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  • Deutsch
  • 10, 11, 1. Lehrjahr, 2. Lehrjahr, 3. Lehrjahr, B2, C1
  • https://www.tutory.de/w/fac1f640

    Partnerschaftliches Argumentieren ganz konkret

    Zuhören will gelernt sein

    Zuhören ist nicht gleich Zuhören

    Partnerschaftliches Argumentieren und Diskutieren verlangt auch vom Hörer eine aktive Beteiligung. Zuhören ist eine Form dieser aktiven Beteiligung.

    Dabei nimmt man mit der Art, wie man zuhört, einen maßgeblichen Einfluss auf den Verlauf einer argumentativen Auseinandersetzung.

    Zuhören ist also eine Aktivität des Hörers und diese Aktivität kann sich verbal, aber häufiger sogar nonverbal (Körperhaltung, Mimik und Gestik) zeigen.

    Man kann vier verschiedene Formen des Zuhörens unterscheiden. Dabei gehen die verschiedenen Formen z. T. ineinander über oder setzen einander voraus.

    Wem nicht zugehört wird ...

    In Diskussionen beeinflussen die zum Vorschein kommenden Formen des Zuhörens in starkem Maße das Diskussionsklima. Denn wer sich übergangen fühlt, wem also nicht wirklich zugehört wird, kann sehr schnell aggressiv werden oder sich aus der Diskussion mit eigenen Redebeiträgen gänzlich zurückziehen.Wie wichtig das Zuhören ist, wird auch klar, wenn man unter die Lupe nimmt, welche handfesten Probleme Sprecher und Zuhörer in einem Gespräch haben.

    Diese sollen z. B. mit besonderen Gesprächsverfahren wie dem kontrollierten Dialog bewusst gemacht werden und damit u. U. verändert werden.

    (vgl. Christian-Rainer Weisbach, Professionelle Gesprächsführung, 2. Aufl., München 1994)

    Was ein Hörer tut, damit er zu Wort kommt

    Sieht man noch etwas genauer hin, wie dies die Gesprächsanalyse tut, dann spielt das Zuhören und das, was wir beim Zuhören tun, eine ganz entscheidende Rolle dabei, wie man selbst oder andere bei einer argumentativen Auseinandersetzung zu Wort kommen. Der Sprecherwechsel, der Wechsel von der Sprecher- in die Hörerrolle, wird vor allem damt organisiert. Wer zu Wort kommen will, leitet dieses Ansinnen oft mit verschiedenen Höreraktivitäten ein.

    Arbeitsanregungen

    1. Erläutern Sie die unterschiedlichen Arten des Zuhörens mit geeigneten Beispielen (ggf. durch ein Rollenspiel).

    2. Wie verhält sich ein aktiver Hörer, der in einem Gespräch zu Wort kommen will, um dem Sprecher zu zeigen, dass er/sie jetzt "dran" ist?

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    Zuhören ist nicht gleich zuhören

    Zuhören ist nicht gleich Zuhören, das weiß eigentlich jeder. Sieht man genauer hin, kann man vier verschiedene Formen des Zuhörens in der sprachlichen Kommunikation unterscheiden: