• Radioaktivität - überall?
  • herr_sander_lg
    free
  • 13.10.2018
  • Allgemeine Hochschulreife
  • Physik
  • 10
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Hinweis zum Einsatz im Unterricht

  • https://www.tutory.de/w/f273e550

    Radioaktivität - überall?

    1
    Informiere dich über den Nulleffekt (M1). Bestimme mithilfe des Großflächenzählrohres den Nulleffekt (Messdauer: 60 s) auf deinem Experimentiertisch!
    Pilze - Sind auch sie radioaktiv?
    Nulleffekt

    Der Nulleffekt an meinem Tisch beträgt:

    2
    Miss die Impulsrate der verschiedenen Präparate deiner Gruppe mithilfe des Großflächenzählrohres. Trage die Ergebnisse in die Tabelle ein.
    3
    Entscheide jeweils begründet, ob es sich bei deinen Präparaten um radioaktive Stoffe handelt.

    Präparat

    1. Messung
    (Imp/min)

    2. Messung
    (Imp/min)

    3. Messung
    (Imp/min)

    4. Messung
    (Imp/min)

    5. Messung
    (Imp/min)

    Durchschnitt (Imp/min)

    Tab. 1 —
    Gemessene Impulsraten
    M1: Der Nulleffekt

    Als Nulleffekt, seltener Nullrate, wird die Anzeige eines Teilchen- oderStrahlungsdetektors bezeichnet, die bei Abwesenheit der eigentlichen zumessenden Strahlung auftritt, also beispielsweise ohne ein zu vermessendesradioaktives Präparat. Der Nulleffekt kommt zustande durch unvermeidliche Eigenschaften des Detektors selbst […], und/oder durch ständigvorhandene natürliche oder künstliche Strahlenquellen in der Umgebung.

    Hauptquellen desNulleffektes sind aus Gestein freigesetztes, radioaktives Radon, die natürliche Radioaktivität von Baumaterialien (Gesteine), kosmische Strahlung und dienatürliche Radioaktivität des menschlichen Körpers.

    Weiterführende Aufgaben

    4
    Begründe, dass der Nulleffekt von Deinen Messwerten abgezogen werden muss.
    5
    Erläutere den Unterschied zwischen der Impulsrate und der Aktivität A(t) eines radioaktiven Präparates.
    6
    Begründe, weshalb Großflächenzählrohre zur Messung von Proben mit geringer Aktivität geeigneter sind als Zählrohre mit kleinem Eintrittsfenster.
    7
    Man weiß, dass 1 g Kaliumchlorid eine durch radioaktives Kalium-40 verursachte Aktivität von 16,6 Bq besitzt. Schätze aus deinen Messwerten ab, wie groß der Anteil der von K-40 freigesetzten Strahlung ist, die vom Zählrohr registriert wird.