bilder - Gestaltungsmöglichkeiten der Schrifte experimentierend erproben, variieren und einsetzen & Variieren der Schriftgröße und der Schreibgeräte (z.B. Filzstift, Tinte, Tusche, Kreide...)

    Material

    unterschiedliche Schreibgeräte, Papier, Bleisitft, Radiergummi, Gestaltungsziel (z.B. Karte)

    Handlettering liegt momentan voll und ganz im Trend, man sieht es überall - auf Postkarten, Etiketten, Postern und Menükarten. Sie verleihen diesen Dingen einen ganz persönlichen Charakter.

    Handlettering ist Übungssache - anfänglich unterstützt von Vorlagen bis hin zur Entwicklung einer eigenen Handschrift bzw. eines eigenen Stils.

    Für die Schule muss in der Komplexität reduziert werden und je nach Jahrgangsstufe nacheinander die Schrift durch Zeichen, Bilder, Bänder, Rahmen usw. ergänzt werden.

    Vorgehen

    17
    Schreibe deinen Namen in einer Schriftart deiner Wahl, z.B. Druckbuchstaben, Schreibschrift, Großbuchstaben usw.
    Lasse dabei etwas mehr Platz zwischen den einzelnen Buchstaben als gewöhnlich.
    Auch die Kringel von Buchstaben wie b, d, h, l oder k solltest du bewusst etwas größer gestalten.
    18
    Erweitere alle Linien, die du mit einer Abwärtsbewegung (Abstrich) geschrieben hast, um eine zweite, meist parallele Linie.
    19
    Fülle nun die entstandenen Leerräume mit Farbe oder Mustern (z.B. Punkte, regelmäßigen Linien).
    Du kannst die Leerräume auch einfach frei lassen.
    20
    Nun kannst du deinen Schriftzug mit Farbe, Zeichen, Wimpeln, Bannern, Pfeilen oder einem Rahmen verschönern.
    21
    Versuche dich nun an einem Spruch aus verschiedenen Schriftarten, Schriftgrößen und Dekor.
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    Dot-Painting

    Lehrplanbezug

    5.3 Begegnung mit früheren Kulturen: Kunstform der Aborigines

    8.3 Wege in die Moderne: Wegbereiter im 19. Jh. - Impressionismus & Pointillismus

    Material

    Wattestäbchen, Holzspieße, Acrylfarben, Druckuntergrund     (z.B. Papier, Steine, Holz)

    Dot-Painting (Punktmalerei) ist die traditionelle Zeichen- und Maltechnik der australischen Ureinwohner, der Aborigines. Ursprünglich wurden Naturpigmente und Erdfarben (das könnte eine eigene UE in der Vorstunde sein) benutzt und mit Hilfe eines Stocks, einem Zweig, einem Grashalm oder sogar einem Spieß auf Felsen, Rinde, Personen oder in den Sand gemalt.

    Beim Dot-Painting entstehen Bilder durch das Aufbringen von Farbe mittels Tupfen. Diese kreisförmigen Farbabdrücke können in unterschiedlichen Größen aufgebracht und in verschiedenen Abständgen angeordnet werden. Themen können Tier- oder Pflanzendarstellungen, Muster uvm. sein. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.

    Vorgehen

    22
    Nimm dir ein schwarzes Tonpapierquadrat.
    23
    Zeichne mit weißem Holzstift den Viertelkreis ein.
    24
    Gestalte dein Quadrat mit der Dot-Painting-Technik.

    Die Kreisliie sollte am Ende klar erkennbar sein.
    25
    Die Viertelkreise ergeben zusammengesetzt später ein Gemeinschaftsbild.
    Idee: Regenmacher

    Zum Thema "Kunst der Aborigines" lassen sich aus leeren Küchenrollen oder Chipsdosen ganz leicht eigene Regenmacher für den Musikunterricht  bauen.

    Ist der Regenmacher technisch fertig, kann dieser außen mit Papier verkleidet und mit Dot-Painting verschönert werden.

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    Fotografie

    Lehrplanbezug

    Gestik, Mimik und Körperhaltung als Ausdrucksformen des eigenen Körpers spielartbezogen einsetzen, z.B.

    7.7 Rollen erleben und darstellen: Wer bin ich? - Wer könnt' ich sein?

    Material

    PPP, vorbereitete Sätze, Fotoapparat / Handy, ggf. Bildbearbeitungsprogramm für Schwarz-Weiß-Effekt

    "Sagen Sie jetzt nichts" ist ein Interview ohne Worte, durchgeführt von der Süddeutschen Zeitung.

    Mit Gestik und Mimik, manchmal auch mit kleinen Requisiten, antworten die Interviewpartner auf Fragen. Diese "Posen" werden mit einem Fotoapparat festgehalten. Charakteristisch für dieses Fotointerview ist der Schwarz-Weiß-Effekt.

    Vorgehen

    26
    Sieh dir die PowerPoint - Präsentation zu
    Sag jetzt nichts an.
    27
    Überlege dir vier eigene Sätze oder Fragen, auf die man in kreativer Weise mit Gestik und Mimik antworten kann.
    28
    Stelle dir Fragen deinem Partner und fotografiere seine Reaktion, im besten Fall schon mit Schwarz/Weiß-Filter.
    29
    Die ausgedruckten Fotos werden in einer Serie auf schwarzes Tonpapier kleben und die Sätze darunter schreiben.
    Tipps

    • Nicht nur Frontalaufnahmen des Kopfes machen, sondern auch von der Seite oder den ganzen Körper miteinbeziehen.
    • Requisiten dürfen benutzt werden!
    • Fragen so stellen, dass unterschiedliche Reaktionen / Emotionen gezeigt werden können.
    Platz für deine Sätze...

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    Blackout Poetry - Textverdunkelung am Beispiel Dirk Bathen

    Lehrplanbezug

    9.5 (Bild-) Informationen verändern: eine (Bild-) Information mit den Möglichkeiten der Umgestaltung oder digitalen Bildbearbeitung in Aussage und Wirkung bewusst verändern

    Material

    alte Buchseiten oder Zeitungen, Bleistift, Filzstifte in verschiedenen Farben

    Blackout Poetry ist eine neue Kreativitätstechnik, bei der aus vorhandenen Texten neue entstehen, indem viele Wörter "wegschwärzt".

    Es entstehen unterhaltsame, kriminalistische, komische und nachdenklich stimmende Miniaturen. Welche Art von Text entsteht, hängt großteils mit der Vorlage für die versteckten Verse zusammen, z.B. bei einem Krimi oder einer Liebesgeschichte.

    Hat man seinen Vers erst einmal gefunden, ist der Gestaltung der Buchseite o. Ä. keine Grenzen gesetzt - das "Schwarzmalen" muss nicht wortwörtlich genommen werden.

    Vorgehen

    30
    Nimm dir einen Text und lies ihn aufmerksam durch.
    Beim Lesen fällt dein Blick auf markante Worte oder Satzteile. Markiere diese leicht mit einem Bleistift.
    Beschränke dich auf einen Satz, dieser sollte aber ein wenig Sinn ergeben ;)
    31
    Kringle deine wichtigen Wörter ein
    oder zeichne einen Kasten drum herum.
    Alle unbenötigten Wörter kannst du durchstreichen, komplett schwärzen oder mit Mustern übermalen. Bild und Text können - müssen aber nicht zusammen passen.
    Tipp!

    Die Leserichtung kannst du durch verbindende Elemente vorgeben und so bei der Reihenfolge auf der Seite tricksen.